Welche Bedeutung hat die Reflexion und die Evaluation über einen bestimmten Sachverhalt?

3 Antworten

Reflexion heißt nach der lateinischen Wortherkunft (das Verb "reflectere" und das Substantiv "reflectio") Zurückwendung (-beugung, -strahlung) und bedeutet Nachdenken. Das Denken richtet sich auf das eigene Vorgehen im Zusammenhang mit einem Sachverhalt. Die geistige Tätigkeit wird bewußt untersucht.

Dafür gibt es eher allgemeine Gründe, die sich im Einzelnen konkretisieren können:

  • Streben nach mehr Erkenntnis

  • Wunsch nach Klärung, vor allem Innehalten in einem Zustand der Verwirrung und Selbstvergewisserung, ob das eigene Handeln richtig ist

  • Öffnung des Blicks für einen weiteren Horizont

Evaluation stammt von dem lateinischen Verb "valere" ("stark sein", wert sein", "gelten") und bedeutet Bewertung.

Die Tätigkeit von Personen und Einrichtungen wird hinsichtlich der Wirksamkeit bestimmter Maßnahmen überprüft und bewertet.

Bei einer Evaluation wird eine Vielfalt von Methoden eingesetzt. Bestandteile sind Beschreibung, Analyse und Bewertung. Andere Sachverhalte können einbezogen werden, um Vergleichswerte zu bekommen.

Grund für eine Evaluation ist, eine Entscheidungshilfe für das zukünftige Handeln bekommen zu wollen. Nützliche Antworten auf die Frage, ob eine Einrichtung sich an sich verändernde Bedingungen neu anspassen sollte und ob eine Maßnahme zu dem erhofften Erfolg führte, sowie Rechtfertigungen, etwas zu unterstützen oder zu beenden (Entlassung; Schließung), werden erwartet. Angewendet wird Evaluation in verschiedenen Gebieten, besonders stark im Bildungsbereich.

Die Begriffe decken sich teilweise und beide dienen der Orientierung. Reflexion kann auch mit einer Bewertung verbunden sein, ist es aber nicht zwangsläufig. Sie betrifft ein sehr grundlegendes menschliches Verhalten ohne irgendwelche Vorgaben oder spezielle Voraussetzungen.

Evaluation geht mit Beobachtungen, Befragungen und Messungen vor. Reflexion liegt in einem schwachen Grad dabei vor, weil sich das Bewußtsein auf die untersuchten Unternehmungen Projekte und Prozesse richtet, aber nicht notwendigerweise in einem hohem Grad. In einem stärkeren Ausmaß reflektiert ist eine Evaluation erst, wenn der Blick über das Überprüfen, ob bei Maßnahmen die vereinbarten oder erhofften Ziele erreicht worden sind hinausgeht. Dann wird auch darüber nachgedacht, wie aussagekräftig und sinnvoll die Mittel zum Messen und die so in Zahlen ausgedrückten Werte sind (qualitative Sachverhalte lassen sich nicht immer genau oder auch nur einigermaßen gut quantitativ darstellen) und ob die Beurteilungskriterien passend und umfassend entwickelt worden sind.

Ohne jetzt genauer nachgeforscht zu haben, würde ich sagen, dass Reflexion eher ein "Sinnieren" oder Überdenken von Tatsachen ist, während die Evaluation eher das Erforschen eines Phänomens (im "sozialwissenschaftlichen" Sinne) beschreibt, also z.B. das Erheben von Daten zur Annahme/Ablehnung einer Hypothese

Die Reflektion ist quasi der erste Schritt: das (über)prüfende Nachdenken (über etwas). Ist man zu einem Ergebnis gekommen, kann man von der Evaluation sprechen: einer Auswertung dessen.

(muss beides nun nicht zwingend miteinander in Verbindung stehen, kann es aber...)

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