Wie zeichnet man ein Chlorid-Ion?

7 Antworten

35-17 ergibt die neutronenanzahl. Die Elektronenanzahl beim Atom ist 17. Ein Ion kann unterschiedlich geladen sein. Cl kann entweder 1 elektron aufnehmen (dann wäre es Cl- einfach negativ geladen) oder mehrere elektronen abgeben (dann wäre es Cl1+ , Cl3+ ,Cl5+ oder Cl7+ positiv geladen)

Wie es geladen ist erkennst du an der Anzahl der Elektronen im Vergleich zu den Protonen.

Also Chlor hat die Ordnungszahl 17, d.h. 17 Protonen liegen im Kern vor. Die Massenzahl liegt bei 35,45 u hier könntest du auf 35 abrunden. Da die Massenzahl sich aus der Summe von Protonen und Neutronen zusammensetzt, führt eine Subtraktion der Massenzahl mit den Protonen zur Anzahl der Neutronen, also

  

18 Neutronen also.

Wie zeichnet man jetzt ein Chlorid-Ion, zunächst ist ein Chlorid-Ion ein Anion, also elektrisch negativ geladen. Du zeichnest wie gewohnt erstmal ein Chlor-Atom. In der Mitte 17+, da 17 Protonen im Kern, dann machst du die Schalen. Ein Blick ins PSE verrät, dass Chlor sich in der 3. Periode befindet, auf dem Bild ganz links hier:

Du machst also 3 Schalen, da 3. Periode. In der ersten Schale malst du zwei Elektronen, in die zweite malst du 8 Elektronen, dann bist du schon bei insgesamt 10 Elektronen, fehlen noch 7 für ein Chlor-Atom. In der letzten kommen jetzt die 7 restlichen Elektronen, da aber ein Chlorid-Ion elektrisch negativ geladen ist, müsstest du noch ein Elektron auf dieser Schale hinzufügen, denn ansonsten wäre es ja nach außen hin elektrisch neutral.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Physik (Vollfach / Bachelor)
 - (Physik, schalenmodell)

Zeichne zwei, eins mit 18 und eins mit 20 Neutronen und sag, dass es zwei verschiedene Isotope im Verhältnis 3:1 gibt ;-)

Musst Du die Neutronen und Protonen zeichnen, oder schreibt ihr die nur in den Kern? Dann würde doch nur eins reichen und das andere als Info!

Na, man vergleicht die Anzahl von Protonen und Elektronen!

Warum gibt es so wenige (oder keine?) Alarmanlagen mit Radar / Mikrowellen-Sensoren?

Privat habe ich mir eine Alarmanlage aufgebaut, und nach einiger Recherche bin ich letztendlich dazu gekommen, hauptsächlich Radar-Sensoren zu verwenden, die Mikrowellen ausstrahlen und die Reflektionen (bzw. die Änderung der Reflektionen) zu detektieren. Der Vorteil ist, dass man nicht jedes Fenster verkabeln muss, sondern nur 1-2 zentrale und unsichtbare Sensoren hat (da sie durch dünne Wände hindurch funktionieren). Das Vorhandensein der Alarmanlage kann also vor dem Einbrecher verheimlicht werden, wenn man das möchte. Der Nachteil ist nur, dass der Alarm erst losgehen würde, wenn der Einbrecher bereits im Haus ist (außer wenn der Sensor auch den Außenbereich erfasst).

Ich frage mich, warum käuflich erhältliche Anlagen (soweit ich weiß) nie diese Technik nutzen. In der Regel gibt es Magnet-Kontakte für Tür und Fenster, Infrarot-Bewegungsmelder, sowie exotische Systeme, die auf Luftdruckänderungen reagieren.

Sind Radar-Sensoren gesetzlich verboten, weil die Strahlen als gesundheitsgefährdend angesehen werden (angeblich in der niedrigen Dosis aber nicht)? Diese Sensoren sind ja auch in den Föns in Raststätten eingebaut, daher denke ich nicht, dass sie sehr gefährlich sein können. Bei meinem Nutzungsszenario sind sie außerdem nur angeschaltet, wenn niemand zu Hause ist...

Die kosten betragen übrigens nur ca. 2-3 Euro pro Sensor für den Endverbraucher, daran kann es also nicht liegen. Was ich mir noch vorstellen könnte wäre der Energieverbrauch oder die Lebenserwartung der Sensoren, damit habe ich aber noch keine Erfahrungen... kennt sich jemand damit aus?

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