Was ist Soziologie? Wie lange Studiere ich dafür?

7 Antworten

Hi,

ich selbst studiere Soziologie in Wien. Vor drei Jahren wurde das Studium bei uns auf den Bacholeur umgestellt und dauert drei Jahre. Allerdings ist das die Mindestzeit. Ich empfehle allen, sich nicht zu viele Fächer pro Semester auf zuladen, denn es bringt nicht viel, wenn man viele Prüfungen hat und Arbeiten schreiben muss und nur die Hälfte oder weniger abschließt bzw. besteht. Jeder hat sein eigenes Tempo.

Soziologie beschäftigt sich mit der Gesellschaft und Geschichte nahe zu jedes Landes dieser Erde. Das Studium ist deswegen auch sehr lebensnah und man lernt viel für die Praxis im Alltag. Zusätzlich hat man die Möglichkeit, Wahlkämpfe, Hunger auf der Welt usw. besser zu verstehen. Jedenfalls ging es mir so bis heute.Ich interessiere mich sehr für Geschichte und somit ist das Studium für mich perfekt.

Übrigens darf man Soziologie nicht mit Anthrophologie (die Lehre des Menschen) verwechseln.

Annie74

Zu den Jobaussichten: Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und richten sich nach deinem Schwerpunkt und natürlich deiner Leistung im Studium und ggf. deinem gesellschaftlichen Engagement und Interesse.

Als Soziologe/Sozialwissenschaftler kannst du neben der Lehre/Forschung (Uni, Institute) in Verlagen, Gewerkschaften, Parteien und NGO's arbeiten. Hinzu kommen unzähligen Unternehmen, die dich für bestimmte Projekte anstellen. Ähnliches gilt für Bund und Länder.

Die Situation ist mittlerweile entspannter auf dem Arbeitsmarkt. ERst recht, wenn du flexibel bist und oder Lust hast für ein paar Monate/ Jahre ins Ausland zu gehen.

% bis 6 Jahre mußte studieren. Womit beschäftigt sich diese Wissenschaft? Soziologie (aus dem lateinischen socius = „Gefährte“ und dem griechischen λóγος, lógos = „Wort“, „Rede“) ist die Wissenschaft von den Voraussetzungen, Abläufen und Folgen des Zusammenlebens von Menschen. Als systematisch-kritische Wissenschaft vom Sozialen ging die Soziologie aus dem Zeitalter der Aufklärung hervor und nimmt eine vermittelnde Stellung zwischen Natur- und Geisteswissenschaften ein. Ihren Namen erhielt sie von Auguste Comte, bevor sie sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als eigenständige universitäre Disziplin durchsetzte. Ferdinand Tönnies, Georg Simmel und Max Weber gelten als Begründer der deutschsprachigen Soziologie.

ich finde die frage berechtigt, denn so leicht ist diese nicht zu beantworten, da die soziologie recht facettenreich ist. jedenfalls geht es um die gesellschaft, handeln/kommunikation im kontext dieser und der gleichen. Formelles und informelles Handeln, Individuum und Gesellschaft...

http://www.soznet.de/

Schau dir für die Studienplatzwahl die Schwerpunkte der Fakultät an und lies, welche Projekte dort laufen.

Tut mir leid für die dummen Antworten hier!

Was Soziologie ist, solltest du nun aufgrund der hilfreichen Antworten wissen.

Hier ein paar Sätze zum Studium selber (gilt für Österreich, Deutschland wird aber nicht so viel anders sein)

In 6-8 Semestern solltest du die Sache hinter dir haben. Kommt vor allem auf den Studienplan an. Für ein Masterstudium müsstest du sicher noch mal 2-3 Semester drauflegen. Doktorstudium noch mal ca. 4 Semester

Grundsätzlich ist das Soziologiestudium sicher nicht gerade das schwierigste. Vor allem aber ist es auch ein sehr interessantes, weil es sich oft mit den relevanten Themen für eine Gesellschaft auseinandersetzt.

Viel Hausverstand und mathematisches Interesse (Statistik) sollte schon vorhanden sein.

Schwieriger wird es mit Jobaussichten: Ich kenne kaum Soziologen, die in diesem Gebiet auch arbeiten.

Eines möchte ich noch ausräumen: Wer Soziologie studiert, weil er gerne mit Menschen arbeitet, ihnen helfen will ist in erster Linie falsch - Soziologe ist nicht Sozialarbeiter. Dafür gibt es andere Ausbildungsmöglichkeiten

Hoffe, dir geholfen zu haben

lg

RK

Noch was zum Fach:

Ich sage immer so schön (vielleicht nicht immer ganz treffen)

Ein Soziologe ist der Psychiater für die ganze Gesellschaft

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