Es tut weh

Ich an deiner Stelle würde lieber auf ein Loch mit einer Pistole, die sogar AIDS übertragen kann und in der Praxis nicht sterilisierbar ist, verzichten und es richtig stechen lassen was auch weniger weh tut und viel besser abheilt.

Ein Piercer darf übrigens laut Gesetz gar keine Ohrlochpistolen benutzen weil diese nicht sterilisierbar sind - aber Juweliere dürfen immer noch mit diesen Dingern hantieren obwohl sie total unhygienisch sind...

Viele Grüße von Andrea aus Dortmund (Piercerin seit 1989)

...zur Antwort

Das könnte ein Ansatz von Wildfleisch sein - sowas lässt sich gut mit NoPullDiscs behandeln - die wiederum sollte dein Piercer vorrätig haben.
Damit geht das alles wieder weg :)

Viele Grüße von Andrea aus Dortmund (Piercerin seit 1989)

...zur Antwort

Wenn man immer nackt rumläuft macht das den Piercings nichts aus, ist ja nicht anders als auf einem FKK-Gelände.

Ob und vor allem Warum man innerhalb einer Familie immer nackt rumlaufen sollte wäre eine andere Frage - Kinder sollten da vielleicht besser nicht leben...

Viele Grüße von Andrea aus Dortmund (Piercerin seit 1989)

...zur Antwort

Es ist nicht sinnvoll, an dem Piercing einfach mal zu drehen - sowas fördert höchstens Entzündungen.

Zum Abheilen braucht ein gestochenes Helix durchschnittlich 6 - 12 Monate - wurdest du dadrüber denn nicht, wie vorgeschrieben, aufgeklärt?

Viele Grüße von Andrea aus Dortmund (Piercerin seit 1989)

...zur Antwort

Da die Zunge anfangs anschwillt, sollte das Piercing mit einem recht langen Stecker gemacht werden um Komplikationen zu verhindern. Nach 5 - 6 Tagen sollte der Stecker das erste Mal ausgewechselt werden um das Risiko des Draufbeißens zu minimieren. Danach wird im Idealfall etwa einmal wöchentlich ausgewechselt damit der Stecker immer angepaßt an die Zunge ist und nicht übermäßig übersteht. Das senkt das Risiko des Draufbeißens erheblich.

Die Stecker sollten aus Titan bestehen zumindest bis es vollständig abgeheilt ist - also mindestens vier bis fünf Wochen.

Besonders wichtig ist die perfekte Platzierung des Piercings damit keine Zahnschäden entstehen - nicht zu weit vorne - aber auch nicht zu weit hinten!

Acrylkugeln sind übrigens nicht optimal zum ständigen Tragen...

Viele Grüße von Andrea aus Dortmund (Piercerin seit 1989)

...zur Antwort

Ein gerader Stab ist kein geeigneter Ersteinsatz für ein Lippenbändchenpiercing.

Zudem bringt man den Schmuck normalerweise nicht mit zum Piercer weil der Schmuck ja auch steril sein muß...

Viele Grüße von Andrea aus Dortmund (Piercerin seit 1989)

...zur Antwort

Ja, das Loch passt sich normalerweise dem Schmuck an und zieht sich zusammen wenn man zu dünnen Schmuck einsetzt.

Besser wäre es, wenn du bei normaler Schmuckstärke bleibst - also mindestens 1,0 oder 1,2mm...

Viele Grüße von Andrea aus Dortmund (Piercerin seit 1989)

...zur Antwort

Ich würde mindestens 2 Monate nach dem Ende aller Symptome abwarten bevor man versucht, ob das Loch noch offen ist.

Neu piercen sollte man allerfrühestens nach 6 - 12 Monaten - falls überhaupt.

Viele Grüße von Andrea aus Dortmund (Piercerin seit 1989)

...zur Antwort

Selbstverständlich darf ein Juwelier nicht piercen und deswegen nur mit diesen unsterilen und unhygienischen Ohrlochpistolen hantieren.

Man sollte Angst vor diesen Pistolen haben - immerhin können die Dinger auch Krankheiten wie AIDS und Hepatitis übertragen.

Im Gegensatz dazu sind Nadeln sterile Einwegartikel und sicher - und beim Piercer kann man Betäubung bekommen - und die Nadel tut sowieso weniger weh als so eine Pistole.

Viele Grüße von Andrea aus Dortmund (Piercerin seit 1989)

...zur Antwort

Besser wäre es allerdings, wenn du heute noch zum Piercer gehst und dir zumindest in Loch 2 wieder was einsetzen lässt - so kann die Entzündung auch viel besser behandelt werden und ausheilen.

