Wie bietet man jemandem seine Hilfe an, ohne dass es aufdringlich wirkt?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

"...ach und wenn du was brauchst meld dich einfach!"

Da muss man nicht zwingend das Gespräch anbieten...Menschen spüren das in der Regel recht schnell, wenn sie sich jemandem anvertrauen können!

Ja, an solch eine Äußerung dachte ich auch am ehesten, da ich annehme, er wird mich schon einschätzen können, nachdem er mir überhaupt vom Schicksalsschlag seiner Partnerin erzählt hat. Das lässt ihm alle Möglichkeiten offen.

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@Cappucino

jep das ist es. sobald man mehr anbietet kann sich der gegenüber schon leicht genötigt fühlen...meiner meinung nach!

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@timbo86

Genau das wollte ich mit meiner Frage auch ausloten und Du hast den Kern meines Anliegens voll erfasst. Danke!

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"Ach, hallo Egon. Wie geht es Deiner Frau? Hör' mal, wenn ich mal was mitkochen soll oder einen Kuchen vorbeibringen soll - sag mir Bescheid. Ach was, Bescheid sagen, ich komme nächsten Dienstag mal kurz rein und bring was Leckeres mit."

Ich würde es erstmal nicht erwähnen, dass du Psychologin bist, denn viele Menschen fürchten dann immer gleich "analysiert" zu werden.

Probleme mit dem verhalten in der Öffentlichkeit?

Hallo, seit längerem habe ich Probleme damit wie ich auf andere Menschen reagieren soll, wie ich mich in der Öffentlichkeit verhalten soll und wie ich auf andere zugehen kann. Beispiele:

Wenn jemand (ein Bekannter, Freund oder ein Familien Mitglied) einen Witz macht, einen Spruch bringt o.ä. weiß ich oft nicht was ich sagen soll, auch bei normalen Gesprächen weiß ich oft nicht was ich als nächstes sagen soll um das Gespräch am laufen zu halten, so dass es am ende abbricht. Meistens bin ich irritiert was mein gegenüber meint oder ich überlege was ich als nächstes sagen/ fragen könnte aber meistens "diskutiere" ich die fragen dann automatisch mit mir selber und befinde diese dann als "aufdringlich", langweilig oder habe das Gefühl als würde ich mich in den Mittelpunkt oder so drängen wollen. Ich kann auch die Mimik des anderen schlecht einschätzen, ob er/ sie jetzt einen Scherz macht, es ernst meint oder gleich wütend wird etc., Emotionen wie Freude, trauer oder Wut kann ich aber meistens gut erkennen...

Ich wohne in einer Großstadt mit öffentlichen Verkehrsmitteln, welche ich auch häufiger nutzen muss, allerdings ist mir dabei oft so Unwohl das ich zwischenzeitlich aussteigen und ein paar Minuten warten muss bis ich wieder weiter fahren kann. Außerdem fallen mir öfter widersprüchliche Reaktionen meinerseits auf, z.B. habe ich das extrem starke Gefühl gemieden und/oder angeguckt zu werden (Leute starren mich regelrecht an, Leute gucken auffällig in eine andere Richtung). In der U-Bahn z.B. habe ich das Gefühl, wenn ich in einem mittel bis vollen Wagon sitze aber alleine in der Sitzecke bin, dann denke ich immer das sich keiner zu mir setzen will. Der Widerspruch ist:

Wenn sich dann doch jemand zu mir setzt, breche ich häufig in Schweiß aus, habe das Gefühl mir gleich in die Hose zu machen, meine Augen brennen als ob ich Weinen müsste/ würde, besonders stark ist es wenn sich ein hübsches Mädchen zu mir setzt. In solchen Situationen bin ich enorm überfordert und weiß nicht mehr was ich tun soll. Ich muss aber auch dazu sagen, das ich manchmal gute Tage habe wo so etwas kaum bis gar nicht auftritt.

