Wie erkenne ich Ionensubstanzen?

2 Antworten

Das kommt ein bisschen auf die Tiefe eures Stoffes an.

Per Definition liegt eine ionische Bindung vor, wenn die EN-Differenz zwischen den Bindungspartnern >1,8 ist.


Naja ich weiß, dass die Ionensubstanzen chemische Verbindungen sind, die aus unterschiedlich geladenen Ionen aufgebaut sind. Ich sehe jedoch in jeder Bindung ein Nichtmetall oder Metall...das verwirrt mich 

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@ollilinde

Du kannst dir das so vorstellen, dass die Atome in einer Verbindung die Bindungselektronen gemeinsam nutzen.

Es kann sein, dass sie aufgrund unterschiedlicher Elektronegativitäten (EN) unetrschiedlich stark an den Elektronen ziehen. So kommt es, dass sich die Elektronen meist näher an dem Atom mit der höheren EN befinden.

Bei einer idealen Ionenbindung wären sie vollständig bei einem Bindungspartner. Das kommt aber bei Feststoffen praktisch kaum vor. Erst wenn du das Salz zB in Wasser auflöst.

Nun hat man aber definiert, dass man bei einem größeren EN-Unterschied als 1,8 zwischen den Bindungspartnern von einer Ionischen Bindung spricht.

Vereinfacht - aber eben oft falsch - kann man sagen, das Metall-Nichtmetallverbindungen Ionen sind.

Das hängt eben von eurem Bildungslevel ab.

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@ollilinde

Wenn du in Bindungen Stoffe siehst, solltest du die Begriffe noch mal wiederholen.

Andere Menschen, die irgendwo Dinge sehen, die dort nicht sein können, gehen anderswo hin.

Bindung ist was anderes als Verbindung, und das mit den Metallen und Nichtmetallen solltest du langsam vergessen, das ist Kindergarten.

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@ThomasJNewton

Zwei Bindungspartner in einer Verbindung teilen sich Bindungselektronen.

Wo bitte ist dein Problem?

Und so lange ich nicht weiß, auf welchem Niveau ich hier Nachhilfe unterrichte, erwähne ich auch die Metall-Nichtmetall-Geschichte. Was ich von der halte, habe ich ja nun auch geschrieben.

Ich habe das Gefühl, der einzige, der sich hier wie im Kindergarten benimmt, gibt merkwürdige und beleidigende Kommentare von sich und mir ist nicht klar, was das soll.

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Das ist keine Definition, sondern eine Faustregel.

Und die kann auch mal ganz gehörig ins Auge gehen.

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@bartman76

Lern Deutsch, wenn dir die Bedeutung von "keine" unklar ist.

"Definition" ist ein Fremdwort, von denen gibt es tausende. Die muss man einfach lernen.

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@bartman76

OK

Per Definition liegt eine ionische Bindung vor, wenn die EN-Differenz zwischen den Bindungspartnern >1,8 ist.

Das ist keine Definition, sondern ein Erfahrungswert, ein Richtwert, eine Faustregel, "Pi mal Daumen".

Schau dir (wasserfreies!) Aluminiumchlorid an. Das ist in festem Zustand eine Ionenverbindung, flüssig und gasförmig ist es molekular.

P.S. Was soll schon keine Definition sein? Das, was du als Definition bezeichnet hast! DU hast dich als erster dumm gestellt. Aber dann das  Niveau ansprechen ...

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@ThomasJNewton

Die EN-Differenz ist die Definition für die Ionenbindung. Auch wenn es Ausnahmen von Stoffen gibt, die trotzdem ionische Eigenschaften zeigen, wie Aluminiumchlorid.

Das kann überhaupt kein "Erfahrungswert" sein. Auf was soll diese basieren? Das ist eine willkürliche Grenze, da der Übergang fließend ist.

Das bedeutet nicht, dass unter 1,8 Differenz keine ionischen Eigenschaften vorhanden sein können. Formal gelten diese Stoffe aber nicht als ionisch.

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@bartman76

Nein, ist sie nicht.

Die Definition einer Ionenverbindung ist es, dass sie aus Ionen aufgebaut ist.
Und zwischen den Ionen in einer Ionenverbindung herrscht die Ionenbindung.
NICHT UMGEKEHRT.

Chemie zu verstehen ist etwas anderes, als Zahlen oder Regeln auswendig zu lernen.

Du bist mir durchaus nicht als Laberkopp im Gedächtnis, aber du bist eben kein Chemiker, und könntest durchaus mal etwas entgegenkommender sein.

Oder was sagst du zu Ammoniumnitrat?
Da hat keines der Ionen überhaupt eine Elektronegativität.
Und innerhalb der Ionen sich die Differenzen auch nicht so hoch.

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@ThomasJNewton

So, ich bin kein Chemiker. Ok.

Ich würde sagen, ich gehe jetzt Deutsch lernen und du schaust ob du nicht in Sachen Höflichkeit noch Nachhilfe brauchst.

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@bartman76

Okay, wenn sich denn die Gemüter etwas beruhigt haben...

Du möchtest ein Entgegenkommen. Vielleicht kann ich das bieten.

Ich als Zahnarztfrau... äh ... Chemiker, bin mir der Problematik durchaus bewusst. Und leider ist die Sache mit der Ionenbindung und den Ionen in der richtigen Welt nicht ganz so einfach. Da gibt es einiges mehr als schwarz und weiß, ja das weiß ich.

Aber worum geht es denn hier? Hier fragt ein Schüler nach der Unterscheidung von Ionenbindung und keiner Ionenbindung.

Wie sieht deine Antwort aus? Eine Ionenbindung ist aus Ionen aufgebaut.

Wem soll das helfen?

Mal davon abgesehen, ist das innerhalb einer Bindung nicht immer so eindeutig mit den Ionen, da - wie ich oben schon mal sagte - der Übergang fließend ist.

Das ist aber kein Schulniveau. Schulniveau ist entweder Metall oder Nichtmetall (Im Kindergarten hatte ich das noch nicht.) Oder eben die Sache mit der EN-Differenz.

Mir ist klar, dass diese Definition nicht die Realität wiederspiegelt und ich werde mich nicht bemühen die vielen Grenzfälle und Ausnahmen zu erklären. Warum? Ich hab sie mir nicht ausgedacht und mir ist klar, dass die Sache hinkt.

Dennoch IST es eine Definition, die - und das ist das Entscheidende - unterrichtet wird, weil alles weitere viel zu sehr ins Detail gehen würde.

Du darfst gerne die Relevanz und Richtigkeit anzweifeln. Und damit hast du auch in vielen Fällen einfach Recht, aber das bringt den Fragesteller nicht weiter.

Ich habe dich aufgrund deiner Beiträge auch nicht als Pfeife in Erinnerung. Aber hier kamen von dir Kommentare, bei denen ich denke, ich bin im falschen Film.

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Wenn es dich interessiert, warum schreibst du dann nicht mal die Aufgabe richtig ab?

Der Tipp mit der Elektronegativitätsdifferenz war übrigens nicht schlecht, nur falsch dargestellt.

Das war die Aufgabe.

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