Woran glaubt ihr?

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24 Antworten

Ich glaubem daß dieses Leben nicht alles ist. Ich fühle mich keiner Kirche zugehörig - aber Kirche hat für mich auch nichts mit Glauben zu tun. Ich glaube, daß jeder auf dieser Welt einen Sinn bzw. eine Aufgabe hat. Und auch daran, daß es so etwas wie einen Gott, eine höhere Instand oder sowas gibt. Allerdings nicht ein Gott wie nach Bibel, Koran oder ähnlichem. Ich denke, diese "höhere" Macht, Kraft oder was auch immer, ist für alle Menschen gleichermaßen da - egal ob man einer bestimmten Glaubensrichtung angehört oder nicht. Und ich denke, daß es nach dem irdischen Leben irgendwie weiter geht. Vielleicht leben wir in einer anderen Welt (Paradies, Parallelwelt, andere Sphäre o.ä.) oder wir werden quasi ein gemeinsames Bewußtsein - ich hoffe, Du verstehst was ich meine. So ein universelles Bewußtsein, was alles Wissen umfaßt. Ich kann mir nicht vorstellen, daß vor der Geburt nichts da war und das nach dem Tod nichts mehr da sein wird. Für mich sind Geburt und Tod nur der Ein- bzw. Austritt in/aus diesem irdischen Leben. Da muß meiner Meinung nach vorher was gewesen sein und da wird dann auch nachher was sein. Denn für mich ist der Mensch mehr als nur der Körper - den ich oftmals eher als lästig ansehe, denn er ist sehr anfällig. Einen menschlichen Körper kann man sehr leicht/schnell krank machen oder töten. Für mich machen eher die sogenannten "inneren Werte" den Menschen aus. Das, was ein Mensch denkt, welche Einstellungen er hat, welchge Gefühle, Empathie etc. Und es ist mir nicht vorstellbar, daß all das, was mich als Mensch ausmacht (außer dem Körper) aus dem Nichts gekommen ist und ins Nichts geht. Auch die Naturwissenschaften zeigen ganz klar, daß sich alles nur verändert, aber nichts wirklich verloren geht. Materie wird zu anderer Materie, Wasser zu Dampf z.B.. So stelle ich mir das mit der "Seele" auch vor. Sie ist jetzt noch an den Körper gebunden - aber wenn der Körper nicht mehr funktioniert, dann "steigt die Seele aus" - geht quasi in einen anderen Energiezustand über.
Gedanken haben/sind Energie - an spricht nicht umsonst von der Macht/Kraft der Gedanken. Nur dadurch sind z.B. auch so Dinge wie Hypnose, NPL etc. möglich. Und Energie geht niemals verloren, das lehrt uns die Physik unmißverständlich. Es hat noch niemand geschafft, dieses physikalischen Grundsatz zu wiederlegen - und ich denke, daß das auch nicht möglich ist. Und da ich Gedanken, Gefühle etc. (also quasi die Seele) als Energieform betrachte, so muß es anschließend weitergehen - in welcher Form, in welchem Zustand auch immer.n Das ist das, woran ich glaube. Aber ob so eine Antwort eine Religionslehrerin "glücklich macht", das wage ich auch noch zu bezweifeln.

Ich finde das sehr gut. Denn ich kann mir auch nicht vorstellen, dass unser Wissen, unsere Erlebnisse und alles was wir hier machen, umsonst ist. Es wurde sogar festgestellt, dass der Körper im Augenblick des Sterbens 12g verliert. Wo sind diese 12g hin? Was sind diese 12g? Verstehst du was ich meine?

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@Jana91

Ja, davon hab ich auch schon mal was gehört. Das unterstützt eigentlich das, was ich glaube noch. Ich hab mich auch schon sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt. Berichte von "wiederbelebten" gelesen - aber auch Berichte/Kommentare von "Fachleuten", die diese Berichte i8n verschiedene Richtungen interpretiert haben. Wie gesagt - das obige ist für mich als Glauben dabei rumgekommen - und damit lebe ich eigentlich auch ganz gut. Sowohl im jetzt - als auch daß ich mir wenig "Sorgen" um das sterben mache. Wobei das wieder ein anderes Thema ist. Denn Tod und sterben sind ja 2 verschiedene Sachen. Der Tod - den fürchte ich nicht. Wohl aber ein eventuell schmerzhaftes und quälendes Sterben oder auch die Vorstellung, vielleicht körperlich zu gehen und mein Kind noch in jungen Jahren allein lassen zu müssen.

