Was ist ein Liquiditätsvorteil?

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Die Begriff Liquiditätsvorteil erscheint auf den ersten Blick verwirrend, was damit zusammenhängt, dass an seiner Stelle oft der Begriff Liquiditätsprämie gebraucht wird. So vielversprechend diese Begriffe sind und so fachmännisch sie daherkommen, was sich dahinter eigentlich verbirgt, ist nichts anderes als die Zinsen, die ein Gläubiger dafür erhält, dass er dem Kreditnehmer einen Gelbbetrag für eine bestimmte Zeit gewährte. Denn Liquidität bedeutet nichts anderes als die Verfügung über ein wirtschaftliches Tauschmittel, die zwei Formen annehmen können. Ein Tauschmittel kann entweder eine Ware oder Geld sein. Unter dem Liquiditätsvorteil versteht man also nicht den Gebrauchswert, man sagt auch materiellen Wert, eines Gutes, sondern den ideellen Wert. Der Liquiditätsvorteil wird in Prozent berechnet, wobei der Anfangswert auf den Endwert bezogen wird, der nach einer bestimmten Zeit entsteht. Deswegen steht der Begriff ganz eng mit den Begriffen Kredit, Zins und Geld in Verbindung. Gerade Unternehmen, die ihr Kapital auf dem Kapitalmarkt einsetzen, führen Rechnungen durch, um den Liquiditätsvorteil zu ermitteln.

Quelle: FinanzXL.de

Danke für die ausführliche Antwort

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Es gibt Fragen, die haben einen gewissen "Liquiditätsvorteil" gegenüber Anderen ! Denn sie sind überliquied :-)

Wenn Du kurzfristig schnell Geld zur Verfügung hast und das Geld nicht langfristig gebunden angelegt hast, oder in Werte investiert.

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