3 Antworten

Es sollte klar sein, dass gleichwarme Tiere eine ungefähr konstante Körpertemperatur haben, während die von wechselwarmen Tieren von der Außentemperatur abhängt. 

Außerdem haben gleichwarme Tiere körperliche Vorkehrungen zur Temperaturregulationen, nämlich einerseits Wärmedämmung durch Haare, Federn, Fettschicht etc. (da man Federn an frühen Raubdinosauriern gefunden hat, geht man davon aus, dass diese bereits gleichwarm lebten wie ihre Nachfahren, die Vögel) und andererseits kühlende Mechanismen, wie Schweiß oder Hechelei, während wechselwarme Tiere ihre Körpertemperatur nur durch ihr Verhalten beeinflussen können, indem sie z.B. in den Schatten gehen oder sich zusammenkuscheln.

Um mit ihrem Stoffwechsel Wärme zu erzeugen, brauchen gleichwarme Tiere auch mehr Nahrung, deswegen fressen sie mehr als wechselwarme Tiere mit einer vergleichbaren Größe.

Das sagt der Kurvenverlauf, genauer die Aktivität bei verschiedenen Temperaturen.

Gleichwarme Tiere haben über eine Temperatur zwischen Minimum und Maximum eine gleichbleibende Lebensaktivität, hier wird  also die Aktivität durch die Umgebungstemperatur nicht beeinflusst (sie erhalten ihre Körpertemperatur selbstständig auf einem bestimmten Niveau).

Wechselwarme Tiere haben eine eng begrenzte optimale Temperatur für ihre Lebensvorgänge (Optimumkurve), ihre Aktivität wird direkt von der Umgebungstemperatur beeinflusst (ihre Körpertemperatur bzw. ihre Lebensvorgänge werden direkt von der Umgebungstemperatur beeinflusst).

Wechselwarme passen sich an die Umgebung an (von der Temperatur) wir Menschen sind nicht wechselwarm (ich weiß das es die Frage nicht wirklich beantwortet😁)

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