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Oh, Jesus! I believe that one day all human beings will respect and love each other" Auch wegen dieser Worte wurde ein Martin Luther King dereinst ermordet. Und ich glaube auch, dass ein Barrack Obama das Ende seiner Amtszeit nicht erlebt. Irgendwann wird der Ku-Klux-Klan ihn erwischen und ermorden! Darauf nehme ich Wetten an! Deshalb und aus vielen anderen Gründen (z.B. Klimakatastrophe, Bankenkrise, Kriege in allen Krisenherden dieser Welt, Bildungskatastrophe usw.) glaube ich nicht mehr, dass sich in unserer Welt noch viel zum Guten wendet und die Menschheit irgendwann mal zur Vernunft kommt oder gar gescheiter wird. Und trotzdem glaube ich, dass in jedem einzelnen Menschen ein guter Kern steckt, man muss ihn nur herauskitzeln. Karl Valentin sagte mal: Der Mensch (an sich) ist nicht schlecht. Es sind nur die Leute, die schlecht sind." Und ich habe für mich scherzhaft noch ergänzt" Es sind auch nicht die Leute, die schlecht sind, sondern es sind nur die Zeiten, die schlecht sind." Oder es ist die Welt, die schlecht ist. Jeder denkt nur an sich! Nur ich bin anders, ich denk nur an mich! Womit wir wieder beim Anfang wären (siehe oben)!

also woran ich schonmal nicht glaube ist an die adam und eva theorie den die kriche verbietet inzest aber wenn das mit adem und eva stimmt sind wir alle irgendwie verwandt (das is ma ne große familie) eigentlich hat jede religion irgendwas an sich weswegen ich sie unglaubwürdig finde (sobald ich mich näher damit beschäftige) also glaube ich mal daran das jeder sein leben selbst bestimmt und man sich auf niemanden verlasen kann weil man neimanden weiter als bis zur stirn schauen kann!!! die wahren dinge von wert sind die, die man selbst erschafft! LG Ranée

Die Trennung zwischen Geist und Körper ist ein Märchen, das schon lange widerlegt ist. Der Geist, die Psyche, das Bewusstsein oder wie man es auch immer nennen mag, ist ebenso wie der Körper an die Naturgesetze gebunden. Einen "freien Willen" gibt es ebenso wenig, da jeder Entscheidung ein innerer oder äußerer Reiz vorausgeht. Die Vorstellung von einem 'ewigen Leben' mag zwar für viele wünschenswert sein, aber nur weil etwas wünschenswert ist, ist es noch lange nicht wahr. Unser Leben hat (ebenso wie das Universum) keinen tieferen Sinn. Wir sind ein Produkt der Evolution, aber noch lange nicht das Endprodukt, da die Evolution andauert, solange es Leben gibt. Dass unsere Existenz eigentlich sinnfrei ist, mag vielleicht im ersten Moment deprimierend erscheinen, aber es eröffnet auch eine riesige Chance: Wenn uns kein Sinn aufgezwungen wird, können wir selbst entscheiden, welchen Sinn wir unserem Leben geben wollen bzw. wie wir die Zeit, die wir leben, am sinnvollsten nutzen wollen.

Ich glaube nicht an Gott, weil es keinerlei Hinweise für dessen Existenz gibt. Der Mangel an Gegenbeweisen ist kein Grund, an eine Existenz zu glauben, da man sonst ja auch an Zeus, Odin, den Osterhasen und das fliegende Spaghettimonster glauben müsste, weil man auch deren Existenz nicht widerlegen kann.

Ich finde deine Theorie sehr gut und durchaus annehmbar. ich selbst würde mich als pantheist bezeichnen.

