Was ist manisch depressiv.?

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Wie viele schon gesagt haben eine Form der Depression. Also eine Krankheit.

Bei der Krankheit wechseln sich Stimmungsphasen ab in denen der Patient einmal depressiv (= traurig) ist und dann wieder manisch (= überschwänglich, glücklich=

Hallo

Bei einer manischen deppression gibt es 2 Phasen, die eine ist die Manie, dh. das der/die Erkrankte sehr sehr glücklich ist, schon fast unnormal fröhlich. Die Person nimmt alles leicht ist durchgehend glücklich und (fast) nichts kann diese Stimmung ändern. Oft fällt dies nicht auf, da viele die Anwesenheit der Person dann als angenehm wahrnehmen da gute Laune bekanntlich ansteckend ist.

Die 2. Phase ist die depression, die Person fällt in ein absolutes Stimmungstief und weist alle Anzeichen einer typischen Depression auf, oftmals auch von Suizidgedanken und anderen negativen Stimmungen begleitet.

Der Übergang zwischen den beiden Phasen ist fließend und nicht plötzlich, darum fällt es den Umstehenden oftmals nicht auf das die Person Manisch - Deppresiv ist. Wenn dann bemerken dies oft enge Familienmitglieder oder Der/die Partner/in, dass die Person verändertes Verhalten aufzeigt.

Alles gute

Die Bipolare affektive Störung (auch bekannt unter der Bezeichnung „manisch-depressive Erkrankung”) ist eine psychische Störung und gehört zu den Affektstörungen. Sie zeigt sich bei den Betroffenen durch episodische, willentlich nicht kontrollierbare und extreme Auslenkungen des Antriebs, der Aktivität und der Stimmung, die weit außerhalb des Normalniveaus in Richtung Depression oder Manie schwanken.**Die Bipolare Affektive Störung ist durch einen episodischen Verlauf mit depressiven, manischen, hypomanischen oder gemischten Episoden gekennzeichnet: Depressionen zeichnen sich durch überdurchschnittlich gedrückte Stimmung und verminderten Antrieb aus. Bei starken Depressionen kann es zu Suizidgedanken kommen. Eine manische Episode ist durch gesteigerten Antrieb und Rastlosigkeit, oft mit inadäquat euphorischer oder gereizter Stimmung, gekennzeichnet. Dabei ist die Fähigkeit zur Prüfung der Realität mitunter stark eingeschränkt und die Betroffenen können sich in große Schwierigkeiten bringen. Unter einer Hypomanie versteht man eine nicht stark ausgeprägte Manie, typischerweise ohne gravierende soziale Konsequenzen. Eine Hypomanie liegt jedoch bereits deutlich über einem normalen Aktivitäts- und/oder Stimmungsausschlag. In einer gemischten Episode sind sowohl einzelne Symptome der Manie als auch der Depression vorhanden, beispielsweise ein verstärkter Antrieb bei gedrückter Grundstimmung. Zwischen den Krankheitsepisoden tritt in der Regel eine Rückkehr zum unauffälligen Normalzustand ein. Antrieb und Gemüt befinden sich dann wieder innerhalb der Normalschwankungen zwischen den beiden Extremen. Bei den von einer Bipolaren Störung Betroffenen gibt es ein großes Spektrum von Schweregraden und der Übergang zu einer „charismatischen“ oder überschwänglichen Persönlichkeit ist fließend. Es handelt sich um eine ernsthafte Erkrankung des Gehirns, die u. a. wegen des erhöhten Suizidrisikos und den sozialen Folgen gefährlich werden kann. Die Symptome korrespondieren mit einer Störung des Hirnstoffwechsels, die sich psychisch manifestiert. Meist beginnt eine Bipolare Störung in der Adoleszenz oder dem frühen Erwachsenenalter. Oftmals wird die Krankheit sowohl vom Betroffenen als auch von Medizinern erst viele Jahre nach Ausbruch erkannt, so dass Erkrankte unnötig leiden, bevor sie Behandlung erhalten. Da die Symptome starke Auswirkungen auf Entscheidungen und Beziehungen haben können, können zum Zeitpunkt des Erkennens der Krankheit auch die Lebenswege der Betroffenen schon erheblich beeinflusst worden sein, zumal die Symptome meist in jungen Jahren beginnen, in denen die Persönlichkeit noch nicht gefestigt ist. Häufig kommt es zu Problemen in der Ausbildung, im Arbeits- und Familienleben, oder zu jähen Wechseln im Lebenslauf. Ist die Krankheit erkannt, können die Auswirkungen mit einer entsprechenden Behandlung durch Spezialisten möglicherweise gemildert werden. Eine vollständige Heilung ist nach derzeitigem Kenntnisstand der Wissenschaft (wie auch bei vielen anderen Krankheiten im psychiatrischen Bereich) nicht möglich. Die Bipolare Störung wird oft mit Kreativität in Verbindung gebracht, zu den Betroffenen zählen viele erfolgreiche Menschen. Der gesteigerte Antrieb in hypomanen Phasen kann für ungewöhnliche und gewagte Projekte begeistern, und Ziele werden oft mit großem Engagement verfolgt. Eine „Romantisierung“ der Krankheit ist aber unangebracht, ihre Folgen sind oft sehr schwerwiegend, und unbehandelt kann sie mit schwerwiegenden Folgen einhergehen. Bei der Bipolaren Störung handelt es sich um eine recht häufige Erkrankung – werden auch leichtere Fälle berücksichtigt, so sind laut einigen Untersuchungen in den Industrieländern bis zu 3-4 % der Bevölkerung zu irgendeinem Zeitpunkt ihres Lebens von ihr betroffen.

DH! Genau so!!

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