Bei der Gelegenheit kann der Piercer auch feststellen, ob der Knorpel bei Piercing 3 evtl angekratzt wurde und es deswegen nicht abheilt.

Viele Grüße von Andrea aus Dortmund (Piercerin seit 1989)

...zur Antwort

Gut und professionell und schießen mit Ohrlochpistole sich gegenseitig leider aus.

Erstens ist das leider nicht steril oder hygienisch und ausserdem bestehen diese Stecker oft aus Material was nicht gut verträglich ist...

Also: spätestens sollte man jetzt dann doch mal zu einem Fachmann - also einem Piercer - gehen damit der gescheiten Schmuck einsetzt und es eine Chance auf Heilung erhält.

Viele Grüße von Andrea aus Dortmund (Piercerin seit 1989)

...zur Antwort
Stechen

Selbstverständlich Stechen lassen - das ist im Gegensatz zum Schiessen auch steril machbar.

Ohrlochpistolen sind nicht sterilisierbar und können üble Krankheiten übertragen, deswegen dürfen Piercer diese Dinger auch nicht benutzen.

Zudem benutzt ein seriöser Piercer grundsätzlich nur Titan (und nicht etwa den stark nickelhaltigen Chirurgenstahl!!) und damit heilt es auch am besten ab.

Viele Grüße von Andrea aus Dortmund (Piercerin seit 1989)

...zur Antwort

Unter 18 Jahren benötigst du deinen Ausweis und die schriftliche Erlaubnis von beiden Erziehungsberechtigten und deren Ausweise. Wenn dein/e Mutter/Vater alleinerziehend ist, wird ein Dokument benötigt, daß die alleinige Erziehungsberechtigung nachweist (z.B. Scheidungsurteil oder ähnliches). Alternativ kann im Studio eine Eidesstattliche Versicherung zur Glaubhaftmachung der alleinigen Erziehungsberechtigung abgegeben werden. Unter 16 muß mindestens ein Elternteil dabei sein, bei unter 14-jährigen müssen beide Eltern mitkommen.

Viele Grüße von Andrea aus Dortmund (Piercerin seit 1989)

...zur Antwort

Rauswachsen ist grundsätzlich immer und überall möglich, aber es ist nicht sehr wahrscheinlich wenn du keine zu engen Ringe einsetzt :)

Viele Grüße von Andrea aus Dortmund (Piercerin seit 1989)

...zur Antwort

Echtgold ist als Ersteinsatz nicht grade gut geeignet und zudem nur schlecht sterilisierbar.

Chirurgenstahl enthält reichlich Nickel und ist daher auch kein brauchbarer Ersteinsatz.

Deswegen nimmt jeder seriöse Piercer hochwertiges und nickelfreies Titan als Ersteinsatz. Titanringe gibt es ab ca 10 € beim Piercer...

Viele Grüße von Andrea aus Dortmund (Piercerin seit 1989)

...zur Antwort

Es ist nicht sinnvoll das Wildfleisch anzustechen - oft wird es durch mechanische Reizung noch mehr...

Man kann es nicht ausdrücken und es wäre absolut sinnlos irgendwelche Antibiotika dagegen einzuwerfen.

Dafür ist der Piercer und nicht der Arzt zuständig.

Normalerweise behandelt man das einfach, indem man NoPullDiscs auf den Stecker aufsetzt und es mit einem geeigneten Mittel wie steriler Kochsalzlösung pflegt.

Viele Grüße von Andrea aus Dortmund (Piercerin seit 1989)

...zur Antwort

Ohne Foto kann man dir leider keine ernsthafte Antwort geben - normalerweise pierct man allerdings die Hautfalte über dem Bauchnabel.

Wenn der Bauch sehr flach ist und diese Falte kaum vorhanden pierct man anders.

Wenn der Bauchnabel nach aussen steht (Nabelbruch), dann sollte man allerdings überhaupt nicht piercen bevor das korrigiert wurde.

Viele Grüße von Andrea aus Dortmund (Piercerin seit 1989)

...zur Antwort

Wenn es so schnell zugegangen ist dann war es auch noch nicht verheilt - was bei geschossenen Helixen aber oft auch mehrere Jahre dauert.

Wenn es abgeheilt ist, kannst du es richtig punchen lassen - dann sind auch die Knubbel wieder weg :)

Daher würde ich das andere auch entfernen...

Viele Grüße von Andrea aus Dortmund (Piercerin seit 1989)

...zur Antwort