Wir wollen unserem Jungen den Namen Victor/Viktor geben. Welcher Buchstabe passt besser? Victor oder Viktor?

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5 Antworten

Ganz einfach: Victor kommt von lateinisch "victoria", was Sieg bedeutet.

Die "unverfälschte" Variante Victor ist daher vorzuziehen, da sie mal grundsätzlich auf einen besseren Bildungshintergrund der Eltern hindeutet.

Muss man nicht so sehen, ich sehe es aber so. 

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Ich konnte mir nie merken, ob Lucas oder Lukas - bis es mal hiess, genauso wie beim Vater, mit c im Namen. So kann man das auch verbinden, wenn man will, mit Vornamen der Eltern oder dem Nachnamen, wenn c oder k drin vorkommen.

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Victor mit C sieht für mich irgendwie "runder" aus. So oder so ist es ein sehr schöner Name.

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Ich plädiere für C. Alleine wegen der typographischen Ästhetik.

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Obwohl ich Frage zum Namen schon öfters beantwortet habe, HIER dann nochmal ein paar ALLGEMEINE Gedanken...


Als Kinderkrankenschwester habe ich schon so einige EIGENHEITEN, was den Namen angeht, erlebt... 



Da dachte ich so manches Mal schon: 
DAS ARME KIND!! 😳



Nicht nur Kunstnamen wie Pepsi-Cola, Schokominze und Despot können für ein Kind zur Qual werden. Welche Witze die kleine Schaklin über sich ergehen lassen muss, kann man nur ahnen.



Doch selbst etablierte Vornamen wie Astrid, Chloe oder Zoe sorgen manchmal für Ärger.



Die einen Eltern wollen originell und individuell sein, die anderen setzen auf möglichst international klingende Namen. Zwar führen bisher immer noch klassische Vornamen wie Marie, Maximilian und Lukas die Liste der beliebtesten Vornamen an. Doch dazwischen mischen sich Don Armani Karl-Heinz, Zoe und Chloe.


Während noch in den 1970er-Jahren überwiegend Birgits, Ralfs und Torstens die Schulbänke drückten, werden im Jahr 2020 neben Ben, Mia und Luisa auch Schaklyn, Aimee, Ronny und Maybee sitzen. Neu ist die Schreibform "Schaklin", die Eltern aus Eschweiler bei Aachen durchgesetzt haben.


Dass Eltern ihren Kindern ausländische Namen geben, ist nicht ungewöhnlich, werden sie eingedeutscht und lauten sie auch noch Kevin, Schantal und Schaklin landen solche Kinder schnell in der Schublade "Unterschicht.



"

Für Witze und Bücher wurden solche Namen verfasst. Aus dem Buchtitel: "Schantall, tu ma die Omma winken" ist mittlerweile sogar ein geflügeltes Wort geworden.




"Früher kam Jens aus Hamburg und Maria aus München!"
 Seit Jahren stellen Forscher fest, dass sich die Kriterien verändert haben, nach denen Eltern einen Vornamen für ihr Baby aussuchen. 
Setzte man früher vornehmlich auf Tradition, gehen Väter und Mütter heute andere Wege. Vor Jahrzehnten noch verriet der Vorname beispielsweise relativ zuverlässig, aus welcher Region sein Träger stammte. 



In Norddeutschland hörten Kinder auf typisch friesische Namen wie Jens, Fiete, Elke oder Silke. In Süddeutschland hingegen traf man vermehrt auf die Namensvetter biblischer Gestalten wie Maria und Josef.






Heute überwiegen ästhetische Kriterien bei der Namenswahl, Ganz besonders achten Eltern darauf, dass der Name ihres Kindes schön klingt, sich gut anhört." 

Vornamen würden dabei nicht nur androgyner - etwa, wenn Luca als Mädchen- und Jungenname vergeben wird.
Im Zuge der Globalisierung soll es außerdem ein Name sein, den die Menschen auch im Ausland aussprechen können.
Ein Maximilian - kurz Max - fällt später beim Auslandssemester weniger auf als ein Günther. 


Manche Eltern fürchten, dass ein falscher Vorname dem Nachwuchs später zum Nachteil gereichen könnte. Kann Günther als Anwalt in New York genauso erfolgreich sein wie ein Max oder Leo? „Guundr? What’s that?! Could you spell your name please?!“ Dann lieber doch gleich international.



Chantal und Kevin: Zum Single-Dasein verdammt??
 
Zumal einschlägige Studien zeigen, dass unser Vorname großen Einfluss auf unser Leben hat. Einem Maximilian attestieren viele, dass er klug ist und aus einer wohlhabenden Familie stammt. Bei einem Günther oder Werner geht man davon aus, dass es sich um eine ältere Person handelt.



Und Chantals und Kevins? Die haben nicht nur in der Schule das Nachsehen, weil Lehrer sie laut Studien automatisch in der unteren sozialen Schicht verorten. Ihnen droht sogar häufiger ein Leben als Single: Zumindest nährt ein Psychologenteam von der Berliner Humboldt-Universität mit einer Studie aus dem Jahr 2012 diesen Verdacht.

Die Forscher untersuchten die Klickraten eines Online-Dating-Portals und kamen zum Schluss, dass die Profile von Männern namens Alexander häufiger angeklickt werden als jene von Kevins oder Chantals.





Doch nicht nur Chantal und Don Armani Karl-Heinz sorgen für Witze in der Schule. Selbst gewöhnlich klingendere Namen können Kinder zur Zielscheibe des Spotts machen. 


Eine Zoe zum Beispiel hört sich nach „Zoo“ an. Eine Chloe trifft es noch schlimmer. Sie wird gleich zum „Klo“ degradiert. 
Und die Astrid hat doch bestimmt etwas mit „Arschtritt“ zu tun. 
Eine Marie-Johanna wird mit Sicherheit eine Marihuana-Züchterin. 



So wie sich Melitta immerzu Geschichten über Kaffeefilter anhören muss, wird einer Liane unterstellt, dass sie aus dem Dschungel kommt.



Wie so vieles liegt es an den Eltern, auch HIER dem Kind das Leben SO EINFACH wie möglich zu machen. Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!! 👍




PS:
Und mit den Namen "Traudel" (oder Traudl?) oder "Esmeralda?"

Manches ist halt einfach nur Geschmackssache, aber denke dran, dass Deine Kinder ein Leben lang den Namen mit sich tragen müssen!



Daher ist weniger oder einfacher oft mehr...
Bei ESMERALDA könnte ich mir Mobbing von Kindern leider gut vorstellen!!



Viel Glück bei der richtigen Entscheidung zur Namensgebung‼️👍


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