Was passiert wenn man rote Blutkörperchen in Salzwasser tut?

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2 Antworten

Das mit den zerplatzenden Erythrozyten in Wasser stimmt schon, aber es war ja nach Salzwasser gefragt und ich gehe davon aus, dass damit ein höherer Salzgehalt als 0,9% gemeint ist. 

Da verhält sich das ganze dann andersherum: Nun wird das Wasser aus den Erythrozyten "rausgezogen", sie verschrumpeln und bekommen die sogenannte Stechapfelform.

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Im Wasser platzt ein rotes Blutkörperchen

Gibt man rote Blutkörperchen in Wasser, würden sie sofort zerplatzen. Warum? Einfach ausgedrückt, weil in den Blutkörperchen viele Teilchen sind, die sich im Wasser "lösen wollen", die aber nicht heraus können. Das Wasser kann aber hinein. Das tut es auch und bringt dabei das Blutkörperchen zum Anschwellen und schließlich zum Platzen.

Der Druck, der entsteht, wenn das Wasser in das Blutkörperchen hineingesaugt wird, nennt man osmotischen Druck. Dieser kann das Blutkörperchen zum Platzen bringen.

Gibt man Blutkörperchen in eine Lösung in der genauso viele Teilchen gelöst sind wie im Blutkörperchen selbst (isotone Lösung), dringt kein Wasser in das Blutkörperchen ein.

Macht man eine solche Lösung mit Kochsalz, dann muss man 9 Gramm Salz auf einen Liter Wasser geben (also eine 0.9%e Lösung), damit die Erythrozyten kein Wasser aufnehmen. Gibt man weniger Kochsalz ins Wasser, also z.B. nur 5 Gramm  (0.5%e Lösung) dann wird etwas Wasser in die Erythrozyten eindringen und dann werden einige zerplatzen. Welche?

Die, die am schwächsten sind, die also eine geringe osmotische  Widerstandskraft = eine geringe osmotische Resistenz haben

Quelle: http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef_osmotische.htm

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