wie sieht denn so ein übliches Abendessen in einem Sternerestaurant aus?

12 Antworten

Die Speisen sind meist nouvelle Cuisine, angerichtet auf großen weißen,oft eckigen Tellern. Sie sind nicht einfach so draufgeklatscht, sondern jede einzelne Zutat ist meist individuell angerichtet und ( leider) auch meist in ziemlich kleinen Mengen, es sollte so aussehen, wie ein kleines Kunstwerk. Bei der Nachspeise ist es ähnlich: die eigentliche Nachspeise - z.B. Eis, wird dann umrahmt von auserwählten Früchten, jede einzelne für sich hat einen besonderen Platz. Meist wird dann auch der Teller noch mit einer dünnen Schokoladenstrasse, die dann auch in Bögen verläuft, verziert.Vielleicht steckt noch ein japanisches Schirmchen im Eis oder gar eine angezündete Wunderkerze! Es soll in jedem Fall was Besonderes, was anderes sein - daraus resultiert dann auch der höhere Preis! Störend sind oft die Kellner, die ständig um einen herumschlawenzeln und nachfragen, ob was fehlt und immerzu das Getränk nachschütten. Nicht unbedingt jedermanns Sache!

Hallo! Also es kommt natürlich darauf an, ob man einen Aperetif möchte, oder nicht. Je nach dem kann man sich dann aussuchen, was für einen man haben möchte. Zum Beispiel Sekt oder Champagner oder so. Dann gibt es natülich verschiedene Menus. Zum Beispiel 3-Gänge Menu oder 5-Gänge oder wie viele das jeweilige Restaurant anbietet. Die meisten Sterne Reataurants sind sehr gut ausgestattet. Zum Beispiel wenn Eltern mit ihren Kindern kommen, wollen die Kinder ja keine Austern oder Schnecken essen. Natürlich stehen die Sterne eines Sterne-Restaurants nicht für schnitzel mit Pommes sonedern für etwas ausgezeichnetes gutes. Das heißt man hat die Möglichkeit feine Dinge zu Essen, die man wo anders nicht bekommt. Zum Beispiel Kaviar oder bestimmte Fleischarten. Ich hoffe, dass ich dir geholfen habe. Ciao.

Also in der Regel wirst du von einem Kellner/in zu deinem Tisch geführt, du hilfst dabei der Dame beim Hinsetzen (Stuhl zurechtrücken) bevor du dich selbst setzt. Es wird in der Regel eine Speise- und eine Weinkarte gereicht. Um einen schönen Abend zu beginnen kannst du einen Aperetif bestellen, dies kann ein Aperol Sprizz sein, ein Glas Champagner oder ein kleiner Beginners-Cocktail wie ein Kir oder Kir Royal.

Dann solltet ihr euch für einen Wein oder etwas anderes zu trinken entscheiden und ihr bestellt eure Menüs. Entweder mit mehreren Gängen die nacheinander serviert werden oder einzeln Vorspeise und Hauptgang. Die Nachspeise könnt ihr später gesondert bestellen.

In einigen Küchen bekommt ihr ein Amuse-Gueule, einen Gruß aus der Küche, meist eine Kleinigkeit zum Einstand und als kleine Show was die Küche euch bieten wird. Was das ist weiß man im Voraus nie und es variiert in der Regel auch.

Ich starte gerne mit einer Suppe oder einem leichten Salat, übergehe einen zweiten Gang und gehe dann direkt über zum Hauptgang. Nach dem Hauptgang ist eine gemeinsame Käseauswahl mit passendem Wein etwas sehr Feines. Zum Abschluss solltet ihr euch an den Desserts versuchen. Je nach Belieben würde ich einen Digestif in Form eines passenden Port- oder Dessertweines zu mir nehmen.

Aber grundsätzlich macht jeder das anders. Wichtig ist, benehmt euch entsprechend, lasst es euch schmecken und genießt den Abend. Ein Dank an die Küche wird oftmals mit einem Besuch des Chefkochs am Tisch belohnt, das ist immer was tolles. Man kann dann ein klein wenig fachsimpeln und sich unterhalten.

