Wie ausgerissenes Scharnier aus Küchenschrank wieder befestigen (Pressholzküche)?

5 Antworten

lass dich da in einem baumarkt beraten , es gibt sogenannte füllstoffe die aushärten. dann kann man neu bohren und iwder die teile einsetzen


Ich habe bei einem vergleichbaren Schaden das Scharnier mit Heißkleber geklebt. Kleber in die Dübellöcher und auf das Scharnier. Ist vielleicht nicht die professionelle Lösung, hat aber bei mir gut funktioniert und hält seit über einem Jahr.

Es gibt "Forstnerbohrer", damit kann man an dieser Stelle ein kreisrundes Loch bohren. Nur hinein, nicht durch. Und es gibt im Baumarkt passgenaue runde Holzstücke (weiß nicht wie die fachmännisch heisen), die leimt man dann in das Loch. Nach dem Trocknen hast du fast wieder Originalzustand und kannst dein Scharnier neu befestigen.

Hab grad gegoogelt, die Dinger heisen Querholzdübel.

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Also ich bin bei solchen Fällen am besten immer mit Montage Kleber vom Baumarkt gefahren. Montage Kleber rein, Dübel rein und morgen verschrauben. Wie gesagt das hat bei mir immer geklappt.

Bin da ganz deiner Meinung

Das ist mit sicherheit die einfachste und billigste Lösung

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Ich komme ja spät mit meinem Ratschlag.. und DIE Idealempfehlung kann man eigentlich nur geben, wenn man den Schaden selbst gesehen, noch besser mal angefasst hat. Aber: Ich versuch mich mal..

Einige der Ratgebenden haben ja Montagekleber empfohlen. Ist nicht schlecht, hat aber meines Wissens nur eine begrenzte Festigkeit.

Heißkleber möchte ich auch nicht so gerne empfehlen, weil man sich da beim Zusammenfügen ABSOLUT sicher sein muss, den richtigen Weg gefunden zu haben. Einmal erkaltet, bleibt das so gerade oder leider auch schief, wie man es denn so getroffen hat.

Mir ist vor ca. 2 Jahren ein so genannter Konstruktionskleber über den Weg gelaufen. Wird gerne in Kartuschen wie für Sanitär-Silikon oder -Acryl verkauft, hat auch eine ähnliche Konsistenz wie Silikon. Mit diesem Kleber kann man sozusagen "alles mit allem" verkleben - es muss natürlich sauber und angerauht sein.

Solange man das Zeug nur aus der Kartusche quetscht (die Presse braucht man schon) und am Werkstück verteilt (mit einem Papp-, Plastik oder Holzstückchen, egal) und wartet, tut sich gar nichts. Erst wenn mann den Kleber feucht macht (ich halte mir dafür eine ausgediente Sprühflasche vor, mit der ich den Kleber oberflächlich fecht sprühe), beginnt die Aushärtung und in ca. 20 Minuten ist alles BOMBENfest. Man hat also nach dem Auftragen des Klebers noch genügend Zeit die Werkstücke zusammenzuführen - ggf. mit Zwingen ein wenig zu pressen. Aber das kann man mit Ruhe machen.

Die Kartuschenöffnung hat man natürlich vorher verschlossen und die Kartuschenpresse zur Seite gelegt. Bei meinem Werkzeugladen kostet so eine Kartusche ca. 12,-€; bei sorgsamer Behandlung bleibt der Kleber ca. 1 Jahr gebrauchsfähig. Man muss halt recht bewußt damit arbeiten.

Viel Erfolg!

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