Glaube (auch Glauben) umfasst eine Grundhaltung des Vertrauens und der vorbehaltlosen Bejahung gegenüber Wesen, Werten und Zielen. Dies schließt normalerweise die Bejahung bestimmter religiöser oder auch ideologischer Aussagen ein, erschöpft sich aber nicht darin. In den Offenbarungsreligionen bezeichnet Glaube die innere Haltung eines religiösen Menschen.

Ich finde Deine Ansicht recht gut und verstehe Deine Lehrerin da nicht. Deine Ansichten decken sich mit der Lebenseinstellung der Buddhisten.Vielleicht mag sie die nicht, wer weiß. Ich glaube, daß jeder das Recht haben darf, an alles oder nichts zu glauben, was ihm Kraft und Zuversicht gibt und ihn in Harmonie mit seiner Umwelt bringt.

Das hört sich ja mal richtig gut an!!! wenn nur jeder so denken würde...

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@LupaRanee

Mach´s einfach, dann sind wir schon zwei.....:o)

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DH! So eine Einstellung liebe ich. Jeder sollte dem andren die Freiheit lassem, an das zu glauben, was er will.
Freiheit hört da auf, wo sie die Freiheit der Mitmenschen einengt

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DH!

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Also, ich glaube weder an Gott oder eine ähnliche 'überirdische' Macht die über uns wacht, noch an ein Leben nach dem Tode (egal wie!).

An was ich gerne glauben würde, das wäre das Gute im Menschen und die Tatsache dass jeder fähig wäre mit den anderen zusammen in Frieden zu leben. Aber dieser Glaube wird ja schon fast minütlich enttäuscht.

Die Zeit die wir auf dieser Welt verbringen ist begrenzt und da kommt nichts davor (außer die Monate bevor wir das Licht erblicken ;-P) oder danach. Wir können und müssen uns nur diese Zeit so angenehm und friedvoll wie möglich gestalten.

Glauben tu ich daran dass der Mensch nur eine Episode in der Weltgeschichte sein wird.

(Sagt ein Planet zum anderen: "Ich leide an Homo Sapiens!"

Tröstet ihn der andere: "Keine Angst, das geht vorbei.")

Ich glaube auch daran dass danach etwas anderes kommen wird. Vielleicht intelligenter wie der Mensch, aber eine Intelligenz die wir Menschen als solche gar nicht begreifen. Vor abertausenden von Jahren waren es die Saurier, die die Welt beherrschten und sich wohl für schlau hielten und trotzdem ausgestorben sind. So wird es auch dem Menschen gehen!

Ich glaube auch daran dass es irgendwo in den Weiten des Universums eine Intelligenz gibt die auf ihrem Planeten lebt. Eine Intelligenz die wir

a) ...nicht unbedingt als solche erkennen müssen wenn wir sie sehen würden

b) ...wir niemals sehen werden, da es uns wohl immer unmöglich sein wird die Grenzen unseres kleinen Sonnensystems zu durchbrechen.

Wir sind nichts als der Dreck unter dem Fingernagel eines viel größeren Wesens, das von unserer Existenz gar nichts weiß und wohl auch nichts wissen will. ;-)

Nur was ich mich Frage: Wozu lernst du dann? Wozu macht du Erfahrungen? Wozu dienen deine Erlebnisse? Wozu lernst du Leute kennen? Damit du irgendwann umfällst und eh alles weg ist und umsonst war?

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@Jana91

Lernen und Erfahrungen machen tu ich für das Leben. Eben das was ich jetzt lebe!

Die Erlebnisse und das Kennenlernen von Leuten ist ein Teil des Daseins.

Wieso soll es umsonst gewesen sein? Ich gestalte mein Leben mit all den Eindrücken die ich während dessen gesammelt habe und profitiere eben in dieser mir gegebenen Zeit davon. Ich trage dazu bei dass auch andere Eindrücke und Erfahrungen sammeln um ihr Dasein zu bereichern.

Das war dann nicht umsonst!

Wir sollten uns von dem egoistischen Gedanken verabschieden 'Was bringt es mir' sondern auch daran denken dass auch andere ihr Leben haben und uns Eindrücke und Erfahrungen sammeln lassen.

