Wieviel Kindersicherung ist in einer Wohnung wirklich nötig?

11 Antworten

Hi,

als neben Stecktdosensicherungen finde ich so Schubladensicherungen noch sehr wichtig. Einerseits damit Kinder nicht an den Inhalt der Schublade rankommen. Andererseits können sich Kinder durch das zufallen auch Quetschungen holen. 
Die gibts auch in größerer Menge und können auch leicht wieder abgelöst werden: http://www.emotiveliving.de/schrank-und-schubladensicherung/

Meist hilft das aber nur für Kleinkinder.

LG

küchenschubladen, deren inhalt "gefährliche gegenstände" (wie messer usw.) sind, sollten vom kind nicht geöffnet werden können für krabbelkinder sollte vor längeren treppen ein gitter sein.

Ähnliche Probleme habe ich mit meinem Kleinen. Wir wohnen in der oberen Etage bei den Schwiegereltern und haben entsprechend ein Türgitter für die Treppe. Im Krabbelalter hatte ich wohl Steckdosen-Sicherungen, aber das war auch alles. Bei meinem Kind (3) ist zur Zeit das Arbeiten in der Küche absolut in. Meine Küche ist abgeschlossen. Wenn ich in der Küche das Essen zubereite, darf er natürlich in der Küche spielen und auch am Waschbecken spülen oder auch in einem der Töpfe rühren (alles unter Aufsicht), aber alleine auf keinen Fall. Darüber hinaus ist es recht umständlich, jedes mal die benutzten Sicherungsmaßnahmen für den eigenen Gebrauch zu öffnen. Selbst bei den Steckdosen habe ich so manches Mal die Krise bekommen. Versuche es weiterhin mit einem "NEIN". Vielleicht kannst Du Deine Küche aus Gründen der Sicherheit auch abschließen. Viel Erfolg.

Also ich habe bei meinem Sohn, heute 4 auch einige Vorsorgen getroffen, Steckdosen, Treppengitter, versenkbare Knöpfe am Herd, ich habe Glassachen weggestellt, aber ich musste auch feststellen, das viele der Sachen nicht wirklich nötig gewesen wären. Die Kinder lernen schnell, und wenn man Ihnen nein sagt, und Ihnen erklärt warum nein, und wenn man am Anfang ein Auge auf die kleinen hat, lernen sie wirklich schnell. Deshalb habe ich eigentlich nurnoch die Schutzkappen an den Steckdosen, da mein Sohn mit 4 Jahren sehr neugierig ist, und man weiß nie, was sie trotz Warnung da mal rein stecken. Und wo er noch kleiner war hatte ich ein Treppengitter, damit er nicht die Treppe runter fällt, oder einfach mal fremden Leuten die Tür öffnet. Ich denke also, das alzuviele Kindersicherungen nicht nötig sind, wenn man viel erkärt, und die erste Zeit immer noch ein Auge darauf hat. Ich würde mir für das Geld, was Schutzvorrichtungen an Schräönken ect. kosten lieber einen Feuermelder kaufen, sowas ist wichtig, und wird immer gebraucht.

auch ich bin mit den steckdosensicherungen ausgekommen. ich habe auch viele offene regale - haushaltsreiniger und alkohol wurden in die oberen regale bzw, unter die spüle verbannt... alle anderen dinge waren zu erreichen - da ich eine offene küche habe und diese vom wohnzimmer einsehen kann, hatte ich immer die möglichkeit zu einem rechtzeitigen nein ... und wenn ich mal nicht so schnell war, dann ist ein kaputtes ei, oder eine mehldusche auch eine erfahrung und zwar für beide :-) man sollte das ganze nicht so eng nehmen... ein herdgitter hatte ich auch nie, denn wenn das ganze interessant wird, dann kann man ja mit etwas sicherheitsabstand die heiße herdplatte vorführen, z.b. mit eine sprühflasche wasser drauf sprühen und den zischenden dampf beobachten lassen oder einfach langsam von oben die hand drüberhalten und dabei die wärme fühlen... das hat gewirkt - meine tochter hat nie draufgefasst... sie ist jetzt 5 und hat sich im haushalt nichts getan - außerdem zu übervorsichtig sein ist auch nicht gut!!!

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