Welche Regeln fürs Zusammenleben würdet Ihr in einer "kaputte-Ehe-WG" mit gemeinsamen Kindern aufstellen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Jeder erstellt eine Liste was er/sie bereit ist für die Gemeinschaft zu tun. Diese Liste vergleicht ihr mit einer anderen Liste wo die Dinge die getan werden müssen draufstehen. Dann verteilt ihr die fehlenden Punkte gerecht untereinander auf. Es funktioniert auch ohne Blut vergießen :)

Wenn das Trennungsjahr im gemeinsamen Haus / Haushalt stattfinden soll müsst ihr ganz genau die Trennung von Tisch und Bett beachten: getrennt einkaufen, getrennte Fächer im Kühlschrank, getrennt Wäsche waschen, etc.

Ich halte das kaum für umsetzbar.

Um überhaupt gewillt zu sein dieses Modell zu testen wäre meine oberste Regel: kein Besuch in Form von Date, Sexualpartner etc. darf ins Haus kommen.

Die "20 Bitten" bestärken mich darin, die Ehe weiterhin aufrechtzuerhalten - auch wenn mir schon sooo viele zur Trennung geraten haben...

Danke.

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@jovetodimama

Ooops. Dabei bin ich doch ein entschiedener Gegner der Ehe :-)))

Ich verachte das Ritual - aber nicht das Heiraten (das gemeinsame Haushalten). Bleibt mir wohl nur,

1. Dir einen Ex mit eben soviel Verantwortungsbewußtsein und

2. ihm eine neue Freundin zu wünschen, mit der Du Dich gut verstehst.

Leben und Leben lassen. Das funktioniert - dort wo eine Partnerschaft von beiden nicht primär als sexuelle sondern intellektuelle, moralische Beziehung begriffen wird - und folglich "Treue" nicht mit "Monogamie" verwechselt wird.

Menschenweibchen sind nun mal von Natur aus promisk (spätestens wenn das Kind abgestillt und sozialisiert ist) und Männchen reagieren darauf mit ständiger Alarmbereitschaft.

Hatte durchaus Vorteile, dass SIE auf "genetische Einkaufstour" ging, aber ER die Brut für seine eigene hielt.

Als soziale Wesen haben wir aber nicht nur das Bedürfnis nach Freiheit und Abwechslung sondern auch nach Geborgenheit, Vertrauen, Verbindlichkeit - eben Ehrlichkeit.

Also am besten ist man / frau sich von Anfang an bewußt, dass die Lust auf Seitensprünge dazugehören wird. Fremdgehen, den Partner zu hintergehen, ist etwas Anderes...

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Völlig am Ende - was würdet ihr tun?

Hallo an die Nachtschwärmer unter euch,

Ich würde euch gerne meine derzeitige Situation schildern und ihr könnt gerne eure Meinung hinterlassen.

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Dazu kommt noch meine eigene Situation. Ich habe für dieses Jahr nur Uniabsagen bekommen, verletze mich selbst. Mittlerweile vergesse ich zu essen, es schmeckt mir nichts mehr. Schlaf bekomme ich zu wenig und wenn nur ganz schlechten. Im September habe ich ein Erstgespräch bei einem Therapeuten aber bis dahin..

Aber ich muss doch die Starke sein, die Oma meines Freundes jetzt unterstützen, ich traue mich nicht zu sagen wie es mir wirklich geht.

Und Nein, mir geht es kein bisschen gut. Aber das weiß keiner.

Vielen Dank fürs Durchlesen.

Gute Nacht.

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Erbfolge bei erneuter Heirat

Hallo, mein Lebensgefährte und ich wollen im Sommer heiraten, beide zum zweiten Mal. Jeder von uns hat aus erster Ehe drei Kinder. Nun drängelt die Familie meines Zukünftigen, sein "Erbe" zu regeln, natürlich nur zu Gunsten seiner Kinder. Eigentlich aber wollten wir ab der Heirat gemeinsam wirtschaften, mit gemeinsamen Konto usw. Wir leben zusammen in seinem Haus, das bereits abbezahlt ist und ihm alleine gehört, laut Familie soll er es sofort auf die Kinder überschreiben. Natürlich sollen seine Kinder im Falle seines Todes nicht leer ausgehen, ich möchte aber auch nicht mit meinen noch minderjährigen Kindern auf der Straße stehen. Was ratet ihr?

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Denn durch die Religion bzw. durch den Atheismus entstehen ja auch für das Zusammenleben große Differenzen: Es stellt sich die Frage, ab wann man Sex hat, wie man zusammenlebt , ob und wann man heiratet, wie man die Kinder erzieht (religiös oder nicht religiös, streng oder antiautoritär) bis hin zu Fragen, was man macht, wenn die Partnerin ungeplant schwanger ist und/oder das Kind behindert sein wird. All das wären schon mal massive Knackpunkte, wo es zu Streit kommen kann bis hin zur Trennung.

Ja, Trennung ist dann auch noch so eine Sache : Bei Atheisten ist es ja oft so, dass sie sich wahrscheinlich ganz schnell trennen von einem Partner, während man sich als religiöser Mensch höchstens in Notfällen überhaupt trennen dürfte. Und auch Sachen wie Affären oder Fremdgehen sind m.E. bei Atheisten alltäglich, aber bei religiösen Menschen ein absoltes NoGo. Aber ich glaube, es kommt auch auf die Religion an, da gibt es unterschiedliche Sichtweisen und Regeln. Bei Muslimen ist es z.B. kein Problem, wenn die Frau eine andere Religion hat, allerdings sind männlichen Nachkommen (oder auch die weiblichen ?) automatisch Muslime, aus islamischer Sicht. Bei Buddhisten und Hindus ist eine interreligiöse Bezeihung auch ok, soweit ich weiß.

Wahrscheinlich muss das eben auch jeder für sich selbst entscheiden, ob er innerhalb seiner Religion einen Partner finden möchte oder ob es ihm egal ist, an was der Partner glaubt. Für mich käme es nicht in Frage, da ich bei einer nichtreligiösen Partnerin davon ausgehen muss oder wenigstens damit rechnen müsste, dass genannte Probleme aufkommen, also sie gleich Sex will, sie nicht so schnell heiraten will, fremdgehen würde und ein ungeplantes oder behindertes Kind abtreiben würde.

Mit so einer Person könnte ich nicht zusammenleben. Ich denke, da könnte ich noch besser mit jemandem zusammenleben, der statt gar keiner Religion eine andere Religion hat als ich, weil ich denke, dass es generell zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen mehr Gemeinsamkeiten gibt als zwischen Menschen mit Religion und Atheisten oder nichtreligiösen Menschen.

Und dann stellt sich auch für religiöse Partner aus religiöser Sicht die Frage, wenn sie glauben, dass es eine Hölle oder irgendetwas in der Art gibt, dass der nichtreligiöse Partner da ja wahrscheinlich hinkommen könnte nach dem Tod. Allerdings ist es im Christentum so, dass Ehe rein diesseitig ist und es im Jenseits so etwas nicht geben wird, von daher wäre das vielleicht nicht so wichtig, da es ja nur für das Diesseits ist.

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