woher wissen Fernsehsender ihre einschaltquoten

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n der Bevölkerung eines Landes wird eine Auswahl an Haushalten getroffen, die in ihrer Zusammensetzung der Struktur der Gesamtbevölkerung nahe kommt. Diese ausgewählte Gruppe ist die Panelgruppe, sie umfasst üblicherweise zwischen 2.000 und 6.000 Personen. Die Panelgruppe bekommt eine technische Ausrüstung zur Aufzeichnung der Fernsehgewohnheiten. Sieht ein Mitglied des Haushaltes fern, muss es einen Knopf auf der speziell ausgestatteten Fernbedienung betätigen. Das Messgerät zeichnet im Sekundentakt die gesehenen Sender auf. Kommt ein weiteres Haushaltsmitglied hinzu, muss auch dieses seinen Knopf auf dem Messgerät oder der Fernbedienung drücken, der Sender hat ab dem Zeitpunkt einen Zuschauer mehr. Jedes Messgerät schickt die gesammelten Daten täglich zwischen 5 und 6 Uhr (Deutschland) bzw. zwischen 3 und 5 Uhr (Österreich) per Modem an das Rechenzentrum, welches die Daten auswertet. Einschaltquoten für die Sendungen eines Tages liegen den Fernsehsendern erst am nächsten Morgen ab ca 8:30 Uhr vor. Dies ist nicht überall so: In Brasilien etwa werden die Einschaltquoten in Echtzeit gemessen, daher kann es vorkommen, dass bei Live-Sendungen bestimmte Programmteile verlängert oder gekürzt werden, wenn die Quoten gerade besonders steigen oder sinken.

Quelle:Wikipedia

Grundsätzlich dienen Zuschauerquoten nicht nur zur Erfolgskontrolle von Sendungen, sondern vor allem als Datengrundlage für Werbetreibende - sie wollen ihre Spots zielgruppengerecht platzieren und bezahlen. Zur Erfassung der Daten ist bei bundesweit 5640 als repräsentativ ausgewählten Haushalten ein Messgerät installiert, das registriert, wann welche Sendungen geschaut werden. Zusätzlich müssen sich die Nutzer beim Einschalten des Fernsehers anmelden, damit bekannt ist, welches Familienmitglied oder welche Familienmitglieder gerade fernsehen. Nur so lässt sich die Quote zielgruppengerecht vermarkten. Meist nachts sendet das Messgerät die Informationen gebündelt an die GfK Fernsehforschung in Nürnberg, die sie umgehend aufbereitet an die Sender weiterreicht.

wird durch Blackboxen ermittelt, die eine bestimmte Anzahl von Zuschauern haben und dann wird es hoch gerechnet, woraus die sogenannte Statistik entsteht

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