Was ist der Unterschied zwischen Marillen und Mirabellen?

8 Antworten

Mirabellenbäume bzw. -sträucher finden sich inzwischen fast überall. Ich habe sie in meiner Kindheit und Jugend (60-er Jahre) zwischen Schwarzwald und dem Schönbuch kennen gelernt, sie dann in Bayern wieder getroffen und hier in Südhessen wachsen sie teils wild an Hecken, teils kultiviert in Gärten. In meinem Haushalt entstehen daraus Marmeladen, Geleés, Kompotte und Säfte. Sehr wohlschmeckend!

Nach Tage- und Nächtelanger Diskussion, auch mit selbsternannten Experten, behaupte ich: Marillen oder auch Mirabellen, -wie immer sie heissen mögen-, schmecken am besten vergoren und dann gebrannt und destilliert, in flüssiger Form.

Jaguar4 hat recht, in Österreich heissen Aprikosen Marillen.

Mirabellen sind gelbe, von der Form her dicken Kirschen ähnliche Früchte mit einem Durchmesser von 2-4 cm. Ihr Geschmack liegt so zwischen Pflaumen und Nektarinen.

Marille ist der östrreichische Name für Aprikose. Mirabellen sind eine (fast ausschließlich) gelbe, dornlose Pflaumenunterart die vollreif gar keine Säure hat Ihre Hauptverbreitung in Lothringen. Elsaß, Saarland und Pfalz hat und fast nie verwildert vorkommt. Sie wird von Laien gerne mit der ihr äußerlich ähnlich sehenden sehr oft verwildert vorkommenden dornigen, sauerkochenden Kirschpflaume verwechselt die es in fast allen Farben gibt.

ich dachte immer das marillen aprikosen sind, die aber marillen in österreich heißen

ja genau

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