Was ist der Unterschied zwischen Sekundarschule und Gemeinschaftsschulen in Berlin?

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2 Antworten

Bei der Gemeintschaftsschule (in Berlin) wurde das linke Modell der Gesamtschulen weiter ausgesponnen:

Zur Verwirklichung der Chancengleichheit sollen alle Kinder bis zum Abitur verstärkt von und miteinander lernen. Es gibt keine Jahrgangsstufenwiederholung und keine äussere "Fachleistungsdifferenzierung", d.h. es werden keine homogenen Lerngruppen nach Lerngeschwindigkeit und Leistungsvermögen gebildet, vielmehr soll innerhalb heterogener Gruppen nur eine innere "Leistungsdifferenzierung" vollzogen werden. Sozusagen E-Kurs und Grundkurs in einem Klassenraum.

Mich erinnert das irgendwie stark an die alte Dorfschule, wo in einem Klassenraum gar mehrere Schuljahre zusammen unterrichtet wurden.

Ferner integriert die Gemeinschaftsschule denn auch die Grundschule und es sollen alle Schulabschlusse nach den Regeln der Gesamtschulen möglich sein. Oberstufen aber können nur eingerichtet werden, müssen aber nicht.

Die Sekundarschule hingegen ist nichts anderes als eine Integrierte Gesamtschule, in Berlin mit oder ohne Oberstufe. Hier gibt es weiterhin Jahrgangsstufenwiederholung und äussere "Leistungsdifferenzierung".
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In NRW wollte die Ex-Ministerin Frau Löhrmann (die Grünen) ebenfalls Gemeinschaftsschulen einführen. Nach Androhung einer Landesverfassungklage durch die CDU und den Philogenverband einigte man sich jedoch auf einen Schulkompromiss und begrub in NRW das Projekt.

Gemeinschaftsschule fängt mit der Grundschule an und geht bis zum Schulabschluss.

Sekundarschule ist eine Oberschule mit oder ohne Oberstufe. Wenn Oberstufe, dann hat sie 13 schuljahre


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