Was meint Thomas Seibert mit "Paradoxie des Selbstseins" in seinem Text über Kierkegaard?

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2 Antworten

Es tut mir Leid, dass ich auch bei intensiver Suche im Internet nichts gescheites gefunden habe. Und ich kann Thomas Seibert leider auch nicht bitten, sich mal etwas verständlicher auszudrücken

Für mich selbst ist das gefühlte Paradoxon des Selbstseins folgendes: 
 Ich bin ein Mensch unter vielen. Ich weiß, dass alle  Menschen irgendwie eine Empfindung des Selbst; sagen wir ,,Selbstbewusstsein"  haben. Dennoch erfahre ich mein eigenes Selbst als etwas einmaliges, noch nie dagewesenes. Sozusagen hebe ich den (falschen) Eindruck, dass die ganze Welt um mich dreht, weil ich nur mich selbst von innen sehe und alles andere ,,draußen" stattfindet.

Das ist für mich das Paradoxon. Aber: Ich möchte nicht behaupten, dass Kierkegaard oder Thomas Seibert dasselbe gemeint haben.

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Freiheit ist da, wenn du selber nicht Bist.

Oder wie will man wissen, wann man sich Selber ist, wenn man nicht weis, wer man selber eigentlich ist? 

Doch ist man sich darüber Bewusst, ergibt es dann auch alles einen Sinn, und nix scheint einen mehr paradox, sondern alles ist plausibel... 

Paradox ist nur das, was unserer Vorstellungskraft unterliegen tut. Dabei ist jede Grenze egal welche, eine Fantasie, und aus dieser entspringt dann das Paradoxe. 

Die Welt ist wie ein riesen Puzzle, von dem man keine Vorstellung hat, wie es als Ganzes aussehen tut. Jedes Teil hat seinen bestimmten Platz, manche Teile passen auch sehr gut an eine anderen Stelle. Jedoch hat man es an der falschen stelle gesetzt, heißt dies auch dass es auch  irgendwo an einer anderen Stelle später fehlen muss. 

Und dann wenn es einen auffällt erscheint es uns Paradox. Weil wir können es uns nicht vorstellen, wo dieses Teil hinsein kann. Auf der Suche rechnet man erstmal gar nicht damit dass man ein Fehler gemacht hatte, man sucht und sucht erfolglos, doch letztendlich kommt man sich dann doch noch Selbst auf die Schliche. Und genau da in diesen Moment, lösst sich das Paradoxe auf, und man weis wo man ungefähr bewusst nach dem Teil suchen muss. 

Die Teile dieses Welt Puzzle haben bis auf den Rand alle die selbe Form, daher muss man sich Selbst bewusst sein, dass man die Fehler nur bei sich selber zu suchen hat. Und wer dies stets tut, wird auch schneller dieses Puzzle fertigstellen können. Selbstlos sein, wie Jesus bringt einen auch weiter. Man darf sich nicht zu sehr auf sich selbst fixieren, jedoch sollte man sich auch selbst lieben, denn dadurch weis man sich selbst zu verzeihen. Und wer das kann der weis auch wer er ist. Und weis auch wann er, sich selber ist. 

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