Wie lange dauert das bei einer Person, bis das "Stockholm-Syndrom" ausbricht?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das hat nichts mit Zeit zu tun, sondern mit dem Geisteszustand des Zielobjektes. Der Fall, dass sich das Opfer in der Rolle wohlfühlt und Gefühle für seinen/ihren Peiniger entwickelt, tritt etwa bei 30 % aller Geiseln auf.

Zumindest kann ich das aus meiner eigenen Erfahrung so angeben.

Wieso ausbricht? Es ist keine latente Krankheit! ("Ach, ich lebe gesund! Ich kann das nicht kriegen!")

Wenn Menschen Todesangst haben in Situationen, in denen sie als Geisel genommen werden, versucht der Geist Lösungen zu finden, um das Überleben sicherzustellen.

Das Fraternisieren bis hin zum Stockholm mit den Entführern ist unter Todesangst eine mögliche Reaktion des Geistes mit der Situation umzugehen.

Ich weiß das es kein schnupfen ist.

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Der Begriff des Stockholm-Syndroms, das kein Syndrom im eigentlichen Sinne darstellt, ist auf die Geiselnahme am Norrmalmstorg vom 23. bis 28. August 1973 in Schweden zurückzuführen.

Also 5 Tage.

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