Wie kann man vernünftig einen Kühlkreislauf oder auch die Spritzgussformen von Rost, Kalk und sonstigen Ablagerungen befreien?

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3 Antworten

Das Problem würde gar nicht auftreten, wenn der ( geschlossene ) Kühlkreislauf mit entkalktem Wasser gefahren werden würde dem Korrosionsschutzmittel zugesetzt ist.

Bei uns waren nicht nur die Kühlkanäle der Werkzeuge ständig zu oder sind bis in die Kavitäten durchgerostet, sondern auch  die Wärmetauscher und Zirkulationspumpen der Temperiergeräte waren in ziemlich kurzer Zeit hinüber.

Die Kalkablagerungen bekommt man zwar mit Ameisen-oder Zitronensäure aus den Kühlkanälen, den Rost und sonstigen Dreck in irgendwelchen Sackbohrungen aber nicht.

Außerdem geht bei größeren Werkzeugen ( unsere hatten bis zu 48 Tonnen..) reichlich Säure drauf und man hat jede Menge Sonderabfall. Desweiteren dauerte das entkalken zu lange ( wir haben die Brühe meist 10 bis 12 Stunden mittels einer pneumatischen Säurepumpe zirkulieren lassen...).

Abhilfe hat dann gebracht, daß wir die einzelnen Kühlkreisläufe zuerst  mit Sand und danach mit Glasperlen durchgeblasen haben und die Kühlkreisläufe an den Spritzgussmaschinen auf ein geschlossenes System mit entkalktem Wasser mit Korrosionsschutz umgerüstet haben.

Danach kamen verstopfte Kühlkreisläufe so gut wie gar nicht mehr vor.

Ich kenn ja eure Anlage nicht, aber wäre Sandstrahlen keine Alternative? besser als 3 Tage Stillstand oder? Gegen Kalk hilft ein Wasserfilter.

mit säure also durch beizen

der nachteil ist, dass es sofort wieder anfängt zu rosten, sobald du es aus der beize nimmst... aber das weißt sicher selbst

sinnvoll wäre es vllt nach dem beizen zu versiegeln! 

keine luft -> kein rost

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