Wenn ich mal tot bin, dann ist zwar für mich das Leben vorbei, aber es sind noch genug andere da die eventuell von meinem Tun und Handeln profitieren, so wie ich von anderen profitiert habe die schon vor mir gestorben sind.

Deren Leben war ja nun auch nicht unbedingt sinnlos, da sie ja mir und/oder vielen anderen das Leben auf ihre Art bereichert haben.

Es ist also beileibe nicht alles was ein Mensch getan hat umsonst gewesen und einfach weg. Er lebt in den Gedanken seiner Familie und Freunde weiter! Er hat ihr Leben eventuell beeinflusst und tut es dann vielleicht auch immer noch, indem er seinen Teil dazu beigetragen hat dass sie ihren Lebensweg so beschreiten wie sie es tun.

So leben wir weiter und nicht als irgend etwas das noch denken und fühlen kann. Unser Organismus hat eben ausgedient und mehr ist da nicht.

Es gibt kein Leben nach dem Tode! Wir 'leben' nur weiter in den Gedanken anderer. Ob sie dabei an unserer Person direkt denken oder ob irgend welche Erlebnisse und Erfahrungen mit uns unbewusst ihr Tun beeinflussen ist dabei unerheblich.

Der einzelne Mensch ist nur ein klitzekleines Teil eines riesigen Puzzles und sollte sich für die Gesamtheit nicht so wichtig nehmen!

Den Ausdruck in der Frage: '...dein Körper fügt sich durch die Beerdigung oder sonstiges, wieder in die Natur ein...' kann ich nur unterstreichen.

Es war vorher von uns nichts da und es wird auch nichts übrig bleiben ausser eben die Gedanken der anderen. Wir persönlich haben damit aber nichts zu tun.

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Ich glaube an Gott als den allmächtigen Schöpfer aller Dinge.
Jesus Christus ist sein Sohn, der Heilige Geist ist Gottes wirksame Kraft. Diese drei bilden keine Dreieinigkeit.
Der Mensch ist eine lebende Seele, wenn er stirbt, stirbs somit auch die Seele. Da lebt nichts weiter. Tod ist das Gegenteil von Leben, ein Zustand der Nichtexistenz. Es gibt eine Hoffnung auf eine Auferstehung.

Ich glaube schon an eine höhere Macht da draußen, aber was es ist, kann ich auch nicht sagen. Ich denke, das die Welt mit vielen unbekannten einzigartigen und verrückten Dingen nicht einfach so von einem Einzeller abstammen. Vielleicht stammen wir vom Affen ab, manche sehen ihm schon echt ähnlich, aber die Macht hat schon mitgeholfen.

Ich glaube an Jesus und habe ihm mein Leben geschenkt, das heißt ich tue was er von mir will und habe dafür ewiges Leben und eine persönliche Beziehung zu ihm ( und viel Glück in meinem Leben ).

Ich finde deine theorie sehr gut! Meine ist da auch sehr sehr ähnlich ;) eine komische religionslehrerin hast du... Sie sollte dir deine 'glaubensfreiheit' lassen...

also ich glaube weder an gott, noch an schicksal, noch an dem "leben danach" noch sonst was. wir sind gewiss nicht dadurch entstanden, dasxs gott einfach mal so adam und eva geschaffen hat lach, meine meinung.

ich glaube, dass jeder sein leben selbst macht. mit ausnahmen von krankheiten, unfällen, tod usw. das ist für mich zufall.

ich denke, dass wir von den affen abstammen oder so, keine ahnng aber halt nicht durch gott.

Ich glaub auch nicht an sowas wie Adam und Eva. Aber ich meine nur folgendes: Während du lebst sammelst du Erfahrungen, erweiterst dein Wissen, hast Erinnerungen, lernst Leute kennen usw. usw. .. Und dann stirbst du und alles war umsonst? Das finde ich kann nicht sein. Verstehst du?

