Was lernt man in Pädagogik?

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Man lernt, wie Kinder denken, wie sie sich entwickeln, wie man ihnen, abhängig vom Alter, am besten die Dinge beibringt, damit sie es auch verstehen. Man erfährt, dass es verschiedene Typen gibt, solche, die gut lernen, wenn sie es hören, und dass andere es sehen müssen, wieder andere mit den Händen machen, wieder andere mündlich wiederholen. Und viel anderes in dieser Art auch.
Der Lehrer-Beruf ist interessant, ähnlich wie der eines Gärtners, der die Pflanzen wachsen sieht.
Aber er ist ist auch anstrengend und oft frustrierend, weil Lehrer andauernd kritisiert und als Faulenzer beschimpft werden.
Zur Vorbereitung: Lies mal die vielen feindseligen Beiträge in gf. Und such dir ein paar Schüler, denen du Nachhilfe-Unterricht gibst.
Entscheide dich erst dann, ob du das willst.

Den Antworten hier ist wirklich nichts mehr hinzuzufügen.

Welcher Lehrer willst du denn werden? Im Falle Lehramt Gymnasium steht das erziehungswissenschaftliche Studium nämlich eher an hinterer Stelle, da man ja zwei Fächer vertieft studieren muss.

Mein Ziel war Lehramt Gymnasium Fächer Mathe und Physik/Chemie.

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@BuhHuh

Na da mach dir keine großen Gedanken wegen Pädagogik. Wichtig ist, dass du mit Mathe und Physik gut klarkommst; diese Fächer sind alles andere als einfach zu studieren.

Wenn du es trotzdem schaffst, ist dir ein guter Job sicher. :-)

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...hier hat das eine junge Dame (selbst aus einem LK) ganz wunderbar zusammengefasst:

Pädagogik befasst sich mit dem Menschen selbst. Betrachtet wird das Wechselspiel zwischen Individuum und Gesellschaft und die sich dabei vollziehende Moral- und Intelligenzentwicklung des Individuums. Theorien, die Gegenstand des Unterrichts sind, kommen oft aus verschiedenen Wissenschaften, die übergreifend zusammenhängen, z.B.: Sozialwissenschaft, Psychologie, Philosophie, Geschichte, ect. Dies führt zu einer ganzheitlichen Betrachtung und Verständnis des zum Gegenstand gemachten Verhaltens bzw. der Entwicklung des Menschen.

Nach dem Prinzip Ursache-Wirkung werden verschiedene menschliche Phänomene untersucht und es wird versucht, die gesellschaftlichen Zusammenhänge (und somit die Ursachen) herauszufiltern. Pädagogik unterscheidet sich insofern besonders von den anderen Wissenschaften, als der praktische Bezug sehr wichtig ist. Fragen der Prävention und Intervention sind ein maßgeblicher Bestandteil der Zielsetzung. Pädagogik ist zwar ein Synonym für "Erziehungswissenschaften", aber nicht gleich zusetzten mit einem Elternratgeber für Kindererziehung; sondern gibt Denkanstöße für Möglichkeiten, die eigene Entwicklung und das Verhalten anderer zu reflektieren und positiv darauf einzuwirken.

(http://www.albert-einstein-gymnasium.de/index.php?option=com_content&task=view&id=426&Itemid=468)