Wasser auf 60 Grad erhitzen - energiesparendste/kostengünstigste Methode?

3 Antworten

ausgegangen von 5 € pro m³ Wasser inclusive Abwassergbühr wären 0,5 Liter Wasser die ungenutzt wegfließen 0,25 Cent. die Energiemenge die benötigt wird, um den halben liter wasser der wegfließt und den viertel der gezapft wird, nachzuwärmen(wir gehen von einem speichersystem aus) sind bei angenommenen 7 Cent betriebskosten der heizung je kWh etwa 0,3 Cent

wir haben also für die ölheizung kosten von 0,55 cent an kosten für die ölheizung

alleine die menge an elektrischer energie, die benötigt wird, um das wasser entsprechend zu erwärmen, kostet ausgegangen von einem arbeitspreis von 26 cent für den elektrischen strom, sind wir bei rund 0,36 cent. rechnet man die wirkungrade der geräte und die enerigeverluste durch umfüllen, verdunstung etc. bei, sind wir hier für alle drei varianten relativ gleich auf...

unterm strich kann man das nur in feinsten nuoncen wirklich differenzieren. wir müssten also den genuaen wirkungsgrad des mikrowellenofens kennen, wissen ob der wasserkocher aus glas oder metall ist, die leistung des wasserkochers kennen, wichtig für die dauer des prozesses und damit die zeit, in der die wärme zeit hat, zu entweichen etc...

je größer die zu erwärmende wassermenge ist, desto deutlicher dürften unterschiede zwischen der elektirschen warmwassebreitung und der ölheizung zu tage treten. ins besondere natürlich im hinblick auf speicher- und zirklationsverluste. ich gehe angeischts der tastsache, dass nach einem halben liter vorlauf aus dem hahn das wasser schon in solltemperatur kommt, von einer vorhandenen zurklatuion aus.

die "sparsamste" methode der elektrischen warmwasserbereitung ist übrigens ein elektronisch geregelter duchlauferhitzer unmittelbar an der zapfstelle. das wasser wird nur bis zur tatsächlich gewünschten solltemperatur erwärmt und es gibt kaum bis keine speicherverluste.

lg, Anna

Die sparsamste Methode, Wasser elektrisch zu erhitzen, ist eine Wärmepumpe und keinesfalls der Durchlauferhitzer, wenn man von den reinen Betriebskosten ausgeht.

Die pumpt das vierfache der elektrischen Energie als Wärmeenergie ins Wasser, ausgehend von einer mittleren Arbeitszahl von 4.

0
@SirKermit

wenn man das so sieht, dann gibt es noch sparsamere metoden z.B. solarthermie. mit 12 m² kollektorfläche erreicht man hier rund 8 kW Wärmeleistung und muss nur rund 50 Watt in die Pumpe und Regelung stecken :-)

versteh mich nicht falsch, aber die wärmpumpe ist immernoch eine wärmePUMPE d.h. sie erzeugt die wärme nicht, sondern sie pumpt sie..

daher würde ich hier sagen: "unter zuhilfenahme elektrischer energie" es ging mir aber in meiner antwort darum, dass die wärme aus dem strom entsteht...

lg, Anna

2

Wasserkocher, der schaltet aber selbst erst bei ca. 100 Grad ab.

Da mußt Du also daneben stehen und nach Gefühl und Gehör (wenn es rauscht) den Wasserkocher abstellen.

Es gibt ja inzwischen auch welche, bei denen man die gewünschte Temperatur einstellen kann, was sich dann wohl auch wirklich lohnt. Danke Dir!

0

Energiesparend und kostengünstig sind zwei Dinge. Von der Effizienz her ist eine Wärmepumpe unschlagbar, sie macht aus 1 kWh Strom mehr als 3 bis 5 kWh Wärme.

Schaust du dir die Investitionskosten an, dann sieht das anders aus.

Aus der Sicht des Haushalts ist der Wasserkocher optimal. Das Heizelement hat nahezu 100% Wirkungsgrad und es wird wenig Umgebung mit aufgeheizt.

Die Mikrowelle hat lediglich einen Wirkungsgrad von 60% https://www.mikrowelle.com/mikrowellen-energieverbrauch/

Wobei im obigen Link steht, dass sie bis 250 ml noch mit dem Wasserkocher gleichzieht. Die Kocher benötigen meist eine Mindestwassermenge.

Was möchtest Du wissen?