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@Jana91

ja ich verstehe was du meinst. denkst du auch, dass jeder wiedergeboren wird? ich denke nicht, ist so wie du gesagt hast, dass ist dann allrs

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Ich kann guten Gewissens behaupten, dass ich nicht-gläubig bin - schon gar nicht im religiösen Sinne. 

Ich bin Freund der Aufklärung (inkl. der Dialektik-Problematik) und Sportler aus vollem Herzen. Da die Aufklärung den Glauben verneint und man mir den Sportsgeist nicht als Glaube vorwerfen kann, kann man mir auch keine Gläubigkeit vorwerfen. 

Grüße

Ich glaube an meinen Gott und die Reinkarnation. Dein Körper ist nur eine Hülle. Das Bauchtraining kannst du dir ersparen.

Ich glaube nur an mich und das, was ich sehe!

Deine Hypothese ist nicht zutreffend: Nicht jeder hat etwas, woran er glaubt.

Ich z.B. glaube an nichts. (Noch nicht einmal die Vernunft. ;-))

an dich selbst vielleicht?

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Nun gut an Vernunft glaube ich bei vielen auch nicht. ;-)

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Hallo WolfRichter
das ist ein ganz beliebter und verbreiteter Irrtum, daß man an nichts glauben kann. Denn schon damit drückst Du aus, daß Du an nichts glaubst - und das ist auch ein Glaube. Menschen, die sich z.B. als Atheisten bezeichnenm glauben an keinen Gott - und das ist deren Glaube. Es kann keinen Menschen geben, der an nichts glaubt, denn da gewisse Sachen von diesem Leben aus nicht beweisbar sind, glaubt man entweder, daß es sie gibt, oder man glaubt, daß es sie nicht gibt. Aber man glaubt.

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@Cindy2

Es ist ein verbreiteter Irrtum, man müsse an etwas glauben. - Du siehst: Behauptungen aufstellen kann ich auch. :-)

Sprachlich korrekt hätte ich allerdings sagen müssen: Ich glaube nicht. (Und nicht "an nichts".)

Ich bezeichne mich übrigens nicht als Atheist, weil ich mich nicht durch das definiere, an das ich nicht glaube. (Theos = Gott)

Manches ist in der Tat nicht beweisbar: (Generell die Nichtexistenz von etwas.) Was nicht bewiesen ist, muß ich jedoch als nicht vorhanden betrachten, bis die Existenz bewiesen isz. (Was prinzipiell möglich ist.)

Für mich gilt: Ich weiß, ich vermute oder ich halte für irrelevant.

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@Cindy2

Hm Cindy2, an NICHST glauben, ja was ist es denn dann ? Nichts ist doch eine Negation, also eben der notwendige Begleiter um einen Unglauben auszudrücken! Es ist ja richtig, dass ein Atheist im Prinzip den Glauben hat, das es keinen Gott gibt. Sie erklären es aber meistens mit wissenschaftlichen Ansichten. Aber was ist mit dem Agnostiker, der sagt ja: kann sein das es Gott gibt kann sein das nicht ! Woran glaubt der denn ? Denn er glaubt wenn ja nicht an Nichts so wie der Atheist, aber eben auch nicht an Gott, so wie die "Relegionisten" ! Hm, ich glaube man sollte ruhig glauben, dass jemand an Nichts glaubt. Vielleicht ist das Nichts ja auch diese DUNKLE MATERIE, die es wohl laut Wissenschaftlern gibt, die ich aber nicht sehen kann und ehrlich gesagt auch nicht verstehe, aber ich glaub denen einfach mal, aber das ist dennoch nicht GLAUBE in der ürsprünglichen Intention der Frage ! :)))

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@WolfRichter

Hallo WolfRichter,

nun habe ich so schön für dich argumentiert und nun das:

Du vermutest ?

Hier ein paar Synonyme für vermuten: mutmaßen, annehmen, glauben, verdächtigen, ahnen, denken, präsumieren, spekulieren, schätzen

lach

aber dennoch hat das WORT: glauben; Glaube nichst mit dem eigentlichen Sinn der Frage zu tun.

