Was ist eine ethische Dimension?

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Eine ethische Dimension... Du sollst einfach über dein Thema aus ethische Sichtweise argumentieren und diskutieren.

Stelle vor Versuche an Menschen und/oder Tieren die Frage: Verfolge ich rein wirtschaftliche Interessen (z. B. Verträglichkeit von Kosmetik)? Dann würde ich sie ablehnen. Im anderen Fall stimme ich Zepia zu. Wenn die Evolution anders verlaufen wäre, nämlich nicht nach dem Prinzip Eigennutz oder der Durchsetzung des Stärkeren, sähe die Welt ganz anders aus. Tiere stellen die Überlegung nach Ethik nicht an. Wenn sie mir überlegen sind, bin ich ihre Beute.

  1. Die Evolution ist eine Theorie, sie wurde nie bewiesen, kann auch nicht bewiesen werden, denn eine Theorie kann lediglich falsifiziert (widerlegt) werden. Streng genommen trifft das auf die Evolutionstheorie zu, denn weder liegt eine entsprechende Funddichte im relevanten Zeitraum vor, noch lassen sich Entwicklungsprozesse der Makroevolution hinreichend indizieren. Soll heißen, ein gewichtiges Argument gegen die Evolution ist u.a. auch aus der Humangenetik abzuleiten. Sollte sich in der Ursuppe nämlich ein "Zufall" in Potenz ereignet haben, der zur Bildung von Aminosäuren geführt hätte, was schon ein recht glücklicher Fall innerhalb von rund einer Milliarde Jahre gewesen wäre, dann hätte es weiterer Zufälle bedurft, zehn kompatible Aminosäuren zueinander zu führen, die dann erste Polypeptide gebildet hätten. Ein weiterer "Zufall" wäre dann erforderlich gewesen, aus diesem EINEN Polypeptid in irgendeiner Weise ein Gen zu generieren, also benötigen wir weitere Zufälle, um weitere funktionale Sequenzen aus dem Hut zu zaubern. Und damit haben wir noch immer keinen Organismus, also nicht einmal eine Zelle, sondern nur einen Baustein für das wesentlich komplexere Genom, das bei einer derartigen Häufung von Zufällen mal eben durch weitere begünstigt worden wäre, um den "Zeiplan" einzuhalten.

  2. Selbst wenn die Evolution dennoch zutreffen würde, hätte sich eben NICHT der Stärkere durchgesetzt, sondern der anpassungsfähigere Organismus. Das ist dann nicht selten der grausamere, was man am Menschen auch sehen kann, der seinen Intelligenzvorteil nutzt, um andere Lebewesen gnadenlos zu tyrannisieren. Als Argument für Tierversuche taugt also weder Evolution, noch die Phrase "Survival of the Fittest".

  3. Medizinisch sind Tierversuche NICHT notwendig, das ist ein Mythos, der sich noch immer hartnäckig hält. Auch im Fall der Diabetiker sind die aus Pazhologie gezogenen Schlussfolgerungen substanzieller als jeder Tierversuch, denn eine Maus ist nun einmal kein Mensch, die genetische Prädisposition alleine stellt ein Problem dahingehend dar, theoretische Daten 1:1 auf eine andere Spezies zu übertragen. Seltsamerweise dient genau dieses Argument dem sinnlosen Verbot u.a. der Manipulation am Genom, aber bei Tierversuchen greift es noch immer nicht. Doppelmoral übelster Coleur.

Daraus lassen sich bereits ethisch-logische Schlussfolgerungen ableiten. Mich persönlich interessiert Ethik wenig, immerhin habe ich meinen Intellekt. Der sagt mir, dass ich mit anderen Lebewesen in einer symbiotischen Biosphäre lebe, darüber kann ich froh sein. Ich benötige keine Ethik, das und den Wert des Lebens zu erkennen, also töte ich grundsätzlich nicht, so lange ich nicht an Leib und Leben bedroht werde, ich verzehre nicht einmal Fleisch.

Naturwissenschaftliche und medizinsiche Experimente sind eben nicht nur wissenschaftlich relevant, sondern haben auch moralisch-ethische Seiten, Beispiele: Gentechnik, Tierversuche

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