Wie wird das Zungenpiercing gestochen?

4 Antworten

Ein Zungenpiercing wird üblicherweise im Sitzen durchgeführt, um dem Piercer den Einsatz zu erleichtern, aber auch um Kreislaufproblemen entgegenzuwirken. Wie auch bei anderen Piercings werden zunächst die Ein- und Ausstichstelle markiert, mit einer Klemmzange fixiert und einem peripheren Venenkatheter durchstochen. Der Piercer muss beim Stechen darauf achten, nicht das Zungenbändchen zu verletzen, mit dem die Zunge am Unterkiefer verwachsen ist. Auch muss darauf geachtet werden, dass die Position des Piercings nicht dazu führen kann, die Zähne zu beschädigen. Während ein Piercing in der Mitte der Zunge zwischen den beiden Zungenmuskeln verläuft, wird ein Piercing außerhalb der Mitte direkt durch einen der Muskeln gestochen und sollte daher nur von erfahrenen Piercern durchgeführt werden. In den darauffolgenden drei bis acht Tagen kann es jedoch zu einem starken Anschwellen der Zunge kommen, daher sollte beim Stechen ein Barbell mit Überlänge eingesetzt werden. Richtig gestochen ist das Piercing selbst nicht so schmerzhaft, wie oft angenommen.

Ein Barbell ist eine spezielle Form des Piercingschmucks,wird häufig durch das Zungenpiercing getragen.

Wo haste den Text denn her??

Fakt ist: die Zunge besteht aus ca 28 und nicht etwa aus nur zwei Muskeln!!!

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beides kann dazu führen, dass es nicht gestochen wird.

ich habe ein sehr kurzes Zungenbändchen, etwas kürzer und es hätte nicht geklappt (da es sonst zu weit vorne wäre und die Zähne schädigt)

die einstichstelle ist meistens am/auf dem Zungenbändchen, es geht eher darum ob du die Zunge weit genug rausgestreckt bekommst um das Piercing mittig platzieren zu können.

Ob es bei dir geht, wirst du morgen erfahren.

stechen ist halb so wild, schmerzen hat man eigentlich nicht (ich fand mein Helix 10mal schlimmer und Zunge hab ich kaum gespürt) und entzünden tut sich da auch nichts bei einem seriösen Piercer und guter Pflege.

Hab meins schon seit 9 Jahren, nie Probleme gehabt.

Ein Zungenpiercing ist tatsächlich ein besonders gut und schnell heilendes Piercing bei dem Entzündungen besonders selten sind. Es geht bei jeder Zunge und wird IMMER neben dem Zungenbändchen gestochen - NIEMALS dadurch!!!!

Ein zu langes Zungenbändchen gibt es überhaupt nicht - ein zu kurzes Zungenbändchen bewirkt, daß man die Zunge nicht komplett rausstrecken kann und muß gegebenenfalls vor dem Piercen gekappt werden - was viele Piercer auch machen können.

PS: die Zunge besteht aus ca 28 und nicht etwa aus nur zwei Muskeln!!!

Woher ich das weiß:Beruf – Eigenes Piercingstudio, Ausbilderin/Referentin für Piercer,

http://www.welt.de/wissenschaft/article4503809/Zungenpiercings-sind-besonders-gefaehrlich.html

Zungenpiercings sind besonders gefährlich

Entzündungen, Einblutungen, Erstickungsanfälle: Immer mehr Piercing-Träger müssen wegen teils schwerer Komplikationen einen Arzt aufsuchen. Selbst Todesfälle sind inzwischen bekannt. Mediziner bemängeln die unzureichende Information und Aufklärung über die Risiken bei Piercings.

Auf einer Konferenz in Rostock befassen sich die Experten der Deutschen Gesellschaft für plastische und Wiederherstellungschirurgie mit den medizinischen Folgen des Körperschmuck-Booms der letzten Jahre. Der Präsident der Ärzte-Vereinigung, Ernst Klar, gab an, dass in Deutschland derzeit 41 Prozent der Frauen im Alter von 14 bis 24 Jahren ein Piercing oder ein Tattoo haben. Bei Männern in der gleichen Altersgruppe sind es 27 Prozent.

Viele seien jedoch nicht ausreichend über die Risiken informiert, die der "einschneidende" Körperschmuck mit sich bringt. "Komplikationen auf Grund von Piercings müssen meist operativ behandelt werden", warnte Klar bei der Eröffnung der Tagung. Als besonders gefährlich gelten Zungenpiercings: "Hier kommt es in jedem vierten Fall zu bedrohlichen Entzündungen oder Einblutungen bis hin zu Erstickungsanfällen", berichtete der Direktor der Abteilung für allgemeine, Thorax-, Gefäß- und Transplantationschirurgie am Rostocker Universitätsklinikum.

In Einzelfällen sei es durch schwere Entzündungen bei Gesichtspiercings sogar schon zu Todesfällen gekommen, weil sich Infektionen im Gesichtsbereich bis ins Gehirn der Patienten ausbreiteten.

Ein weiterer Schwerpunkt der Tagung liegt auf den Gefahren, die bei der Entfernung von Tattoos bestehen. Auch hier müsse man stark an der Aufklärung der Risken arbeiten; die dahin gehenden Pläne der Mediziner sehen unter anderem vor, in Schulklassen zu gehen und mit den Jugendlichen über die gesundheitlichen Probleme bei Tattoos und Piercings zu diskutieren.

haste schon dein Testament gemacht ?

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tut mir leid aber 1. lese ich sicher nicht das ganze und 2. weiss ich was das für risiken mit sich bringt aber da ich sowieso schon die ohren, die nase, das lippenbändchen und meinen bauchnabel gepierct habe und NIE irgendwelche komplikationen hatte werde ich morgen mein piercing machen lassen ;)

ps: du hast meine frage nicht beantwortet ;)

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