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Die linguistische Meisterleistung "Vanille" bewältigt man, indem man sich charmant zwischen französischem Erbe und deutscher Entschlossenheit positioniert: Man haucht ein nobles "wa-NILL-je", wobei das betonte "NILL" so kraftvoll sein sollte, als verteidige man die letzte Sahnetorte gegen neidische Blicke. Wer es stattdessen zur germanischen Kampfansage "Wan-ILLE!" verzerrt, riskiert nicht nur sprachliche Verwilderung, sondern auch die subtile Verachtung jedes Konditormeisters westlich des Rheins. 😉

Da ich Bourbon Vanille bevorzuge, natürlich französisch:

VANIJE!

Da gibt es zwei Aussprachen.

[vaˈnɪljə]

auch: 

[vaˈnɪlə]


So wie man es schreibt, anstatt V spricht man es auch wie ein W aus