Wie berechne ich die Dichte von Reis?

...komplette Frage anzeigen Bild zur Beschreibung  - (Physik, Berechnung, Reis)

3 Antworten

Du musst eine Anzahl Reiskörner nehmen, und die Verdrängung messen, bevor sie sich vollsaugen. Ansonsten hast du eine Dichte / Volumen von einem Reiskorn voll mit Wasser, und das verändert die Dichte.

Du hast die Verdrängung schon richtig berechnet, aber du musst die Anzahl Reiskörner kennen und diese Anzahl auch wiegen (Also sind deine Notizen: Anzahl Reiskörner, Gewicht dieser Anzahl Reiskörner, Menge Wasser ohne Reis, Menge mit Reis, Differenz bzw Volumen dieser Reiskörner).

Ich würde so vorgehen:

Kleiner Messbecher mit genaueren Messlinien mit Wasser drinne. Dann abgezählte Anzahl Reiskörner reinschütten (zb 100) und den Unterschied notieren.

Die Verdrängung ist das Volumen für alle Reiskörner.
Also bei 100 Körnern musst du das Volumen / 100 = Volumen pro Reiskorn (Zumindest der Schnitt, weil nicht immer alle Reiskörner gleich gross sein müssen). Wenn du jetzt das Gesamtgewicht der 100 Körner durch 100 rechnest, hast du das Durchschnittsgewicht. Also weisst du was von deiner Testmenge ein Durchschnittsreiskorn wiegt und wie viel Volumen es hat.

Und schon kannste die Dichte ausrechnen

PS: ich glaube du kannst auch statt Durchschnitt einfach all 100 Körner rechnen, müsste sich eigentlich gegenseitig rausstreichen (die zweimal geteilt durch 100, ich mache immer beide Rechnungen und vergleiche sie dann)

Viel Glück mit deinem Reis :D


 

Vielen Dank! Meine Lehrerin sagte jedoch, dass es nicht nötig ist zu zählen.. und ich schaue eben gerade ob das Volumen sich verändert während sie sich vollsaugen. Nach 40 Minuten ist das aber immernoch nicht der Fall.

0
@Enjoy23

Das könnte daran liegen, dass sich der Reis (fast) gleich ausdehnt wie er sich mit Wasser vollsaugt. Eigentlich Logisch, denn würde der Reis mit Wasser mehr Platz brauchen, als er Wasser aufgenommen hat, würde bedeuten, er würde irgendwo Volumen erzeugen / produzieren, aber Reis saugt Wasser eigentlich nur auf ohne Chemische Reaktionen hervorzurufen (So denke ich zumindest)

Der einzige Unterschied wäre, wenn du das Wasser messen würdest, sobald du den Reis entfernst, bzw wenn du das Wasser ausschüttest und das misst.

Das mit dem Zählen eben könnte wirklich wegfallen wenn man die Formel wie erwähnt kürzt (also statt einem Durchschnittsreiskorn alle und statt ØGewicht das Gesamtgewicht).

Bin aktuell nicht in super Verfassung (Erkältet) sonst hätte ich mir die Formel aufgeschrieben und gekürzt und so...

Ich bin aber auch ein Mensch der auf Nummer sicher geht, und rechne die Rechnung mit dem ØKorn, der Gesamtmenge und wenn mir einfällt noch auf andere Möglichkeiten, einfach auch weil mir das Spass macht.

Was du aber jetzt (Aufgabe beiseite) berechnen könntest ist das Volumen, welches ein Reiskorn an Wasser aufnehmen kann, bzw welche Menge (g) wie viel Wasser aufnehmen kann. Reicht wenn man die Gewichts Differenz von 40g zum vollgesaugten Zustand misst, denn 1L Wasser = 1Kg

0

Du hast die Dichte von trockenen Reiskörnern gemessen. Ein Jemand sagt Dir nun, daß Du die Dichte von vollgesogenem Reis messen "sollst".

Was Du wirklich sollst, das sollte eigentlich die Aufgabe klar sagen. Wenn die Aufgabe es nicht klar sagt, dann ist es am besten, Du fragst zurück, was gemeint ist. Wichtig ist das nicht zuletzt deshalb, weil die Lehrer/innen lernen müssen, sich klar auszudrücken, und nicht nur den Unterrichtsstoff ("Dichte"), sondern auch seine Bedeutung im praktischen Leben (Umgang mit Reis) zu wissen und zu erklären. Wenn niemand ihnen ihre Unklarheiten und Erklärungslücken zeigt, lernen sie es nicht.

Was Du nun mit unserer Hilfe höchstens tun kannst, ist: nachzudenken, was für eine Art von Dichtemessung im Umgang mit Reis vielleicht nützlich ist, und zu welchem Zweck.

Mir fällt dazu ein, daß man für die Lagerung und den Transport des Reises seine Schüttdichte kennen muß. Wie viele Tonnen Reis passen in einen 1000 Kubikmeter großen Getreidesilo? Wieviel Liter müssen die Säcke groß sein, in die 25 kg Reis hineingehen sollen? Klar ist, daß man die Säcke und die Silos für trockenen Reis verwendet. Nur trocken läßt er sich lagern. Aber: Die Zwischenräume zwischen den Reiskörnern sind in dem Volumen der Säcke und Silos ja auch mit enthalten. Deine Messmethode wäre also zur Berechnung der Behältergrößen nicht geeignet.
Der Reis ist ein sog. Schüttgut. Was man beim Umgang mit Schüttgut wissen will, ist die Schüttdichte, wie man sie mit einem Messbecher ohne Wasser herausfinden kann.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCttgut

https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCttdichte

Nass macht man den Reis in der Küche bei der Zubereitung. Dafür darf der Kochtopf nicht zu klein sein, denn der Reis dehnt sich ja beim Kochen ziemlich stark aus. Auch im Topf muß also Platz für den Reis und die Zwischenräume sein. Es ist ebenfalls ein Art Schüttgut und hat eine Schüttdichte.

Ob diese Überlegungen aber irgendetwas mit den Vorstellungen Deines Lehrers zu tun haben, das kann vorerst keiner wissen.

Was möchtest Du wissen?