Wie sieht der Alltag eines/er Bilanzbuchhalter/in aus?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Leider kenne ich keine Bilanzbuchhalter die im Gewerbe arbeiten aber so sehr dürfte sich die Arbeit nicht unterscheiden.

Kontieren / Verbuchen der Belege

Auswertungen erstellen

Vorbereiten von Abschlüssen und ggf Steuererklärungen (wobei letzteres eher in der Steuerberatung)

Voranmeldungen ans FA schicken/ korrespondenz mit FA

Ansprechpartner für WP / StB

ggf noch bissi Controllingbereich / Finanzierungsplanung blabla.

das wäre mal grob was mir einfallt. Aber versuchs doch einfach mal bei z.b. stepstone .. suche nach der Berufsbezeichnung und lese was in dem Bereich "Ihre Aufgaben" steht .. wiederholt sich zu 90% das sind dann grob die Kernaufgaben :D

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bilanzbuchhalter ist schon eine große Herausforderung aber es lohnt sich auf jeden Fall. Ich persönlich bin zwar auch erst recht frisch dabei und der Stoff zieht gut und schnell an.

Es kommen halt viele Gebiete auf Dich zu, wie zum Beispiel:

- Finanzierung (Rechnungswesen)

- Kosten- und Leistungsrechnung

- Einkommensteuer

- Umsatzsteuer

- Lohnsteuer

- Personalwesen

- Abgabenordnung (das Gesetz der Gesetze ^^)

Zonkie schrieb, dass man Abschlüsse vorbereiten kann. Nach der Ausbildung bist Du dazu in der Lage Jahresabschlüsse zu erstellen und diese bis ins kleinste Detail zu analysieren. Die Umsatzsteuervoranmeldungen ans Finanzamt zu übermitteln ist nur Deine Aufgabe, wenn Du angestellte BiBu bist. Als Selbstständige ist Dir dies untersagt, die Steuerberaterkammer hat den BiBus ganz schön enge und straffe Ketten angelegt damit die Steuerberater ihre "Daseinsberechtigung" nicht verlieren ^^.

Ab diesem Jahr gibt es eine neue Prüfungsverordnung, die das Bestehen der Prüfung im Vergleich zur alten Verordnung etwas erschwert. Früher gab es nach einem Jahr die erste Prüfung, der Stoff war damit erledigt. Im zweiten Jahr gab es dann die zweite Prüfung wo dann er Rest geprüft wurde. Hatte man Beides bestanden kam die dritte und letzte Prüfung (mündlich).

Nun ist es so, dass nach zwei Jahren 3 Prüfungen á 4 Stunden geschrieben werden und nach Bestehen des schriftlichen Teils kommt man in die mündliche Prüfung.

Ich kann Dir auf jeden Fall ans Herz legen die Fortbildung zu machen, es macht mega Spaß und man lernt extrem viel.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Taiger1994
11.01.2017, 15:44

Danke für deine Antwort 🙂 Es ist bestimmt nicht leicht sich zum lernen zu motivieren und dann noch nebenbei Vollzeit zu arbeiten. Darf ich fragen wie du das machst?

Dein Beitrag hat mich auf jeden Fall motiviert 👍🏻

Liebe Grüße 🙂

0

Bilanzbuchhalter ist nochmal eine Stufe höher als Du jetzt gelernt hast, also mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Wenn man Spaß am Rechnungswesen hat, ist das schon einmal  eine sehr gute Voraussetzung, hat aber mit der jetzigen Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement wenig zu tun. Der Bilanzbuchhalter kennt die Finanzen eines Unternehmens, also das "Eingeweide". 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bitte entschuldige, hatte nicht gesehen das ein Kommentar hinterlassen wurde und eine Benachrichtigung gab es auch nicht.

Ich habe mehrere Motivationen: 1. Meine Frau, die mich voll unterstützt / 2. bessere berufliche Perspektiven bzw. höhere Vergütung / 3. Ich kann den Betrieb in dem ich arbeite später übernehmen / 4. mein bald kommendes Kind (Frau hoch schwanger).

Ich kann Dir auch ans Herz legen eine Lerngruppe zu bilden und mit dieser den Stoff noch einmal aufzuarbeiten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?