Wie könnte man Martials Epigramm interpretieren?

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1 Antwort

Also ich nehme einmal stark an, Martial schreibt über seine eigenen Epigramme: Einige sind gut, eine sind mittelmäßig, viele sind schlecht.

Vordergründig übt Martial damit zunächst Selbstkritik, weil er einräumt, dass viele Epigramme gar nicht so doll sind.

Der Witz besteht in dem Nachsatz, in dem er sagt, dass so jedes Buch gefüllt wird: Alle Bücher enthalten wenig Gutes und viel Sch...

=> Alle Autoren (Cicero, Caesar,....) sind Geldschneider, die irgendeine Schei0e schreiben, um ihren Profit zu vergrößern. Denn wenn sie nur das Wenige, was sinnvoll ist, schreiben würde, käme kein Buch zusammen. Martial kritisiert also pauschal alle Autoren.

Der zweite Witz liegt darin, dass man das Werk eines (Prosa-)Autors und das eines Dichters eigentlich gar nicht vergleichen kann. Bei Gedichten gibt es immer Geschmäcker: Dem Einen gefällt es, den Anderen nicht. Bei Sachbüchern (ich denke hier z.B. an Cato - de agricultura - über die Landwirtschaft oder so etwas) ist ein solches Zugeständnis eher nicht möglich. Die kann man sehr viel objektiver bewerten. 

LG
MCX

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