Wie funktioniert die Endosymbiontentheorie?

2 Antworten

Hallo nummer12345678

Das ist im Prinzip ganz einfach, die Endosymbiontentheorie ist eine Theorie wie sich tierische und pflanzliche Zellen entwickelt haben und zwar geht es dabei speziell um die Mitochondrien und die Chloroplasten.

Man ging davon aus, dass es eine Vorläuferzelle von tierischen und pflanzlichen Zellen gab, die dann ein bestimmtes Bakterium, das ATP aus Glucose herstellen konnte (Zellatmung) in sich aufgenommen hat welches dann quasi in der Zelle weitergelebt hat wodurch die Zelle die Fähigkeit bekommen hat durch das Bakterium Glucose zu verwerten.

Über die Evolution verloren die Nachkommen dieses Bakteriums, die innerhalb der Nachkommen dieser Zelle lebten dann die meisten Gene die es für andere Sachen außer die Zellatmung brauchte, denn diese Dinge übernahm nun die Zelle.

So entwickelten sich wahrscheinlich aus ehemals eigenständigen Lebewesen die Mitochondrien.

Bei den planzlichen Zellen passierte das gleiche bei der allerersten pflanzlichen Zelle mit einem anderen Bakterium das Photosynthese konnte

Deswegen haben sowohl Mitochondrien als auch Chloroplasten ihre eigene DNA.

LG

Darkmalvet

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Biologie Leistungskurs außerdem Hobby

War der Vorfahre von den Mitochondrien das Purpurbakterium?

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@nummer12345678

Die Vorfahen der Mitochondrien waren wahrscheinlich Proteobakteiren, früher hat man diese generell als Purpurbakterien bezeichnet heutzutage ist das aber nicht mehr üblich, heutzutage sind nur noch bestimmte Proteobakterien auch Purpurbaktieren, nämlich solche die Licht als Energiequelle nutzen, von daher wäre es am wahrscheinlichsten die Mitochondrien von den übrigen Proteobakterien abstammen.

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Theorien funktionieren nicht.

Auch die Natur funktioniert nicht.

Es war nicht rumschwirrende DNA, es waren Zellen, die andere Zellen adoptiert, verschont oder versklavt haben, je nach Sichtweise.

Wie der Mensch die Haus-/Nutztiere.

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