Wird Skonto von der Bruttosumme oder Nettosumme abgezogen?

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8 Antworten

Also ich bin da nicht der Meinung , dass es egal ist, von wo ich den Rabatt abziehe. Wenn ich ihn vom Bruttobetrag abziehe, dann habe ich ja auf die Ust. einen Rabatt gegeben. Ob das dem Finanzamt freut? Und wenn ich vorher abziehe eigentlich ebenso. Müsste man nicht richtigerweise vom Nettoverkaufspreis den Rabatt abziehen und dann die ursprüngliche Ust. draufschlagen? dann kommt schon etwas anderes heraus. Aber eine rechtliche Grundlage habe ich noch nirgends finden können.

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Sollte es sich um einen Festbetrag und nicht um eine Prozentangabe handeln, muss diese erkennbar im Rechnungstext auftauchen (nach USTG). Daraus würde auch folgern, dass dieser Nachlass netto zu gewähren wäre. Das kommt aber in der betrieblichen Praxis so gut wie nie vor.

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In der Regel wird Skonto vom Brutto-Betrag abgezogen.

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Kommentar von anjanni
26.11.2008, 15:32

Rein rechnerisch ist es völlig wurscht, ob Du vom Netto oder vom Brutto abziehst, es sei denn, als Skonto wird ein Festbetrag vereinbart.

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Skonto wird in der Regel als Prozentwert angegeben, z.B. "Bei Zahlung innerhalb von 14 Tagen 3 % Skonto, sonst 90 Tage Ziel". Daher wird Skonto vom Zahlungsbetrag abgezogen, was der Bruttobetrag ist.

Buchhalterisch wird der gekürzte Zahlbetrag zerlegt in den Mehrwertsteuer- und den Einstandskostenanteil. Beide Preisanteile sind daher um den Skontosatz gekürzt worden.

Die Vereinbarung von Skonto als Festbetrag ist unüblich.

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Rechnerisch ist es egal, es kommt immer das selbe raus.

Buchhalterisch ist zu berücksichtigen, was Du zahlen musst, brutto oder netto? Immer davon ziehst Du Dein Skonto.

Bist Du ein Baubetrieb und must nach § 13b UstG netto zahlen, dann ziehst Du Skonto von der nettosumme ab.

Musst Du eine Rechnung in brutto bezahlen, dann ziehst Du den Skontobetrag von der Bruttosumme ab.

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(Summe-Skonto)*MWSt

ergibt das gleiche wie

(Summe*MWSt)-Skonto

falls Skonto ein Prozentbetrag ist:

Beispiel:

100 Euro kostet das Produkt, Du bekommst 3% Skonto.

(100-3)*1,19 = 119-3,57 (3,57 ist 3 Prozent von 119, dem Ausgangsbetrag mit MWSt.)

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Kommentar von Mchoy
26.11.2008, 14:16

genau!!!

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Kommentar von Erdem
26.11.2008, 14:17

geht doch nicht: Besipiel: 1.netto 6.000 -3% skonto = 180,00 (Skonto)

2.netto 6.000+19 % 1.140=7.140 - 3%skonto= 214,20

Diff: 34,00

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Für Privatpersonen von der Brutto Summe, für Vorabzugsberechtigte (i.d.R. Firmen vom netto)

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Skonto wird immer vom Bruttobetrag abgezogen. ABER: Es gibt auch Beträge, die nicht skontofähig sind!

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Kommentar von anjanni
26.11.2008, 15:35

Es ist egal, ob Du vom Brutto- oder Nettobetrag abziehst - es kommt immer dasselbe raus.

In der Tat sind normalerweise nur Materialkosten skonto-fähig. Aber letztlich ist das reine Vereinbarungssache.

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