Was ist eine ethische Dimension?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Eine ethische Dimension... Du sollst einfach über dein Thema aus ethische Sichtweise argumentieren und diskutieren.

Stelle vor Versuche an Menschen und/oder Tieren die Frage: Verfolge ich rein wirtschaftliche Interessen (z. B. Verträglichkeit von Kosmetik)? Dann würde ich sie ablehnen. Im anderen Fall stimme ich Zepia zu. Wenn die Evolution anders verlaufen wäre, nämlich nicht nach dem Prinzip Eigennutz oder der Durchsetzung des Stärkeren, sähe die Welt ganz anders aus. Tiere stellen die Überlegung nach Ethik nicht an. Wenn sie mir überlegen sind, bin ich ihre Beute.

  1. Die Evolution ist eine Theorie, sie wurde nie bewiesen, kann auch nicht bewiesen werden, denn eine Theorie kann lediglich falsifiziert (widerlegt) werden. Streng genommen trifft das auf die Evolutionstheorie zu, denn weder liegt eine entsprechende Funddichte im relevanten Zeitraum vor, noch lassen sich Entwicklungsprozesse der Makroevolution hinreichend indizieren. Soll heißen, ein gewichtiges Argument gegen die Evolution ist u.a. auch aus der Humangenetik abzuleiten. Sollte sich in der Ursuppe nämlich ein "Zufall" in Potenz ereignet haben, der zur Bildung von Aminosäuren geführt hätte, was schon ein recht glücklicher Fall innerhalb von rund einer Milliarde Jahre gewesen wäre, dann hätte es weiterer Zufälle bedurft, zehn kompatible Aminosäuren zueinander zu führen, die dann erste Polypeptide gebildet hätten. Ein weiterer "Zufall" wäre dann erforderlich gewesen, aus diesem EINEN Polypeptid in irgendeiner Weise ein Gen zu generieren, also benötigen wir weitere Zufälle, um weitere funktionale Sequenzen aus dem Hut zu zaubern. Und damit haben wir noch immer keinen Organismus, also nicht einmal eine Zelle, sondern nur einen Baustein für das wesentlich komplexere Genom, das bei einer derartigen Häufung von Zufällen mal eben durch weitere begünstigt worden wäre, um den "Zeiplan" einzuhalten.

  2. Selbst wenn die Evolution dennoch zutreffen würde, hätte sich eben NICHT der Stärkere durchgesetzt, sondern der anpassungsfähigere Organismus. Das ist dann nicht selten der grausamere, was man am Menschen auch sehen kann, der seinen Intelligenzvorteil nutzt, um andere Lebewesen gnadenlos zu tyrannisieren. Als Argument für Tierversuche taugt also weder Evolution, noch die Phrase "Survival of the Fittest".

  3. Medizinisch sind Tierversuche NICHT notwendig, das ist ein Mythos, der sich noch immer hartnäckig hält. Auch im Fall der Diabetiker sind die aus Pazhologie gezogenen Schlussfolgerungen substanzieller als jeder Tierversuch, denn eine Maus ist nun einmal kein Mensch, die genetische Prädisposition alleine stellt ein Problem dahingehend dar, theoretische Daten 1:1 auf eine andere Spezies zu übertragen. Seltsamerweise dient genau dieses Argument dem sinnlosen Verbot u.a. der Manipulation am Genom, aber bei Tierversuchen greift es noch immer nicht. Doppelmoral übelster Coleur.

Daraus lassen sich bereits ethisch-logische Schlussfolgerungen ableiten. Mich persönlich interessiert Ethik wenig, immerhin habe ich meinen Intellekt. Der sagt mir, dass ich mit anderen Lebewesen in einer symbiotischen Biosphäre lebe, darüber kann ich froh sein. Ich benötige keine Ethik, das und den Wert des Lebens zu erkennen, also töte ich grundsätzlich nicht, so lange ich nicht an Leib und Leben bedroht werde, ich verzehre nicht einmal Fleisch.