In "meinem Supermarkt" arbeitet ein Mädchen das ich sehr attraktiv und Sympathisch finde, mein Kumpel sagt das es auf jeden Fall einen versuch wert wäre sie mal anzusprechen. Aber jedes mal wenn ich mir vornehme Sie anzusprechen, muss ich kurz vorher daran denken was ich ihr denn sagen würde und wenn ich mir dann was zurechtlege, rede ich es mir schlecht. Selbst wenn es mir nicht gelingt es schlecht zu reden, rede ich mir aus sie anzusprechen, da ich nicht wüsste wann und wo und zu was ich mich mit ihr verabreden könnte und wenn mir was einfällt rede ich mir ein das es zu dem Zeitpunkt nicht so gut passt oder ich eigentlich pleite bin und mir das gar nicht leisten kann etc.

Ich weiß mittlerweile wirklich nicht mehr weiter, wenn jemand Tipps o.ä. hat wäre ich echt dankbar. In Therapie bin ich bereits länger (wegen Depressionen).

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Mag er mich/Meint ihr er meldet sich bei mir?

Hallo, Ich habe diese Frage zwar schon in einem anderen Forum gestellt aber keine Antwort darauf bekommen, deswegen hoffe ich, dass mir hier jemand helfen kann.

Ich habe vor etwas über einer Woche jemanden kennengelernt. Es war in einem Club. Er war nicht aufdringlich, und wir haben auch nur miteinander getanzt, wenn auch sehr eng beieinander. Unterhalten konnten wir uns zwar nicht sehr viel, aber er war mir sympathisch und wir tauschten unsere Nummern aus. Er schrieb mir gleich am nächsten Tag und meinte, er wäre froh mich kennengelernt zu haben. Er war allgemein sehr interessiert und stellte viele Fragen. Dann schrieb er, es würde ihn freuen wenn wir uns bald treffen könnten. Wir verabredeten uns für drei Tage später und machten einen Spaziergang. Da ich neu in der Stadt bin und er schon länger hier wohnt, wollte er mich etwas herumführen. Wir unterhielten uns ziemlich lange über alles mögliche. Hier war es auch hauptsächlich er, der die Fragen stellte, da ich eher schüchtern und nicht so gesprächig bin. Es kam dann auch dazu, dass er mich küsste, wobei er aber vorher fragte: "Kann ich dich küssen?" Es war wunderschön. Er sagte auch, er wäre froh, dass ich ihn im Club nicht geküsst hatte, weil er es lieber mag,wenn man Leute zuerst kennenlernt. Leider musste ich nach etwa vier Stunden gehen. Ich hatte ihm das aber vorher gesagt, also war das kein großes Problem.

Zwei Tage nach diesem Date (Ich glaube ja zumindest, dass es eines war) meldete ich mich dann bei ihm. Ich fragte nur wie es ihm ging und ob wir uns demnächst noch einmal treffen wollten. Er meinte, er hätte am nächsten Tag Zeit. Also trafen wir uns da, machten wieder einen Spaziergang und gingen dann in meine Wohnung. Während des Spaziergangs unterhielten wir uns ständig. In meiner Wohnung ging es dann ziemlich schnell. Wir küssten uns und fingen an, rumzumachen. Ich sagte ihm, ich fände es gut, wenn wir es langsam angehen lassen könnten, weil ich nicht viel Erfahrung habe. So wirklich langsam angehen lassen haben wir es zwar nicht, aber es war perfekt. Letztendlich lagen wir nackt in meinem Bett und haben alles mögliche gemacht, außer tatsächlich Sex zu haben. Er war immer sehr vorsichtig und rücksichtsvoll und fragte, ob bei mir alles ok wäre. Er wollte zwar mit mir schlafen, wie er mir einige Male sagte, aber ich war noch nicht bereit dazu. Allgemein war er auch sehr darauf fokussiert, es für mich schön zu machen. Insgesamt wussten wir beide nicht, wie die Zeit vergangen war, als ich ihn nach mehr als 5 (!) Stunden rummachen, bat, zu gehen. Wir küssten uns zum Abschied, er begutachtete besorgt die Knutschflecke, die er mir verpasst hatte und wir strichen gegenseitig unsere Haare glatt. Dann schlich er sich aus der Wohnung. (Ich wohne in einer WG)

So.. und seitdem habe ich nichts mehr von ihm gehört. Ich mag ihn wirklich sehr. Was meint ihr? Mag er mich? Sollte ich ihm schreiben? Wenn ja, was? Ich habe Angst, dass das zu aufdringlich wirkt. Meint ihr er wollte nur Sex?

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