Wie sag ich meiner Oma, dass sie besser den Führerschein abgibt?

6 Antworten

Zwar nicht die sensibelste Methode, aber als letzter Ausweg sei noch folgendes gesagt:

Ich habe mal bei der Führerscheinstelle (alias Straßenverkehrsamt, Fahrerlaubnisbehörde) nachgefragt und mir wurde folgende Auskunft gegeben:

Man kann grundsätzlich jeden Autofahrer (mit Ausreichender Begründung) bei der für Ihne zuständigen Führerscheinstelle melden und eine Überprüfung der Fahrtauglichkeit anordnen lassen. Der betroffene Fahrer wird dann zu einem entsprechenden Tauglichkeitstest gebeten. Lehnt er diesen ab oder fällt durch, ist der Führerschein weg. Besteht er den Test, darf er den Führerschein natürlich behalten.

Also einfach mal eine E-Mail an die zuständige Führerscheinstelle schreiben und die Situation schildern (zuständig ist die, bei der das Auto des Betroffenen gemeldet ist). Beachtet dabei aber, dass in dem Schreiben an den Betroffenen euer Name erwähnt wird. Wenn ihr das nicht wollt, solltet ihr das explizit erwähnen.

Ja, das ist ein sehr schwieriges Thema.Wie meine Vorschreiber schon schrieben würde ich das Thema ganz in Ruhe noch einmal mit der Oma besprechen.Wenn sie schon mehrere Unfälle in letzter Zeit fabriziert hat, könnte es auch durchaus sein,dass die Versicherung ihr irgendwann kündigt. Mir ist letztes Jahr auch ein über 80 jähriger Mann ins Auto gefahren.Im Zuge der Schadensabwicklung suchte mich sein Versicherungsvertreter zu Hause auf. Dabei erzählte er mir,dass der Herr XY in den letzten 4 Wochen 3 derartige Unfälle gehabt hätte.Er hätte nun mit dem Herrn XY ein Gespräch von Mann zu Mann geführt.Danach hat der alte Herr sich dann wohl bereit erklärt, nicht mehr Auto zu fahren. Geh das Thema auf jeden Fall ganz sensibel an, wir werden schliesslich alle mal alt u. sollten uns einmal in die Situation hineinversetzen.

Ich denke, Menschen in diesem Alter sind sehr empfindlich wenn man ihnen sagt was sie tun sollten oder nicht! Es sollte ein Weg gefunden werden, dass der Mensch es von sich aus will. Da gibt es natürlich 1000 Möglichkeiten. Vielleicht mit dem Hausarzt sprechen - der könnte aus gesundheitlichen Gründen eine entsprechende Empfehlung aussprechen.

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