Welches ist der schwerste bzw. anstrengenste Handwerker-Beruf?

6 Antworten

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Dann versuch ich es mal. Gefragt wurde ja, welches ist der schwerste Handwerksberuf auf der Baustelle, also beim klassischen Häuslebau. Meine Rangliste: 1. Der Gerüstbauer:schleppen,schleppen, schleppen. Kilos und Meter ohne Ende 2. Dachdecker: bei Wind und Wetter, bei 40 °C plus oder -10°C oder naßkalter Regen 3. Fliesenleger: dauerhaft gebückte Position bei konstanter Belastung der Kniegelenke. mfg

das müsste eine sein, bei der sowohl körperliche als auch geistige anstrengung gefragt sind. nicht außer acht lassen sollte man, dass arbeiten bei starkem lärm einen auf dauer auch kaputt machen.

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Handwerk : Ein guter Schuh braucht 1000 Hammerschläge

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Kreis Mettmann, 29.01.2010, Daniel Neukirchen

Monheim. Schuster Jürgen Prinz hilft, wenn Monheimern der Schuh drückt – doch sein Handwerksberuf stirbt aus.

Gestern gab es an NRWs Schulen die Halbjahreszeugnisse. Wer plant, eine Ausbildung zu machen, der hat dann die Grundlage in der Hand, um sich zu bewerben. Doch wo? Medienberufe etwa sind beliebt, gelten als fortschrittlich. Das Handwerk hingegen wird eher als altbacken wahrgenommen. Eine Umfrage der Handwerkskammern unter Jugendlichen zeigte: Diese Berufe sind unter jungen Leuten nicht besonders angesehen.

Das nimmt das deutsche Handwerk aktuell zum Anlass, sein Ansehen mit einer Imagekampagne aufzupoliereren. Die NRZ unterstützt das Anliegen mit einer Serie über klassische Handwerksberufe – und wie sie heute im Kreis Mettmann ausgeübt werden. Das ist der Schusterdaumen

Jürgen Prinz hat gelegentlich einen blauen Daumen. Wenn er sich einen Schuh vornimmt, dann halten die Finger den Nagel fest oder liegen auf der Sohle – oder halt auch mal unter dem Hammer. Das ist so etwas wie eine Berufskrankheit. „Man könnte das den Schusterdaumen nennen”, lacht Prinz. Der 46-Jährige kennt noch das alte Handwerk, weiß wie die Dinge noch vor 20 Jahren liefen. Und er kennt den jetzigen Schuhmacher-Alltag. Er sagt: „Der Beruf Schuhmacher sollte heute besser Schuhreparateur heißen.”

Längst flickt Prinz im Hauptgeschäft alte Treter – das er einen Schuh anfertigt, kommt seltener vor. Wenn es vorkommt, dann ist das eine kostspielige Sache: „Einen maßangefertigten Schuh gibt es bei mir ab 800 Euro.” Und seine Zeit braucht die mühsame Handarbeit. Vier bis fünf Wochen Arbeit für ein Paar stecken dahinter. „Man sagt, ein guter Schuh braucht 1000 Hammerschläge.” Hauptsächlich orthopädische Schuhe fertigt Prinz an.

Der Regelfall ist, dass Menschen ihre Stiefel, Pumps, Lackschuhe in Ordnung gebracht haben wollen. Obwohl auch hier die Wegwerf-Mentalität um sich greift. Ist der Schuh alt, gibt es beim nächsten Billig-Laden den kostengünstigen Ersatz. Doch was, wenn ein Schuh zum liebsten Stück geworden ist oder richtig teuer war? Oder „eingelaufen”, also durch das ständige Tragen genau angepasst an den Fuß – vom dicken Zeh bis zur Ferse? In solchen Fällen ist Prinz gefragt.

Standardfall: neuer Absatz. Manchmal lässt sich das abgelaufene Teil einfach abreißen, ansonsten ist die Schleifmaschine gefragt. Prinz verrät: „Das ist mitunter das Schwerste an dem Beruf. Man muss einen Absatz exakt gleichmäßig abtragen.” Beim Schleifen verzweifeln

Der Schuster erinnerst sich an seine Lehrlingszeit zurück: „Am Anfang verzeifelt man.” Nicht umsonst sei die Ausbildung mit drei Jahren angesetzt. Mit zwei linken Händen brauche man gar nicht erst anfangen. Wer zudem mathematisch bewandert ist, habe es leichter.

Doch Azubis zu finden ist schwer. Kaum einer habe Interesse an dem klassischen Handwerksberuf. Prinz: „Der Schuster stirbt aus.” Nur noch zwei Berufsschulen, in Köln und Essen, bilden noch aus. Lediglich die orthopädischen Schuhmacher werden wohl überleben – kranke Füße wird es immer geben.

Der klassische Schuster hat unter anderem auch wegen der „Schnell-Schuster” ausgedient. Das sind jene, bei denen an der Theke auf die Reparatur eine Sache von einer Viertelstunde ist. Logisch, von der Konkurrenz hält der Erkrather nicht viel. „Den Unterschied sehen sie im Ergebnis.” Dort seien meist keine ausgebildeten Schuster am Werk, sondern Leute mit der der Qualifizierung „Drei-Wochen-Lehrgang”.

Doch auch die Hersteller machen den klassischen Schustern einen Strich durch die Rechnung. „Früher war alles am Schuh aus Leder”, sagt Prinz. Heute blickt der Schuhmacher nicht selten auf Kunststoffe an allen Ecken und Enden. Hat's dem Kunden damals an der Ferse gedrückt, konnte man das Schuhwerk durch Klopfen erweitern. „Tja, aber bei Plastik. Klopfen sie da mal”, so der 46-Jährige.

Prinz wechselte vor 20 Jahren das Handwerk – vom Maler und Lackierer zum Schuster. Der Lohn nach getaner Arbeit sei einfach ein ganz anderer. Eine sauber gemalte Wand sei das eine, ein zufriedener Kunde, der von den Gehbeschwerden befreit wurde, das andere. Für Jürgen Prinz das Highlight seines Berufs.

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