Wenn ihr euch mit Wein nicht auskennt, fragt ruhig nach einer Empfehlung zum bestellten Menü. Je nach Restaurantklasse wird euch ein Sommelier die entsprechenden Ratschläge geben und euch spätestens zur Käseauswahl erneut besuchen.

Viel Spaß wünsche ich!

Ein Sternerestaurant ist wie alle anderen Gaststätten für die Kunden da. Auch dort soll man sich wohl fühlen. Der Service soll dazu mit aller Kraft beitragen.

In der Regel bestellt man vorher einen Tisch. Am Termin meldet man sich am Empfang an. Dann wird man zum Platz geführt.

Dort bekommt man dann die Karte gereicht und wird nach ersten Wünschen gefragt. Das kann ein Aperitif sein (Winzersekt, Champagner, Cocktail ggf. auch ohne Alkohol) und etwas Tafelwasser.

Man isst a la Carte (also man wählt selber) oder wählt ein Menü. Meist ist man gut beraten, ein Menü zu wählen. Es besteht oft aus 5 oder mehr Gängen.

Zuerst kommen eigentlich bereits „Grüße aus der Küche“ und etwas Brot wird gereicht.

Der erste Gang kann Gemüse, Fisch, Fleisch sein - Beispiel: „Mildgeräucherte Brust von der Taube mit Rindercarpaccio, roter Zwiebelmarmelade und Kartoffelstrudel“ – die Portion sollte so klein sein, dass man alle Gänge mit Leichtigkeit schafft, ohne pappsatt zu werden.

Dann kann der Fischgang folgen – ein Vorschlag: „Steinbutt in Portweinkruste auf Nudeln in Zitronengras-Curryschaum“

Jetzt kann schon das Fleisch dran sein – vielleicht: „Hirschrücken mit Maronenkruste auf Cassis- Rotkohl und Schupfnudeln“ (ist eher im Winter auf der Karte).

Nun wird vielleicht Käse gereicht. Dazu kommt der Kellner mit dem „Käsewagen“ und schneidet nach Wunsch Stücke ab.

Zum Abschluss folgt das Dessert – „weiße Schokoladencreme Brûlée mit Mandarinensorbet“.

Nach Wunsch folgt noch ein Kaffee und ein Absacker (Digestif).

Wenn man Wein trinken will, kommt die Weinkarte – aber auch hier kann man eine „Weinbegleitung“ nehmen – dazu kommt der Weinkellner (Sommelier) und mach Vorschläge (auch glasweise).

Am Ende kommt die Rechnung (diskret abgedeckt) – hier kann man bar oder mit Karte zahlen (etwa 10 Prozent Trinkgeld ist üblich).

Da es meist nur wenige Tische gibt, viele Kellner und Köche dort arbeiten, sind die Preise höher als im Gasthaus.

5 Gänge kosten sicher 80 Euro (oder auch mehr) – Wasser kostet oft 8 Euro pro 0,75 Liter – 5 Gläser Wein 30 bis 50 Euro muss man rechnen pro Person.

Dafür gibt es „Luxus“ und ein „Erlebnis“ und „einen schönen Abend“.

Man kann eigentlich alles Fragen (was die Zutaten betrifft oder Namen, die man nicht kennt).

Auch das Besteck wird kaum zum Problem: von außen nach innen – oder oft kommt nur das passende Besteck – ein Gerät, dass wie ein Löffel aussieht, ist der Gourmetlöffel, mit dem man Soßen löffeln oder Fische zerlegen kann. Links sind alle Gabeln und rechts sind Messer und Löffel.

Zwischen Gängen kann man vom Tisch gehen (WC, rauchen etc.) – oft bekommt man dann bei der Rückkehr eine frische Serviette.

Die Leute im Restaurant möchten, dass man einen schönen Aufenthalt hat und wieder kommt – daher geben sie sich eigentlich immer große Mühe.

http://www.restaurant-news.de/restaurant-knigge

Im "Restaurant am Ende des Universums" (Douglas Adams) kommt das sprechende Schwein an deinen Tisch und preist seine eigenen Körperteile an, die zu essen es sich lohnt....


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