Naturwissenschaftliche und medizinsiche Experimente sind eben nicht nur wissenschaftlich relevant, sondern haben auch moralisch-ethische Seiten, Beispiele: Gentechnik, Tierversuche

Nimm Tierversuche ! Keinen Nutzen und ethisch verwerflich

Gäbe es keine Tierversuche, wären bis heute alle Diabethiker total aufgeschmissen, weil es dann kein Medikament gäbe, also laber nicht so nen Mist, wenn du keine Ahung hast.

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@Zepia

Darf man denn Tiere unsäglich quälen zum Nutzen der Menschheit, was rechtfertigt diese Arroganz ?

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@bizeps24

Das Überleben tausender Menschen hängt von Tierversuchen ab und wenn es ums Überleben geht sind alle Mittel recht. Klar ich bin auch dagegen das man Tierversuche macht um das taustenste Haarspray zu testen, weil das einfach unnötig ist, aber wenn es um so Sachen wie Krebs, Aids, Diabethis etc. geht dann ist das einfach nötig!

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@Zepia

Darüber ließe sich trefflich streiten, ob der Zweck die Mittel heiligt und lass Dir gesagt sein, dass Tiere Schmerz und Angst spüren, genau wie Menschen. Die Frage nach der Höherwertigkeit der Menschen beantworte ich mit: Nein !

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@bizeps24

Ich habe selbst Haustiere, du musst mir nicht auch noch erklären, dass sie genauso Gefühle haben wie wir und das sie auch Angst und Schmerzen haben können. Aber trotzdem für mich gilt die Evolutionstheorie, der Stärkere gewinnt und momentan sind wir das. Ich habe auch nicht gesagt, dass wir mehr Wert sind als Tiere, jedes Leben ist unbezahlbar und ich wünschte ja man könnte Tierversuche auf ein Minimum oder sogar ganz reduzieren, aber es ist zur Zeit nicht Möglich, wenn wir nicht selbst aussterben wollen.

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@Zepia

Die Frage war auf die "ethische Dimension" bezogen und wurde von mir daher darauf abzielend beantwortet. Das der Mensch nun mal nicht ethisch handelt, auch nicht in Bezug auf seine Mitmenschen und schon gar nicht gegenüber Tieren, steht auf einem anderen Blatt !

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@bizeps24

Also eigentlich war die Frage ja nur, was ist eine ethische Dimension, denn der Fragesteller wusste nicht, wie er seine Aufagbe lösen soll, da er nicht wusste, was eine ethische Dimension ist. Und weißt du wie du auf mich wirkst? So als ob alle Menschen scheiße wären und nur alles falsch machen, warum rotten wir uns nicht gleich alle selbst aus, wär doch gleich besser so! Meine Güte so pessimistisch gegenüber seiner eigene Art kann man doch nicht sein! Egal, wir sind nicht hier um zu diskutieren, sondern um Fragen zu beantworten, also lassen wir die Diskussion.

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@Zepia

Ich zitiere mal wieder aus einem leider berühmten Buch: "Der Fuchs ist immer ein Fuchs, die Gans eine Gans [...] Es wird aber nie ein Fuchs zu finden sein, der seiner inneren Gesinnung nach etwa humane Anwandlungen Gänsen gegenüber haben könnte" ...

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@Zepia

Ich zitiere mal wieder aus einem leider berühmten Buch: "Der Fuchs ist immer ein Fuchs, die Gans eine Gans [...] Es wird aber nie ein Fuchs zu finden sein, der seiner inneren Gesinnung nach etwa humane Anwandlungen Gänsen gegenüber haben könnte" ...

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@BlackRainbow666

Und "Mitleid ist das Geschwätz der Schweinepfaff.." sagte er, wenn ich mich recht erinnere auch, aber was hindert und daran uns weiterzuentwickeln ?

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