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@WolfRichter

An WolfRichter und Silberheim
Wieso muß man daß, was nicht bewiesen, ist als nicht vorhanden betrachten? Daß ist doch schon ein Glaube - der Glaube daran, daß es gewisse Dinge einfach nicht gibt bzw. nicht geben kann. Denn man muß nicht zwangsläufig unbewiesene Dinge als nicht vorhanden annehmen. Ich wollte Dich auch nicht als Atheisten einstufen - daß war eigentlich nur ein Beispiel.
Was ich meine ist, daß jeder Mensch zu bestimmten Dingen (Leben nach dem Tod, Parapsychologische Phänomene oder anderes) irgend eine Einstellung hat. Und diese "Dinge" sind zum heutigen Zeitpunkt nicht beweisbar. Aber die Einstellung, die Gedanken, die man dazu hat, daß ist doch schon eine Art von Glauben. Glauben heißt für mich, sich etwas vorstellen, was (noch) nicht beweisbar ist. Und daß muß sich nicht auf irgend welche physikalischen Dinge oder Gottheiten beziehen. Ich kann mir keinen Menschen vorstellen, dem alle Dinge, die nicht beweisbar sind, als irrelevant ansieht. Und somit hat man dann doch eine Überzeugung, also einen Glauben. Denn wenn ich sage "ich vermute, daß es X gibt", dann ist das eine Art von Glauben. Es ist nicht der "feste Glauben", wie wenn man sagt, "ich bin überzeugt, daß es X gibt", aber es ist doch für mich eine Form von Glauben. Und genau das habe ich in meinem Kommentar gemeint.

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@Cindy2

@Cindy2: Es ist schlicht und einfach eine Frage der Beweislast, daß ich das, was nicht bewiesen ist, als nicht vorhanden betrachte. Das hat mit Glauben nichts zu tun, sondern mit Wissenschaft. Natürlich kann ich vermuten - und so kommen z.T. Hypothesen zustande - aber solange kein Beweis vorliegt, muß ich es als nicht vorhanden betrachten. Möglicherweise habe ich - um aus meinem Metier zu sprechen - einen Verdacht, aber solange es nur ein Verdacht ist, darf ich aufgrund dessen nicht urteilen. (Ich spreche allgemein; nicht unbedingt auf die Ursprungsfrage bezogen.)

Ansonsten habe ich mir noch keine Gedanken darüber gemacht, ob ALLE Dinge, die nicht beweisbar sind, auch irrelevant sind, aber die Frage eines Glaubens AN etwas ist es meiner bescheidenen Ansicht nach jedenfalls. (Natürlich GLAUBE ich, mit meinem Geld noch bis Ende des Monats auszukommen - aber Du hast wohl kaum etwas dieser Art mit Deiner Frage gemeint.)

Um es darüberhinaus klar auszudrücken: Ich vermute noch nicht einmal, daß es etwas außerhalb der materiellen Welt gibt. Ich sehe auch keinen Grund, mir darüber Gedanken zu machen.

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@Silberheim

@Silberheim: Wir könnten uns jetzt trefflich über Definitionen streiten, aber für mich bedeutet "vermuten" eine auf Tatsachen gegründete, wenngleich (noch) nicht bewiesene Annahme. Ich gebrauche dieses Wort gerade nicht synonym zu "glauben".

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@WolfRichter

aber Annahme heisst, es nicht wirklich wissen also ist es zumindest zu einem Teil ein dran glauben und sei es ein glauben an deine Menschenkentniss ein glauben an dich.

Was aber wie gesagt mit dem eigentlichen Sinn der Frage nichts zu tun hat und somit deiner Aussage nicht widersprüchlich ist.

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Ich glaube an das, was ich sehe und erlebe, und das noch mit Vorbehalt....

Das ist ein guter Ausspruch. Denn unsere Sinne täuschen uns von Zeit zu Zeit, sie sind nicht sehr zuverlässig...

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also Religion geht mir ziemlich am unteren Rückenende vorbei ich respektiere zwar alle die da an irgendwas glauben. Ich bin demnach eine Agnostiker (danke Wikipedia).

so seh ich das auch! jedem das was er will! DH

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Ich glaube, dass ich jetzt Hunger habe.

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