Wie konnte Albert Einstein so sehr SCHLAU werden?

14 Antworten

Der Mann hatte einen IQ von über 140. Das heißt erstmal nix, den auch Einstein blieb in der Schulzeit sitzen und mußte eine Klasse wiederholen. Diese Art von Menschen haben eine besondere Gabe. Meistens ist das so, dass sie nur in dieser einen Sachen genial sind. Bei anderen Sachen versagen die dann kläglich.

Ich sehe bei Einstein folgende Faktoren, außer seiner sehr gut entwickelten Neugier und Initiative-Fähigkeit, d.h. seiner psychischen Stärke, die er offenbar durch eine gelungene Erziehung mitbekommen hat. 1. Sein Vater und sein Onkel hatten eine kleine Elektrofabrik und der junge Einstein hatte sich vermutlich in diesem Rahmen für physikalisch-technische Probleme interessiert. Mit 16 schrieb er seine erste physikalische Abhandlung. 2. Er hatte ein gebildetes jüdisches Elternhaus. Zu dieser Zeit legten viele Juden im deutschsprachigen Raum Wert darauf, mit Hilfe von Bildung besondere, außergewöhnliche Leistungen zu vollbringen. Deswegen sind viele bedeutende deutschsprachige Philosophen, Mathematiker, Physiker und viele andere Geistesgrößen seit der Jahrhundertwende jüdischer Herkunft, d.h. entstammend aus dem jüdischen Bildungsbürgertum, gewesen. 3. Er hatte ein regelmäßiges geistiges Austauschverhältnis mit einem Philosophie-Studenten und einem Mathematiker während seiner Zeit in Bern bis 1904 (Akademie Olympia). 4. Er hatte ein intensives mathematisch-physikalisches Austauschverhältnis mit seiner ersten Frau, Mileva Maric, eine junge Serbin, die ebenfalls Physik studierte. Ich denke, daß dieser geistige Austausch mit ihr nicht hoch genug angesetzt werden kann für die allmähliche Ausformulierung der speziellen Relativitätstheorie. (Es handelte sich leider um eine ziemlich tragische Geschichte für Mileva, die von der idealisierenden Einstein-Biografie gerne unter den Teppich gekehrt wird. Außerdem paßt diese Geschichte nicht zu dem heroischen Bild vom großen einsamen Genie.)

Ja, der Einfluss dieser Frau sollte nicht unterschätzt werden. Zu Einstein selbst: In der damaligen Zeit befasst er sich mit Möglichkeiten des Nachweises der atomaren Struktur der Materie. Es gab noch genügend Perönlichkeiten, die der Atomhypothese sehr kritisch gegenüberstanden. Wenn man dies berücksichtigt, kann man erst "aha" sagen. Denn man fragt sich ständig: Warum hat er denn hier wieder dran gearbeitet? Wie z.B. "Random walk" oder die Brownsche Bewegung. Dies erklärt die unheimliche Breite des Wissens. Die sog. spezielle Relativitätstheorie fand er selbst nicht besonders berauschend, war es doch eigentlich die Erkenntnis, dass die Lorentz-Gleichungen die geforderten Transformationen darstellen und mit dem Postulat der Lichtgeschwindigkeit als Grenzgeschwindigkeit der Wirkungsausbreitung tat sich neue Arbeit auf. Die allg. RT machte ihm viel Arbeit, das erforderlich mathematische Rüstzeug war zwar vorhanden aber wenig genutzt. Hier arbeite sein "Rechner", Dr. Walther Mayer mit Papier und Bleistift!

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angeblich hatte er in allen fächern 1-2 , das gerücht , dass er eine 4 in mathe und physik hatte kam dadurch auf, dass in österreich, wo er später irgendwie zur schule ging, die schulnoten anders herum bewertet werden als in deutschland, eigentlich war er nie schlecht in der schule

In ABE's Gehirn ist ein Gewisser Teil (weis gerade nicht welcher 15% größer gewesen als bei normalen Menschen. Mal schauen was bei Steven Hawkins rauskommt.

man kanns nicht werden. speziell hinter einstein soll aber auch eine sehr kluge und inspirierende frau gestanden haben.

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