We nennt man das folgende Ion "[MN(H2O)6]2+ und wie kommt man auf den Namen?

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4 Antworten

Wassermoleküle um ein Ion herum nennt man "Hydrathülle", entsprechend das Ion mit den "koordinativ" und/oder per Dipolwirkung gebundenen Wassermolekülen zusammen "Hydrat".

Für die Anzahl nimmt man (wie in solchen Fällen üblich) das entsprechende griechische Zahlwort; in diesem Fall "hex-" für sechs.

Also Mangan-Hexahydrat-Ion.

http://www.chemspider.com/Chemical-Structure.4810199.html

Die geringe Zahl an Google-Fundstellen lässt mich hieran aber wieder zweifeln.

Danke! Ich bin jetzt aufgrund der Namensregellungen von Komplexen mittlerweile auf "Hexaaquomangan(II)" gekommen, da hab ich auch was auf Google dazu gefunden - jedoch auf englisch - und der Google Übersetzer wird da wohl nicht helfen. Schade, dass man in den Kommentaren keine Bilder Posten kann, sonst hätte ich die Regeln mal auf diesem Wege mitteilen können.

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@Watches

Die Regeln: 

- Bei Salzen wird erst das Kation, dann das Anion genannt.

- Es werden zuerst die Liganden, dann das Zentralatom aufgeführt.

-Ligandenzahl wird durch vorangestellte griechische Zahlworte  bezeichnet.

-anionischen Liganden wird die Endung "-o" angehängt

-einige Liganden haben spezielle Namen: H2O (aquo), NH3 (ammin), CO (Carbonyl)

-bei negativen geladenen Komplexen wird dem Namen des Zentralatoms die Endung "-at" angehängt

-Oxidationsstufe des Zentralatoms wird in Rom. Zahlen angehängt. 

(Als Quelle hab ich da unser Vorlesungsscript), wobei ich mir nicht vollkommen sicher bin ob ich die Regeln richtig angewendet habe.

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Wenn es sich bei dem Zentralatom des Komplexes um Mangan handeln sollte, wird das "N" klein geschrieben, also [Mn(H₂O)₆]²⁺.

Ich dachte schon, oh Wunder, was für eine allgemeine Summenformel für eine bestimmte Komplex-Gruppe. M für Metall, N für Stickstoff.


Moin,

zur Nomenklatur (Benennung) von Komplexen findest du einiges im Internet, zum Beispiel guckst du hier:

https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/chemie-abitur/artikel/nomenklatur-von-komplexverbindungen

Wenn du dir das durchliest, kommst du auf:
• (griechisches Zahlenwort für die Anzahl der Liganden (hier "6", also "hexa")
• (lateinischer oder fachlicher) Name der Liganden (hier "aqua")
• Name des Zentralteilchens (hier "Mangan")
• Oxidationsstufe des Zentralteilchens als römische Zahl (hier +II)
• eventuell Bezeichnung des Gegenions )hier unbekannt)

Daraus folgt in deinem Beispiel:

"Hexaaquamangan-II-Kation"

(aber darauf bist du ja mittlerweile schon selbst gekommen, wie ich im Kommentar zu PWolffs Beitrag gesehen habe...)

LG von der Waterkant.

Hexaaquamangan(II)-Ion. "Aquo" ist obsolet.

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