Wieso waren die Eltern und Lehrer früher strenger als Heute?

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9 Antworten

Man kann in einer demokratischen Gesellschaft nicht mit diktatorischen Mittel die Bürger von Morgen heranziehen. Verbote müssen begriffen werden und nicht mit körperlicher Gewalt erzwungen.

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Nein, zu meiner Zeit (in den 70ern) haben wir Lehrer mit langen Bärten gehabt, die wir mit Vornamen ansprachen. Bei schönem Wetter wurde auch Unterricht auf der Wiese gemacht und wenn mal wieder demo gegen irgentwelche imperialistischen Ausbeuter war hatten wir frei, weil zuviele Lehrer "krank" waren.

Geschlagen haben die uns nicht, sondern jedes Fehlverhalten solange mit dir diskutiert und besprochen, bis du völlig fertig warst.

Mein Vater und meine Mutter sind im 3. Reich zur Schule gegangen. Da haben sich die Lehrer nicht getraut einen Hitlerjungen oder ein BDM-Mädel zu schlagen. Vorallem nicht wenn die wie üblich in Uniform in die Schule kamen.

Nur bei meinem Großvater, zu Kaisers Zeiten gabs noch Schläge. Das ist sehr schön veralbert worden im Film "Die Feuerzangenbowle" mit Heinz Rühman.

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Was die Stärksten ganz oben vormachen, geht herunter über alle Zwischenstufen bis auf die Schwächsten in der Hierarchie, Kinder und Alte. Mit wenigen Ausnahmen wird dies als "normal" angesehen und es dauert lange, bis sich da was ändert. Inzwischen hat man festgestellt, dass Schläge nicht zur Verbesserung führen, sondern im Gegenteil das Lernen blockieren. Extrem gesagt, ist es förderlicher, mit Belohnungen zu arbeiten. "Erwünschtes" Verhalten sollte belohnt werden. Aber nicht mit materiellen Werten sondern mit einem ernstgemeinten Lob.

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Es war ein anderer Zeitgeist und eine andere Rechtslage. Früher durften Eltern ihre kinder schlagen, seit dem Jahr 2000 ist es jedoch verboten. Darüber hinaus will auch die Gesellschaft lieber andere pädagogische Konzepte.

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heute sind wir nunmal weiter und fortgeschrittener. auch in der psyschologie, denn schläge und druck haben sich als ein schlechtes erziehungsmittel erwiesen. außerdem spielt der heutige wohlstand eine rolle und und und.. sind mehrere faktoren und es ist schwer es an einem auszumachen;) mfg

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Sie waren definitiv nicht schlimmer, sondern es war einfach anders. Und daher gab es früher auch weniger respektlose und verzogene Gören als heute. Für mich ist das eine traurige Wahrheit.

Und Lehrer zu sein, ist heutzutage meist alles andere als lustig. Wenn da einer einen Schüler zu böse anschaut, rückt dieser gleich mit den Eltern + Verstärkung an...

Heute eine Ohrfeige und schon schreit Gott und die Welt nach dem Jugendamt oder sonst was.

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Die Lehrer, die damals unterrichtet haben, waren zum größten Teil beim Militär und haben es genauso gelernt und es den Schülern so weitergegeben. Das war auch erlaubt.

Bei den Eltern liegt es an der Erziehung ihrer Eltern, was sich heute aber zurückentwickelt hat, unter anderem weil schlagen auch verboten ist.

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Weil man immer mehr erkennt, das die Kinder sich nicht mit Druck erziehen lassen wollen und das die Individualität des Kindes etwas anderes braucht, als Strenge und Druck. Es werden einfach mehr Gesetzmäßigkeiten der Entwicklung des Kindes erkannt. damit ergeben sich neue Erziehungsrichtungen....

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Kommentar von Dummie42
01.02.2012, 19:48

Leider schlägt das Pendel aber heute oft ins Gegenteil aus, will sagen, viele Kinder werden gar nicht mehr erzogen und wandern dann nach abgebrochener Hauptschule direkt in die HartzIV-Karriere.

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Ich sag nur 'Kuschelpädagogik' ...

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