Wie schärfe ich eine Axt?

6 Antworten

Aus Wikipedia: Besondere Schärfe der Klinge ist nicht nötig. Unabhängig von ihrer kinetischen Energie sind durch ihre Keilform die Spaltkräfte (sie wirken im rechten Winkel zu Keilfläche) um ein vielfaches höher als die vorwärts treibende Kraft. Häufig wird Brennholz auch mit einem speziellen Spalthammer oder Spalter zerkleinert - diese weisen einen Keilwinkel bis zu 40° auf. http://de.wikipedia.org/wiki/Axt Aber Du kannst es ja mal mit einem Winkelschleifer probieren.

Einfach am Schleifstein geht das am besten, "notfalls" auch mit einer Flex.

Wichtig ist aber, dass Du nicht versuchst, eine superscharfe "Messerklinge" daraus zu machen - das hilft nur sehr kurz, ist dann aber schnell wieder stumpf - sondern einen etwas stumpferen Winkel schleifst.

Viel einfacher als mit einer Axt ist aber das Zerlegen mit einem Spalthammer, weil der das Holz besser auseinander treibt und kaum einmal stecken bleibt, was bei Äxten immer wieder mal passiert.

Ist zwar schon eine Weile her, aber vielleicht schau hier ja nochmal einer rein.

Äxte die in Faserrichtung spalten sollten benötigen tatsächlich weniger Schärfe, da hier primär Spaltkräfte benötigt werden, die das Holz auseinandertreiben. Hier feile ich die Axt mit einem mittleren Handfeile in Form und wenn ich mag schleife dann kurz mit einem Sensenwetzstein drüber.

Äxte, die das Holz senkrecht zur Faser trennen sollen (Bäume fällen, entasten, etc.) müssten dagegen schon schärfer sein, hier werden Fasern getrennt, dafür muss eine Axt scharf sein. Hier nehme ich nach dem Sensenwetzstein noch einen feineren Schleifstein und ziehe die Axt danach auf einem Lederriemen mit Polierpaste ab. Dann kann man sich mit der Axt die Haare am Unterarm rasieren und eben auch gut quer zur Faser ins Holz eindringen.

Da irrt Wiki aber sehr eine stumpfe Axt ist was furchtbares. Nicht umsonst verwenden Holzfäller bei Wettkämpfen völlig andere und viel schärfere Wettkampfäxte. Die sind so scharf das man sich damit rasieren kann. Ansonsten ist der Kraftaufwand viel zu hoch und er Arbeits Fortschritt zu gering. Schärfe ist Für Holzbearbeitungswerzeuge das A&O. Das mit dem Keil und dem Spalthammer funktierniert nur richtig wenn du Risse hast wo man ansetzten kann. Zum Schärfen einen Winkelschleifer zu verwenden ist möglich. Aber aufpassen das bei der hohen Drehzahl der Stahl nicht zu heiß wird und damit die Klinge wieder stumpf. In Baumärkten gibt spezielle Werzeugschleifgeräte zum schärfen.

Eine Klinge wird ausgeschliffen also von dem Material weg und nicht zum Material hin damit sie scharf wird.

Du willst also Holz spalten und keinen Baum fällen - richtig? Beim Baum fällen kommt es in der Tat auf eine scharfe Axt an. Beim Holzspalten ist das weniger wichtig. Hier ist die Wucht des Schlags und die Keilform der Schneide entscheidend. Ich empfehle Dir den Kauf eines Spalthammers. Im Gegensatz zu einer Axt hat die Schneide eines Spalthammers einen deutlich stumpferen Winkel (ca. 30°). Damit ist der Spalthammer ideal zum Holzspalten geeignet, da das Holz durch den stumpfen Winkel schneller auseinander getrieben wird. Üblicherweise beträgt das Kopfgewicht eines Spalthammers rund 3.000 g. Das verleiht jedem Schlag eine enorme Wucht. Lies hier www.wald-prinz.de/spalthammer-holzspalthammer/1393 mal weiter. Da wird auch die Schlagtechnik erklärt.

Ein Spalthammer kostet im Baumarkt oder bei Amazon ab 20 Euro. Kaufen & freuen!

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