Wieso spricht er nicht über seine Kindheit...

8 Antworten

Wenn Du wissen willst, warum er Dir nichts erzählt, dann mußt Du ihn fragen. Wir können hier nur spekulieren. Und wenn er nichts erzählen will, mußt Du das akzeptieren. Es ist sein Leben und seine Vergangenheit - und wenn er das nicht (mit)teilen will, ist das sein gutes Recht!

Du solltest ihn nicht fragen, irgendwann, wenn Ihr Euch mal länger kennt und er Vertrauen zu Dir hat, wird er es Dir sicher freiwillig erzählen ! Was auch immer es gewesen sein mag, die Hauptsache ist doch, daß Ihr Euch gut versteht.

schau genau hin. denn wenn er sein "schlachtfeld" familie mal nicht mehr hat,sucht er sich die partnerschaft um seine erlebten, seelischen konflikte oder auch traumen solange unbewußt durchzuspielen, bis er sie gelöst hat oder du dich von ihm gelöst hast. wie auch immer, ein liebevolles zuhause ist die grundlage für ein glückliches leben. retten und ihm helfen kannst du als partnerin nicht. da wird er böse auf dich werden. dränge ihn zu nichts. und nochmal schau einfach genau hin!

Genau in dieser situation sind wir gerade.

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Hab mich selbst verloren! Möchte mich wiederfinden, aber wie?

Hab mich selbst verloren! Möchte mich wiederfinden, aber wie? Denn ich (weiblich, Mitte 30) bin nicht mehr dieselbe wie noch letzten Monat. Ich hab vor 4 Wochen ein Trauma erlebt...seitdem geht es mir nicht mehr gut. Den meisten Menschen um mich rum spiele ich etwas vor, denn ich kann und möchte Sie nicht noch mehr damit belasten und anders behandelt werden. Vorallem meiner Familie (Ehemann und 2 Kinder, und Eltern) möcht ich nicht mehr alles erzählen. Ich hatte bereits ein Gespräch mit einer Psychologin, welches mir aus der Akutphase sehr geholfen hat, auch hab ich viel gelesen...aber ich möchte es am liebsten vergessen und weitermachen. Hab ich auch gleich wieder, hab sofort meinen Alltag wieder aufgenommen, damit ich erst gar nicht in ein noch größeres Loch falle und mein gewohntes Umfeld habe, wie Arbeit und Familie. Wieso ist das so verdammt schwer wieder ich zu sein? Ich habe seither körperliche Beschwerden, Unkontrollierte Zuckungen, innere Unruhe, kalte zittrige und schwitzige Hände, Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen mit denen ich mir selber auf die Nerven gehe, laute Gedanken die nur schwer Ruhe geben. Ich hab Selbstzweifel, die mich manchmal auffressen, dann wiederum einen Hass auf diese Menschen die mir das antaten, dann bin ich einfach nur traurig. Ich mag mich viel viel mehr wenn ich bin wie ich war. Ich gehe seither noch regelmäsiger schöne Dinge machen, für mich Sport und Wandern, und einiges mehr, aber ich muß mich dazu zwingen, die Freude kommt noch nicht von innen und allein. Hat jemand Erfahung mit einem traumatischem Erlebnis gemacht? Wie habt Ihr Euch wiedergefunden?

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In meiner Kindheit gab es häufig Situationen, in denen ich nackt unterwegs war (bin auf einem sehr ländlichen Bauernhof groß geworden). Ich erinnere mich an viele Situationen, an denen ich mit meinem Kindergartenfreund am See war und mir sein Vater mal einen „Na los aufi“-Tätscher auf den nackten Po gegeben hat oder man wurde eingerieben, oder ich bin Nackedei in den Armen meines großen Bruders, beim Zelten eingeschlafen. Und da wurde auch mal gestreichelt (natürlich nicht am Intimbereich), aber es fühlte sich immer nach Geborgenheit an und natürlich, ohne irgendein einen Druck der ausgeübt wurde.

Als ich 8 bis 9 war, kam häufig einen 3 Jahre älterer Junge zum spielen vorbei, und im Schuppen ging man mal eindeutig weiter als die üblichen Doktorspiele. (Bin übrigens stock hetero, sowas hat also anscheinend keinen Einfluss) Und ich weiß noch, wie der geistig zurückgebliebene Sohn (damals vielleicht 20 Jahre alt) eines Nachbarns, mir und meiner Schwester seinen errigierten schniedel gezeigt hat und wie wir gelacht haben.

Rückblickend kann ich sagen, (und das natürlich nicht nur wegen diesen ganzen Dingen) dass ich eine wunderschöne Kindheit hatte.

Wenn ich heute im Mittagsmagazin einen Beitrag sehe, bei dem ein Mann sich vor einer 8 jährigen entblößt hat, dann ist das natürlich ein No-Go!! Aber kurz danach kommt dann eine Kinderpsychologin ins Bild und spricht von schwerem möglichen Trauma einer solchen Begegnung. Wieso hatte ich sowas nie!? Auch nicht wenn mich mal jemand am Hintern berührt hat (wie oben beschrieben).

Und meine Frage ist: Wieso habe ich keinen Knacks von den vielen „Begegnung“ in meiner Kindheit zurückbehalten?

Kann das vielleicht daran liegen, dass die Hysterie, die um ein Kind herum entsteht bei einer solchen Sache, dass Kind manchmal mehr traumatisiert als die eigentlich Tat!? Oder war es in meiner Kindheit einfach eine andere Zeit?

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