Wieso stirbt man nicht in Träumen?

14 Antworten

Ma kann in Träumem auch sterben. Wieso auch nicht. Das bedeutet i.d.R. folgendes:

Im Traum ist der Tod in allen Erscheinungsformen immer ein Hinweis auf einen neuen Lebensabschnitt. Irgend etwas aus Ihrer Vergangenheit müssen Sie nun endgültig hinter sich lassen, damit Sie sich unbelastet neuen Aufgaben oder Menschen widmen können. Wenn Ihnen dieses Ereignis begegnet, ist es nur natürlich, daß es in Form von Todesqualen auftritt. Es soll Ihnen deutlich die freudige oder ernste Situation vorführen, die auf Sie zukommt, sobald Sie sich der konkreten Verantwortung bewußt geworden sind. So werden Sie allen Situationen mit Ruhe und Entschlossenheit begegnen. Der Sterbefall im Traum ist nach Meinung mancher Psychoanalytiker der Wunsch, sich an jemandem zu rächen, den man haßt und deshalb aus seinem Leben streichen möchte. Bei Nahestehenden kann dieser Haß auch Eifersucht bedeuten, weil sich darin für Freudianer der Sexualwunsch verbirgt, es dem Nebenbuhler mal zu zeigen. Viele Psychologen deuten das Sterben im Traum so, daß man im Wachleben vergessen will (oder sollte), was ein nahestehenden Mensch einem angetan hat - "Schwamm drüber!" sagt das Unbewußte. Wir sind der Meinung, daß mit dem Sterben auch ein seelischer Reifungsprozeß stattfindet, der sich günstig auf den Charakter des Träumers und sein Verhältnis zu seiner Umwelt auswirken wird. Volkstümlich bedeutet es: (arab. ) : - sehen jemanden: dauernde Freundschaft mit Bekannten; - selbst: ein langes Leben vor sich haben. (europ.) : - mit etwas aufräumen oder endgültig Schluß machen wollen; innerlich ist man mit einer Sache fertig, wenn man daran im Traum stirbt; auch: es droht einem Böses von einer Person, die einst zum Aufstieg und Lebensfreude beitrug; - befürchten, sterben zu müssen: die Vernachlässigung der geschäftlichen Angelegenheiten wird zu geschäftlichen Einbußen führen; auch Krankheiten drohen; - im Sterben liegen: in einem findet gerade ein seelischer Reifungsprozeß statt, den man bald auch in der Realität an sich feststellen wird; - selbst: deutet auf ein langes Leben; gilt auch als eine Mahnung zum Ablegen übler Gewohnheiten; auch: man wird einem leere Versprechungen machen; - andere sterben sehen: einem selbst als auch der eigenen Freunde wird in allen Lebenslagen kein Glück beschieden sein; - freilebende Wildtiere im Todeskampf beobachten: man wird sich von schlechten Einflüssen befreien; - Haustiere sterben sehen: ist ein schlechtes Omen. (ind. ) : - andere sehen: du wirst gute Nachrichten erhalten; - selbst: langes Leben.

Im Wörterbuch der Symbolik von Manfred Lurker steht, der eigene Tod wird im Traum oft als ein Sich-in-einer-Flüssigkeit-Befinden erlebt. Das scheint daran zu liegen, dass der lebende Mensch den eigenen Tod nicht wahrgenommen hat - es ist der Psyche nicht möglich, sich an etwas schon Dagewesenes zu erinnern. Stattdessen erlebt der Mensch im Traum das, was vor dem war, was er als das Leben kennt, noch einmal: den vorgeburtlichen Aufenthalt im Fruchtwasser.

Diese Ausführung zum Tod in Träumen wurde gefunden bei http://www.traumheimat.at unter Link Traumsymbole T bisd V. Dort kannst du den ganzen Abschnitt über Träume und Tod (kostenlos) runterladen oder lesen.

Traum Tod Psychologisch

So schrecklich der Tod in der Wirklichkeit sein kann, im Traum ist er nur ein Wandlungssymbol und keineswegs ein Signal für einen tatsächlich bevorstehenden Todesfall.

Was im Traum stirbt, wird durch etwas Neues ersetzt. Träume vom Tod sagen meist nur, daß in unserem Inneren etwas am Leben gehalten wird, das eigentlich verkümmern sollte; sie sind also die Hilfestellung des Unbewußten, dem Lebensweg eine andere Richtung zu geben, der Gefahr auszuweichen, die sich vor einem aufbaut.

Der eigene Tod kann auch bedeuten, daß der Träumende seine Gefühle in bezug auf den Tod erforscht. Er setzt sich mit der Trennung von Geist und Körper auseinander.

Der Tod im Traum kann für eine Herausforderung stehen, der sich der Träumende stellen muß. Tod markiert meist das Ende eines Lebensabschnittes; man wird mit neuen Plänen, Hoffnungen in eine neue Phase eintreten und soll dabei die früheren Erfahrungen beachten.

In der traditionellen Traumdeutung hielt man Träume vom Tod für einen Hinweis, daß vielleicht bald eine Geburt stattfinden oder daß eine Veränderung der Lebensbedingungen beim Träumenden oder den Menschen in seinem Umfeld eintreten würde.

Grüße Roneberg

"The body can not live without the mind" - Morpheus, Kapitän der Nebukadnezar

Was heißt das auf Deutsch?

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Man kann nicht den tod träumen, diese Nichtexistenz kann der mensch sich nicht vorstellen oder träumen, wenn man im Traum angeschossen wird oder von einem lkw, auto etc. überfahren wird, wacht man auf bevor man eig. tot ist. Wenn man also am ertrinken ist, wacht man in der letzten Sekunde bevor der Tod eintreffen würde auf. Im Wachzustand weißt du dann das du definitiv gestorben bist aber den Zustand als Toter träumst du nicht das ist nicht möglich.

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