Woher kommt der Spruch "verflixt und zugenäht"?

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Die Wendung stammt aus einem Studentenlied, in dem es heißt:

Ich habe eine Liebste,die ist wunderschön,

sie zeigt mir ihre Äpfelchen, da ist's um mich gescheh'n.

Doch als mir meine Liebste der Liebe Frucht gesteht,

da hab' ich meinen Hosenlatz verflucht und zugenäht.

(Wikipedia)

Super! Vielen Dank! Das ist ja zum Brüllen -- v.a. wenn man bedenkt, dass manche Leute lieber das angeblich feinere "verflixt und zugenäht" benutzen als ein deftiges "Schei.e"...

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Verdammt und zugenäht ist eine Steigerung des einfachen Fluches verdammt, verflucht, verflixt etc. Die Erweiterung stammt aus dem Schluss eines Studentenliedes: "...da hab ich meinen Hosenlatz verflucht und zugenäht".

Verflixt und zugenäht...fluchen wir gelegentlich, wenn mal wieder etwas nicht so funktioniert, wie wir es wollen. Die euphemistische Form von »verdammt, verflucht«, mit der man vermeiden wollte, Geister und Dämonen auf den Plan zu rufen, entstammt höchstwahrscheinlich einem alten Studentenlied:
 »Ich habe eine Liebste,
 Die ist wunderschön,
 Sie zeigt mir ihre Äpfelchen,
 Da ist's um mich gescheh'n.
 Doch als mir meine Liebste
 Der Liebe Frucht gesteht,
 Da hab ich meinen Hosenlatz
 Verflucht und zugenäht«.
Eine andere Deutung meint, daß der Ausruf gebraucht wurde, wenn beim studentischen Fechten einer der Paukanten einen schweren Schmiß erhielt, der sofort genäht werden mußte.
Und dann war da noch der Schneider: Als der seine Frau mit einem fremden Mann erwischte, hat er sie »verflucht und zugenäht«...

http://etymologie.tantalosz.de/v.php

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