Wie lautet das zentrale Thema des Gedichts "Herbstlied" (Theodor Fontane)?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die zweite Strophe zielt auf Gott und die dritte auf sie Seele.

Also vom klaren sonnenbeschienen Herbsttage führt ein direkter Gedankengang zu Gott. Groß, hell, strahlend.

Aber da wir nur kleine Menschen sind, sind wir schon froh, wenn wir diese Klarheit und Reinheit eines solch schönen, göttlich schönen Tages für uns nutzbar machen, und in unsere kleinen Seelen hineinholen können, denn im Grunde sind unsere Seelen, wenn sie rein sind ja auch ein Spiegel Gottes.

(das habe ich mir jetzt alles aus den Fingern gesaugt, aufgrund einer erzchristliche Erziehung in meinen jungen Jahren und einer gediegenen Ausbildung im sprachlichen, literarischen Bereich -- und daher sind meine Ergüsse nur meine Ideen dazu und beanspruchen keine Wichtigkeit und Richtigkeit.)

Schönen Abend noch : JulesMai

Der Herbst

Soweit bin ich natürlich auch schon gekommen, aber ich denke, dass in der zweiten bzw. dritten Strophe noch weitere Aspekte zu finden sind. 

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Interpretation einer Strophe. Wie würdet ihr diese eine Strophe Interpretieren?

Sie stehen verstört am Potsdamer Platz.

Und finden Berlin zu laut.

Die Nacht glüht auf in Kilowatts.

Ein Fräulein sagt heiser: „Komm mit, mein Schatz!"

Und zeigt entsetzlich viel Haut.

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Interpretation einer Strophe. Wie würdet ihr diese interpretieren?

Wie würdet ihr diese Strophe interpretieren : 

„Wie schön ist diese stolze Stadt der Gierde! Ihr Elend und geschmähter Überfluss - Und schwerer Straßen sehr verzerrter Zierde." 

Danke im Voraus für eure Vorschläge! Lg

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Ich benötige Hilfe bei der Interpretation einer Strophe. Kann mir jemand helfen?

Diese Strophe interpretieren:

"Ich starre lange in die schnelle Pracht Ein Dumpfes ahnend drunten im Gedränge - Ich weiß, wie sie des blöden Tages Strenge Gewaltig preisen: dass er herrschen macht."

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Wie heisst dieses Gedicht von Theodor Fontane?

Hallo Leute,

ich muss in Deutsch ein Gedicht auswendig lernen und bisschen was dazu erzählen,ich weiss das es von Theodor Fontane geschrieben wurde,aber leider stand nicht der Titel des Gedichts dabei. Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen!


Ja, ja, Geliebte, man wird alt,

Trotz Filz und Wolle hat man kalt

An Sohlen und an Füßen,

Und ißt am Schlusse des Soupers

Man gar noch etwas Schweizerkäs',

so muß man dafür büßen.

Die Nerven – ach du lieber Gott!

Die Leber wird zum Kinderspott,

Die Leber und der Magen;

Und würd' auch alles weh und wund,

Eh bien, bleibt nur das Herz gesund,

So wollen wir's ertragen.


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Deutsch Analyse Gedicht

Ich wollte mal eure Meinung wissen und mein Fehler korrigieren. Danke im vorraus.

Goethe: Willkommen und Abschied – Die Analyse

In dem Gedicht „Willkommen und Abschied“ von Johann Wolfgang Goethe aus dem Jahr 1771 (1810 Bearbeitet), geht es um einen Liebenden, der sich nach der nebeligen und finsteren Nacht bei Anbruch des Tages von seiner Geliebten trennen muss. Es ist ein typisches Merkmal des Sturms und Drangs. Das Gedicht besteht aus 4 Strophen mit je 8 Versen mit dem Reimschema Kreuzreim. Es ist in einem Vier hebigen Jambus verfasst.

In den ersten beiden Strophen bricht die Nacht ein, wobei sich der Abend (vgl.V.3) über die Nacht (vgl.V.4) hin zur Finsternis (vgl.V.7) steigert. Die Natur steht dabei im Vordergrund und wird sehr grau, dunkle und düster beschrieben, durch die der Liebende mit seinem Pferd zu seiner Geliebten reitet. Sie wird personifiziert. Ein schnelleres Vortragen dieser beiden Strophen trägt zusätzlich zu der Dramatik bei. Verschiedene Motive wie in Vers sechs geben dem Leser eine bildlichere Vorstellung von der Situation.

