Wie funktioniert die Reizübertragung an der Synapse?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Die Reizübertragung an der Synapse ist chemisch. In der Präsynapse (die Seite von wo der Reiz kommt) befinden sich Vesikel mit Neurotransmittern (chemische Botenstoffe). Diese öffnen sich und die Neurotransmitter gelangen in den synaptischen Spalt. An der Präsynapse befinden sich Rezeptoren. Diese funktioniern nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip. D.h. das die Neurotransmitter an den Rezeptoren andocken und wenn sie zusammenpassen gelangen die Botenstoffe in die Postsynapse. Fort an werde die Reize wieder elektrisch bis zur nächsten Synapse weitergeleitet. Hoffe du verstehst was ich meine :) du kannst dir auch auf YouTube ein Video von „TheSimpleBiology" anschauen. Die erklären das echt gut. Viel Glück bei deiner Klausur.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von DerTroll
13.12.2015, 23:03

Eine kleine Anmerkung zu der Antwort. Ich weiß, daß es oftmals so beschrieben wird, wie hier. Aber es ist sehr ungeschickt von Präsynapse und Postsynapse zu reden Es gibt an der Stelle ja nur eine Synapse und das ist die ganze Verbidung zwischen den beiden Nervenzellen. Was gemeint ist ist die präsynaptische Membran und die postsynaptische Membran. Oder das Endknöpfchen und der Dendritbereich oder so.

0
Kommentar von Srnm300
14.12.2015, 18:26

Okay danke :) mir wurde es halt so erklärt.

0

Dazu muß man unterscheiden, daß es zwei Arten gibt, wie das geht. Einmal bei elektrischen Synapsen, wo das Aktionspotential einfach von einer Nervenzelle direkt in die nächste Nervenzelle geht, also wo der Natriumionenfluß durch Gap Junktions fortgeführt wird. Das andere sind die Chemischen Synapsen, wo von einer Nervenzelle ein Neurotransmitter in den synaptischen Spalt gegeben wird, welcher die Kanäle der postsynaptischen Membran öffnen. Das ganze sollte in deinen Unterlagen schön in allen Einzelschritten beschrieben sein. Meisten wird es an den motorischen Nerven beschrieben mit dem Acetycholin. Das ist eigentlich nichts kompliziertes.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bei den chemischen Synapsen wird die Erregungsübertragung proportional zur Frequenz der eintreffenden Aktionspotentiale gesichert und zwar dadurch, das aus Transmitterspeichern, auch Vesikel genannt, bzw. präsynaptisches Element, Neurotransmitter-Moleküle freigesetzt werden. Diese diffundieren durch den Synapsenspalt zur postsynaptischen Membran und werden dort an den Rezeptormolekülen angedockt. Die Ionendurchlässigkeit der Membran wird dabei geändert.

Ein erregender Transmitter (Acetylcholin) läßt am 2. Neuron durch Depolarisation erregende postsynaptische Potentiale entstehen, ein hemmender Transmitter durch Hyperpolarisation hemmende postsynaptische Potentiale.

An elektrischen Synapsen wird der Übergang der elektrischen Impulse direkt ermöglicht. die Erregung kann in beide Richtungen erfolgen.

Die Erregung erfolgt übrigens vom Neurit, in ihm sind die Vesikel, hin zum Dendrit. Dabei ist der Ablauf fortgeleitete Erregung -- örtlichen Erregung, chemische Übertragung -- örtliche Erregung -- fortgeleitete Erregung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nagel mich bitte nicht drauf fest, ich hab Bio nicht abgewählt weil ich es mega geil finde ;)

Aber ich hätte jetzt gesagt über nen Stromimpuls

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von alleswisser26
13.12.2015, 22:01

Bisschen genauer vlt 😅?

0

Was möchtest Du wissen?