Welche Merkmale sind charakteristisch für den Jugendstil?

3 Antworten

Der Schwerpunkt des Jugendstils lag auf der ornamentalen Gestaltung, die sich auf die schwindende Linienführung der Pflanzen stützte. Er beabsichtige eine dekorative Wirkung, die auf räumliche Wirkungen und Schatten verzichtete. Außerdem beschränkte sich dieser Stil auf das Wesentliche also sparsame graphische Mittel und schattenlose Gestalten mit eindrucksvoller Kontur. Die meisten Motive stammen übrigens aus der Natur (Pflanzen, Tiere) 

Die Frage ist zwar schon alt aber vielleicht hilft sie noch anderen.

Lg:)

Lederarmband, Emos, Punks oder Rocker zB.

Charakteristisch für den Jugendstil waren stark und bewegte/geschwungene pflanzliche oder abstrakte Linienorrnamente, die besonders betont wurden. Obwohl diese Verzierungen unfunktional sind, haben sie einen “positiven” Einfluß auf das Kunstwerk. Die Treppengeländer in den Gebäuden erscheinen wie verworrene Efeuranken. Der Jugendstil wirk nicht statisch, sondern stark bewegt, was z.B. durch die stark bewegten Ornanamente und Bögen erreicht wird. Außerdem sind für den Jugendstil die pflanzlichen Formen typisch, die in dieser Epoche eine große Rolle spielen und Haubtbestandteil der Verzierungen sind. Unter anderem betont der Jugendstil die Umrißlinie. Die Verwendung von kostbaren Materialien wie z.B. Glas, Keramik ist typisch für diesen Stil. Der Jugendstil verzichtet auf eine räumliche und plastische Wirkung. Die Natur ist eine der Inspirationsquellen für den Jugendstil. Zur Dekoration der Fassaden wurden häufig Formen aus dem “Naturverzeichnis” entnommen.

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Ist der text über den Jugendstil richtig?

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Der Jugendstil entstand während des 19-20 Jahrhunderts und ist eine kunstgeschichtliche Epoche. Das Wort Jugendstiel stammt zwar aus dem deutschen, ist aber auch im Ausland unter anderen Begriffen wie Art Nouveau, Modern Style oder Wiener Secession weit verbreitet gewesen. Der Begriff Jugendstil selbst stammt von einer Münchner Kunstzeitschrift, deren Titel „Die Jugend“ war ab und war auch an der Entwicklung des Jugendstils beteiligt. Andere Zeitschriften, wie zum Beispiel die Münchner Simplicissimus und die Berliner Zeitschrift Pan trugen ebenfalls für die Entwicklung des Jugendstils bei. Der Jugendstil sollte damals Leben und Kunst und somit Stilrichtung zwischen Floralismus und Sachlichkeit vereinen und veranschaulichen. Auf verschiedenen Gemälden oder besonders bei Möbelstücken aus der Zeit des Jugendstiels kann man die Vereinigung zwischen Kunst und des Lebens gut erkennen. Auch das damalige drucken von Postern und Plakaten als erste Werbung wurde mit den Entwürfen und Zeichnungen von Künstlern möglich gemacht. Zudem war der Jugendstil eine Gegenbewegung an den Historismus und eine “neue Moderne“ die dem Neubarock neue Formen gab. Ein anderer Entwicklungspunkt des Jugendstils war die Industrialisierung, die mit ihrer zunehmenden Serienproduktion dem Kunsthandwerk die Bedeutsamkeit nahm und so belebte sich das Kunsthandwerk wieder, durch die Verzierung von Möbeln oder Säulen die verschiedene Formen und Ornamente aufwiesen. Vor allem ist der Jugendstil in der Architektur, der Innenarchitektur, bei Möbeln, der Malerei, Bildhauerei, der Textilkunst und der Buchillustration zu finden. Seine Merkmale sind hauptsächlich in der natürlichen Ursprungs, da der Jugendstiel sich hauptsächlich auf die Natur bezieht, weswegen lange geschwungene Linien, organische Formen für die Kunst benutzt wurden.

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