Was will der Zeichner mit dem Bild ausdrücken? Robespierre , die schreckensherrschaft

 - (robespierre, Schreckensherrschaft)

4 Antworten

In der „Schreckensherrschaft“ sind viele Menschen durch die Guillotine hingerichtet worden. Maximilan de Robespierre war ein Mitglied des Wohlfahrtsauschusses bei dem damals die Hauptmacht lag.

Der Zeichner will durch Steigerung und Übertreibung den Schrecken und die blutrünstige Herrschaft der Guillotine hervorheben.

Robespierre sitzt in der Amtstracht des Wohlfahrtsauschusses auf einem Grabdenkmal, unter dem „ganz Frankreich“ begraben ist und aus dem noch etwas Rauch von der Asche kommt. Mit den Füßen tritt er die auf dem Boden legenden Verfassungen von 1791 und 1793 (drückt ihre Missachtung aus; auch die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte war Verfassungsbestandteil). Mit seiner rechten Hand löst er das Fallbeil. Eine Reihe weitere Guillotinen verweist auf eine große Anzahl zuvor Hingerichteter. Robespierre soll als Tyrann in einem Blutrausch erscheinen. Es bleibt überhaupt kein Volk mehr übrig, selbst der Henker als sein Helfer wird zuletzt sein Opfer. Nach der Zeichnung trifft es alle ohne Unterschied und es gibt für die Hinrichtungen keine gut nachvollziehbaren Gründe. Das Wohl des Volkes liefert kein Argument für eine Rechtfertigung, wenn alle getötet worden sind. Das Bild geht deutlich über die Tatsachen hinaus.

.. ich seh im Hintergrund Marat & Danton grinsen,,

Strafe muß sein. Auch Du bekommst Deine Gerechtigkeit. So sehe ich das Bild.

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