Wechselstrom oder Gleichstrom bei der neuen Modelleisenbahn?

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4 Antworten

Hallo ARTCAR10,

Wechselstrom: Es gibt Märklin die alles für Wechselstrom im Angebot hat. Andere Firmen haben nur vereinzelt Lokomotiven für Wechsesstrom. Dadurch hat man nicht so viel Auswahl was die Fahrzeuge betrifft.Der Aufbau der Gleise ist wesentlich einfacher, weil auch Kehrschleifen,bedingt durch den Mittelleiter (Punktkontakte), ohne elektrischen Aufwand gebaut werden können. Durch diesen Mittelleiterbetrieb gibt es auch weniger Kontaktprobleme durch Staub. Die Fahrtrichtung einer Lokomotive kann man nicht vorhersagen, weil der Fahrtrichtungsschalter in der Lokomotive eingebaut ist und es davon abhängig ist in welche Richtung die Lokomotive gefahren ist, bevor sie zum Stillstand kam. Bedingt durch den Mittelschleifer ist das Fahrgeräusch bei Wechselsstromzügen wesentlich lauter als bei Gleichstromzügen, speziell wenn auch Waggons mit Innenbeleuchtung ausgerüstet sind.

Gleichstrom: Bei Gleichstrom gibt es viele Firmen die alles im Angebot haben. Man hat dadurch auch wesentlich mehr Auswahl und kann Fahrzeuge verschiedener Hersteller zusammen betreiben (eventuell muss eine Tauchkupplung verwendet werden). Wenn man keine Kehrschleifen baut dann ist der Aufbau der Gleise auch sehr einfach. Bei Kehrschleifen ist der Elektroanschluß etwas aufwändiger. (Es gibt aber Kehrschleifen-Module für einfachen Anschluß). Die Fahrtrichtung einer Lokomotive kann sehr einfach bestimmt werden. Fahrregler nach rechts - Lok fährt nach rechts, Fahrreglernach links - Lok fährt nach links. Bedingt durch die Stromabnahme über die beiden Fahrschienen gibt es leichter Kontaktprobleme durch Staub. Um das zuverhindern gibt es von den einzelnen Firmen Schienenreinigungswagen, die man im Zug mitfahren lässt und auch Reinigungsgummis, mit denen man die Schienen von Hand reinigen kann.

 GrußHobbyTfz

Wechselstrom ist teurer und hat "Pinne" in der Mitte der Gleise was unrealistisch aussieht. Der Vorteil ist, die höhere Kontaktsicherheit, was bei der richtigen Gleispflege aber auch bei Gleichstrom kein Problem ist. Ein weiterer Voteil von Wechselstom ist, dass man Gleischleifen legen kann, ohne dass es zu Kurzschlüssen kommt. Aber auch dafür gibt es im Gleichstrombereich inzwischen Lösungen.

Ich persönlich fahre Gleichstrom. Einfach weil ich damals ein Gleichstrom Starterset bekommen habe und weil es meistens günstiger ist. Hätte ich ein Wechselstromset geschenkt bekommen würde ich jetzt Wechselstrom fahren.

Es ist eigentlich egal welches System du nimmst. Du solltest später nur nicht wechseln. Das wär unnötig tuerer.

PS: wenn du Freunde oder Verwante mit ner Modellbahn hast, dann nimm das gleiche System, so kann man auch mal gemeinsamen Betrieb machen.

ARTCAR10 29.08.2015, 22:54

geil danke👍

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Ich würde Gleichstrom wählen. Der Vorteil, den Wechselstrom bringt, ist auch sein Nachteil. Elektronik kann bei Gleichstrom mehr Möglichkeiten eröffnen. Die von Triebfahrzeugführer beschriebenen Kehrschleife würde ich z.B. nur in einer Richtung befahren. Die komplett isoliert aufgebaute Kehrschleife (beide abgehenden Gleise an der Weiche beidseitig) wird einfach mit einem Brücken- gleichrichter an das Zuführende Gleis angeschlossen. Nach dem der Zug komplett in der Kehrschleife eingefahren ist, muss am Fahrpult die Fahrrichtung gewechselt werden. Denn nur so kann der Zug wieder aus der Kehrschleife rausfahren. Eventuell die Ausfahrt mit entsprechendem Signal "decken". Das funzt aber nicht mit Digital-Lok's. Da muss ein Relais verbaut werden. Wie das geht sprengt hier den Rahmen. Es gibt aber auch geeignte Fachlektüre dazu. Ein Gleisdreieck ist allerding wirklich aufwendig zu beschalten.

Wer nun die "elektronischen Geister" scheut, ist in der Tat besser mit 3-Leiter Wechselstrom beraten. Oder man lässt das mit Kehrschleifen und Gleisdreiecken sein. Als Spur N Modellbahner habe ich ja ohnehin nur 2-Leiter Gleichstrom zur Auswahl. Entsprechend habe ich schon einige Meter an Kabel und etliche Relais  verbaut. Bahnhof mit 5 Gleisen,auf derem mittleren in beiden Richtungen ein- und ausgefahren werden kann. In zwei Fahrkreisen muss ich dazu aber kein Fahrpult anfassen. Relais, die mit den Weichen und Signalen gekoppelt sind und mit Fahrstraßenmodulen angesteuert werden, helfen dabei. Egal welche Einfahrstraße und oder Ausfahrstraße ich befahren will, ich drücke nur 2 Taster. Der Rest ist Sache der Elektronik.

Ich gebe hierzu gerne weitere umfassende Tipps und zeichne auch wohl entsprechende Schaltpläne.

Einfach einen bebilderten Gleisplan schicken und eventuell beschreiben, wie der Fahrbetrieb aussehen soll.

Sprecht mich auch gerne mit Freundschaftsanträgen an.

GlG Euer Carsten

ARTCAR10 30.08.2015, 15:21

geil danke

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1Der1Da1: Wechsrelstrom teuerer?

Du hast anscheinend schon lange kein rollendes Material und insbesondere Lokomotiven von den Gleichstromherstellern gekauft.

Die geben sich preislich nichts mehr.


Und im übrigen ist die Frage Gleich oder Wechselstrom irrelevant, da beide Systeme im Digitalbetrieb mit einem , sagen wir es mal einfach ausgedrückt, impulsartigen-gleichgerichteten -digitalen Wechselstrom fahren.

Die Frage lautet als so: welches schiensystem soll ich nehmen?

Das Dreileitersystem, die Loks erhalten den fahrstrom von den Pukos in der MItte der Gleise und geht über die beiden aussengleise zurück.-- dafür sprechen die betrtiebssicherheit und das wegfallen komplizierter elektronischer Schaltungen. bei Kehrschleifen und Gleisdreiecken.

das Zeileitersystem, da erhalten sie Loks ihre Spannung über die beiden Aussengleise einmal plus und einmal minus.

dagegensprechen die komplizierten elektronischen Schaltungen, die betriebsunsicherheit der Gleise durch Verschmutzung.

Letzendlich ist es einfach eine Einstellungssache für welches System man sich entscheidet.

ARTCAR10 30.08.2015, 15:21

danke

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