Wie kann man Vertrauen herstellen?

6 Antworten

Wenn Du möchtest, dass jemand Dir vertraut, musst Du „echt“ sein. Psychologen verstehen darunter, dass das, was Du sagst, mit Deiner Körpersprache übereinstimmen muss. Das geht nur, wenn Du das, was Du sagst, auch wirklich meinst. Und wenn Du Dinge anders siehst, als Dein Gegenüber, musst Du das auch sagen. Dabei darfst Du Dein Gegenüber aber nicht verletzten. Du kannst dabei nur ein Angebot machen, das Vertrauen muss Dir Dein Gegenüber schenken. Und Du musst verlässlich sein. Du darfst dabei durchaus auch Grenzen aufzeigen. Alles andere Funktioniert nicht. Es gibt durchaus Menschen, die sich ihr Vertrauen erschleichen können. Aber wenn der Andere das merkt (gerade wenn er schon misstrauisch ist), ist normalerweise endgültig Sense.

Find ich vollkommen richtig, was du sagst. Vertrauen erschleichen find ich, ehrlich gesagt, echt widerlich.

Und die Sache mit dem "echt sein", ist meiner Meinung nach eh sehr wichtig. Ich kann es nicht leiden, wenn sich jemand immer verstellt oder etwas nicht meint, wie er/sie es sagt...

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Deine Frage finde ich sehr schwierig zu beantworten, weil jeder Mensch anders ist. Vertrauen wächst über Zuwendung und wenn Du Glück hast, wird das ganze Vertrauen geschenkt. Ich denke, dass Vertrauen niemals eingefordert ,sondern nur geschenkt werden kann. Und ein Mensch, der viele schlechte Erfahrungen mit dem Thema Vertrauen gemacht hat, bleibt aus meiner Sicht nur die Möglichkeit kleine Schritte zu gehen, sich langsam öffnen, lernen Schutzmechanismen zu entwickeln und sich klar zu werden, dass ein Leben ohne jedes Vertrauen auch viele sehr schöne Erlebnisse verhindert.

Ich weiß nicht, ob es von mir so rüber kam, aber einfordern möchte ich Vertrauen nicht, weil es für mich ganz logisch ist, dass sowas nicht geht.

Deine Antwort find ich aber sehr hilfreich, danke. :)

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Du willst also für ihn den guten Samariter spielen ? So funktioniert das aber nicht. Man kann nur jemandem vertrauen, bei dem auch eine große Symphatie vorhanden ist.

Menschen mit einer glücklichen harmonischen Jugend, haben meistens weniger Mühe zu vertrauen. Auch wenn sie später oft auch verraten werden. Sie bleiben meistens Optimisten und sehen eher das Gute.

Vielleicht ist es auch ein Charakter- Zug, den man geerbt hat. Weiss es nicht genau.

Es gilt hier schon zu lernen, was gut ist für uns und was nicht. Aber gleich in Zweifeln und Misstrauen zu verfallen wirkt abstossend.

Denke mir, dass es auf Dauer gilt, eine gute Balance zu finden zwischen blindem Vertrauen und Misstrauen. So etwas gesunder Menschenverstand ist schon besser, meine ich.

Menschen machen nun einfach zu viele Fehler. Etwas Vorsicht ist schon gut. Eine eigene Meinung haben, das ist wichtiger, als Vertrauen, denke ich.

Wenn du nie lügst, sollte das Vertrauen mit den Jahren schon kommen. Kannst ja einfach schweigen, wenn die Wahrheit nur verletzen würde. Es gibt Momente da passt es eben nicht. Das ist meiner Meinung nach nicht gelogen und schadet dem Vertrauen nicht.

Ich glaube es ist sehr schwierig wenn ein Mensch erst einmal das Vertrauen in andere Menschen verloren hat.Vertrauen in das Sosein der Dinge, wie Laotse sagt.

Wie man dieses Vertrauen erreicht? Hier gibt es, wie so oft, kein Rezept, keinen ultimativen Tipp und keine Strategie, denke ich. Vertrauen ist etwas, das wachsen muss. Es entsteht aus erste kleinen Samen der Zuversicht und kann mit der Zeit, wenn wir es nähren, immer kräftiger werden. Mal mag der Sturm einen Ast abreißen und ja, vielleicht wird es auch mal ganz gebrochen. Es kann aber vom Wurzelwerk immer wieder neu entstehen.

Ich glaube, Vertrauen entsteht aus dem Vertrauen zu vertrauen. Aus dem Vertrauen, dass wir vertrauen können. Aus dem Vertrauen in uns selbst.

( www.Zeit zu leben.de )

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