Wodurch entstehen die Temperatur unterschiede?

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3 Antworten

Hallo,

Ein Jahr (365 Tage) ist der Zeitraum, in dem die Erde, einmal um die Sonne läuft. Dabei steht die Erde nicht senkrecht, sonder ist leicht geneigt (23,5°). In Folge dessen wird unser Planet unterschiedlich stark von der Sonne beleuchtet. Einmal wird die Nordhalbkugel dann wieder die Südhalbkugel mehr beleuchtet.

Durch die Neigung der Erde kann man erkennen, dass die Fläche die im Winter (21. Dezember) von der Sonne angestrahlt wird (auf der Nordhalbkugel) wesentlich kleiner ist als im Sommer (21. Juni). Zusätzlich müssen die Sonnenstrahlen einen wesentlich weiteren Weg durch die Atmosphäre hinter sich bringen bis sie auf die Oberfläche treffen.

Während also bei uns auf der Nordhalbkugel (oberhalb des Äquators) Sommer ist, ist es auf der Südhalbkugel (unterhalb des Äquators) Winter. Und umgekehrt natürlich genauso. Wenn bei uns Winter ist, ist auf der Südseite der Erdkugel Sommer.

http://www.astronomie.de/astronomie-fuer-kinder/interessantes-fuer-lehrer-eltern/in-der-schule/die-jahreszeiten/

Welche Faktoren beeinflussen das nächtliche Auskühlen? Diese 
Fragestellung wird im Folgenden durch die Betrachtung des 
Strahlungshaushaltes der Erde näher erläutert.
Beginnen wir mit der Sonne. Ihre auf der Erde einfallende Strahlung 
wird als sichtbares Licht vom Menschen wahrgenommen. Man bezeichnet 
sie auch als kurzwellige Strahlung. Durch Wassertröpfchen und andere 
Hindernisse in der Atmosphäre wird das Licht gestreut oder 
reflektiert, also zum Beispiel durch Wolken. Ein Teil davon geht 
wieder zurück in die Atmosphäre, ein anderer Teil erreicht aber 
schließlich die Erde. 
Die an der Erdoberfläche ankommende Strahlung wird zum Teil 
reflektiert und zum Teil aufgenommen (absorbiert). Wie viel Strahlung
aufgenommen wird hängt von der Art des Untergrundes ab (Albedo). 
Helle Flächen reflektieren mehr als dunkle Flächen und können sich 
daher auch tagsüber nicht so schnell erwärmen. Ein Extrembeispiel ist
die frisch gefallene und damit tadellos weiße Schneedecke. Diese 
reflektiert fast das gesamte kurzwellige Sonnenlicht. 
Die von der Erdoberfläche aufgenommene kurzwellige Strahlung erwärmt 
den Boden durch die Umwandlung in langwellige Strahlung. Diese trägt 
auch den Namen thermische Strahlung oder Wärmestrahlung.
Der Boden gibt die Wärme nun in Form von langwelliger Strahlung 
wieder ab. Ist der Himmel wolkenlos, dann kann die Wärmestrahlung 
ungehindert in den Weltraum entweichen. Gibt es hingegen viele 
Wolken, dann wirken diese wie ein Blockade und die wärmere Luft 
sammelt sich in der unteren Atmosphäre an.
Der Boden gibt die Wärmestrahlung nicht nur tagsüber ab, sondern auch
während der Nacht. Da dann aber keine Sonne scheint, ergibt sich ein 
Strahlungsdefizit. Das kann man sich in etwas wie bei einem 
Heizkörper vorstellen. Wenn man diesen abstellt, wird er irgendwann 
kalt, weil keine Wärme mehr nachgeliefert wird.
Ist der Himmel in der Nacht bedeckt, ist dies kein Problem, denn die 
Wolken verhindern wie bereits angesprochen, dass die Wärmestrahlung 
entweicht. Ist der Himmel aber klar, dann wird die Wärme abgestrahlt
und die Erdatmosphäre kühlt sich ab. In diesem Fall spricht man im 
Fachjargon von einer "Strahlungsnacht".
Neben wenigen Wolken spielen auch noch weitere Faktoren eine wichtig 
Rolle: 1. Schnee, 2. trockene Luft, 3. Punkt 1 ergibt sich daraus, 
dass sich ein schneebedeckter Boden tagsüber kaum erwärmen kann, da 
das Sonnenlicht zu einem großen Teil reflektiert wird. Der zweite 
Punkt ist analog zum Problem "Wolken / keine Wolken". Denn auch ohne 
Wolken gibt es Wasserdampfteilchen in der Atmosphäre. Je trockener es
ist, desto weniger Wasserdampfteilchen gibt es und desto weniger 
Hindernisse hat die langwellige Wärmestrahlung. Dadurch kann sie noch
besser in das Weltall entweichen. Der Wind in Punkt 3 ist ebenfalls 
ein Hindernis. Weht viel davon hat es die Wärmestrahlung schwer zu 
entweichen. Außerdem kann warme Luft aus der Umgebung herangeführt 
werden. Kurz gesagt: Es findet eine gute Durchmischung mit der 
Umgebungsluft statt.
Bei einer idealen Strahlungsnacht strahlt der Boden unentwegt Wärme 
ab und wird dadurch kälter und entsprechend auch die Luft darüber. Da
kalte Luft schwerer ist als warme Luft, befindet diese sich immer 
ganz unten. Dadurch wird es in Bodennähe kälter als in 2 m Höhe, wo 
die Minima ermittelt werden. In Reit im Winkel lag die tiefste 5 cm 
Temperatur bei -21.6 °C. 
Wie stark ein Boden abkühlt ist sehr stark von der Beschaffenheit 
abhängig. Sandböden sind prädestiniert für eine starke Abkühlung, 
sodass in diesen Gebieten häufig deutlich niedriger Bodentemperaturen
gemessen werden, als beispielsweise über Waldböden. Der Grund liegt 
darin, dass Sandböden die Wärme nicht so gut speichern können. Für 
Bauern ist die 5 cm Temperatur ziemlich wichtig, befinden sich 
Pflanzen doch direkt in diesem Höhenniveau. So kann es auch 
passieren, dass eine Pflanze erfriert, obwohl es in 2 m Höhe keinen 
Frost gibt.

Na da kommst du doch selbst drauf. 

Tageszeiten ist doch klar: Im Sommer, wo die Sonne höher steht, hat sie mehr kraft, es wird wärmer. nachts ist die Sonne weg, es wird kälter. Im Winter steht die Sonne tiefer, also weniger warm.

Dazu kommen noch die Luftmassen, welche entweder warme, trockene, feuchte, kalte, usw. Luft mit sich bringen, je nachdem aus welcher Richtung der Wind kommt.

Selbstverständlich findest du das alles noch ausführlicher im Netz, da war nur eine kurzfassung.

ohu... stimmt hab ich gar nicht dran gedacht

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Wenn die Erdachse (23,5°) zur Sonne gewandt ist, dann ist auf der Nordhalbkugel Sommer und auf der Südhalbkugel Winter. Wenn die Erdachse von der Sonne abgewandt ist, dann ist auf der Nordhalbkugel Winter und auf der Südhalbkogel Sommer.


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