In Strophe Drei und Vier wird die dunkle Kälte der vorherigem Strophe durch Wärme und Licht verdrängt. Der Titel des Gedichts spiegelt sich in diesen Strophen wieder. In der dritten Strophe kommt es zur Ankunft des Lyrischen Ichs. Dies bezieht sich auf das „Willkommen“ aus dem Titel. Die Geliebte wird in den Vordergrund gestellt, das es „Dich sah ich“ heißt und nicht „Ich sah dich“. In der vierten Strophe kommt es dann zum „Abschied“ der beiden Verliebten. Die Wärme und Vollkommenheit der dritten Strophe verblasst. Die Hauptrolle im ganzen Gedicht ist das Herz, welches eine Metapher für die Liebe ist. Die Situation verändert sich, doch die Liebe bleibt bestehen. Die Vier hebige Jamben stellen den Galopp des Pferdes dar. Außerdem ist es das Herzklopfen des Lyrischen Ichs.

In Vers fünf „schon stand im Nebelkleid die Eiche“ ist eine Metapher, welches den Nebel an der Eiche darstellt. Es gibt einem ein besseres Bild, welches durch den Nebel nicht ganz klar ist. „Ein aufgetürmter Riese“ (vgl.V.6) ist eine Metapher für einen großen Baum. Es führt einem das Ausmaß dieses Baumes vor Augen. „Mit hundert schwarzen Augen ( (vgl.V.6) ist ebenso wie „Die Nacht schuf tausend Ungeheuer“ (vgl.V.13) eine Hyperbel welches die Einsamkeit und Dunkelheit zum Vorschein bringt.

In dem Gedicht wird die Gefühlswelt des Lyrischen Ichs hervorgehoben und sein Weg zur Geliebten beschrieben. Das zentrale Schlüsselwort ist das „Herz“, da es in jeder Strophe vorkommt und eine Metapher für die Liebe ist. Ich finde es ist ein schönes Gedicht, weil man sich richtig in das Lyrische Ich hinein versetzen kann und es ein Spiel zwischen Sturm und Drang ist. Es pulverisiert.

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Ballade schreiben zu Die Brück am Tay?

Hey Leute!

In Deutsch mussten wir ne ballade schreiben ist dieser ok?

Hier gehts zu der Ballade die brück am tay: http://www.rhetoriksturm.de/die-brueck-am-tay-fontane.php

Die Ballade "Die Brück' am Tay" wurde von Theodor Fontane im Jahre 1886 veröffentlich. Es geht um drei Naturgewalten, die einen Unglück an der Eisenbahm planen.

Die Ballade beginnt mit einem Dialog zwischen den Windhexen und endet auch ebenfalls mit einem. Der Text hat von der zweiten Strophe bis zu der sechsten Strophe jeweils 8 Versen mit einem regelmäßigem Paarreim, aabb. Das Metrum der Ballade ist der Trochäus. Die Ballade berichtet aus unterschiedlichen Perspektiven über die Katastrophe. In Vers 18,21,22,23,24,34 sowie 50 sind Personifikation zu sehen wie z.B. ,,Alle Fenster sehen nach Süden aus'' oder wie ,,Keucht er jetzt gegen den Sturm.'' Vergleiche sind ebenfalls vorhanden, in Z. 30 und 66: ,,Zünd alles an wie zum heiligen Christ''. Metaphern sind in dieser Ballade aber nicht zu erkennen. Es gibt regelmäßige Enjambements von Strophe 2 bis 6.

In der ersten Strophe wird beschrieben, dass die drei Naturgewalten sich verabredeten um den Unglück an der Brücke zu planen: ,,Und die Brücke muss in den Grund hinein''. In der darauffolgenden Strophe wechseln sich die Perspektiven, es wird von den Brücknersleuten erzählt, die hofften den Edinburger Zug so schnell wie möglich, trotz des Unwetters zu sehen. In Strophe 3 sieht ein Brückner den Zug vom Süden kommen, und spricht offenbar mit sich selbst über die Ankunft Johnies, der zu seiner Familie gehört. Dies beweist sich in Vers 10: ,,Nun Mutter weg mit dem bangen Traum.'' In der vierten sowie auch in der fünften Strophe kämpft der Edinburger Zug gegen den Sturm, und es wird aus der Sicht von Johnie gesprochen, der sich an die alten Zeiten erinnert, als es noch keine Brücke gab und man mit dem Schifferboot fahren musste. Dies zeigt sich auch in Vers 44: ,,Mit dem elend alten Schifferboot''. In der nächsten Strophe sahen alle Brückner nach Süden, und hofften in ein paar Minuten, dass der Zug noch heil ankommt, aber das Wetter wurde immer wütender , und die Brücke stürzt mit voller Gewalt ins Wasser, der Zug ging in Flammen auf und brachte den Zug mit zum Einsturz. Von Vers 57 bis 68 wird beschrieben, wie die drei Hexen ein erneutes Treffen planen, und mit ihrem Werk zufrieden: sind. "Hei! Wie Splitter brach das Gebälk entzwei."

Bitte antworten! :) Danke schonmal im voraus.

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