Was ist der Imperialismus?

4 Antworten

Der Imperialismus ist die Politik eines Staates, die eigene Herrschaft auf fremde Gebiete (Kolonien) auszudehnen, diese auszubeuten und sich damit politisch und wirtschaftlich eine Vormachtstellung vor anderen Staaten zu sichern.

Fast alle Länder außerhalb Europas wurden von Europäern erobert, kolonalisiert (in Besitz genommen) und fast ausnahmslos ausgebeutet. Vor der Entdeckung Amerikas nahmen die Europäer dden afrikanischen Kontinent langsam in ihren Besitz, da dieser einfach mit Schiffen zu erreichen war. Ab 1492 eroberten Spanier und Portugiesen den amerikanischen Kontinent. Engländer und Franzosen setzten sich später in Nordamerika fest. Die russischen Herrscher begannen schon seit dem 16. Jahrhundert, ihr Reich auszudehnen. Zuerst orientierten sie sich in östlicher Richtung und eroberten Schrittweise den heutigen asiatischen Teil Russlands, der östlich des Uralgebirges lag. Dann folgten Eroberungen sowohl nach Westen, als auch nach Süden. Im Gegensatz zu den anderen europäischen Kolonialherren besitzt Russland noch heute mehr oder weniger alle seine Eroberungen. Offiziell werden diese Gebiete als eigenständige Republiken oder autonome Gebiete bezeichnet, die aber alle weiterhin unter der Kontrolle Moskaus stehen.

Staaten wie Belgien, Niederlande, Italien und Deutschland kommen erste später zu Kolonialbesitz. Seit den 1960-er Jahren haben die größten Kolonialmächte England, Frankreich, Portugal, Spanien, Belgien und die Niederland fast alle ehemaligen Kolonien in die Unabhängigkeit entlassen. Nur noch wenige Gebiete gehören heute noch beispielsweise zu Frankreich (Französisch Guyana in Südamerika) oder die Falklandinseln vor Argentinien zu Großbritannien:)

Imperialismus ist: Eine Politik eines Staates der versucht seine Herrschaft auf andere Staaten auszudehnen. Von 1880-1914 kolonisierten meist europäische Staaten gewaltsam Gebiete in afrika und Asien. Aufstände und Befreiungsversuche der Einheimischen wurden in Kolonialkriegen blutig niedergeschlagen.

Letztlich sind es aber die Firmen, die Geschäfte und Profit machen - die Staaten/Politiker sind da nur die Handlanger der Kapitalisten.

Deshalb heißt es ja auch bei Lenin: Der Imperialismus, das höchste Stadium des Kapitalismus.

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Nun, dazu gehört vor allem die Aufteilung der Welt in Interessensphären. Dann aber auch solche Dinge wie überwiegen des Kapitalexports gegenüber dem Warenexport sowie die Herrschaft der Monopole, bzw. anders ausgedrückt die Konzentration des Kapitals. Auch die Verzahnung von Industrie,- und Banken unter massiver Zuhilfenahme des Staates gehört dazu. Die Trikontstaaten werden als solche gehalten und ausgebeutet und zwar durch ungleiche Handelsverträge, Rohstoffausbeute durch ausländische Konzerne der entwickelten kap. Staaten sowie Firmenübernahme oder Beteiligung durch die Monopole der imp. Staaten.

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