was ist der unterschied zwischen descartes und hume?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn Du Dir die Lebenszeiten der beiden anschaust, Descartes 1596-1650 und Hume 1711-1776, dann ist in der Philsophie wichtig, wie weit der Abstand von der Zeit des Mittelalters ist, in der nichts gegen den Willen der Kirche gesagt werden konnte. Descartes ist Dualist - 'Ich denke, also bin ich' - d.h. sein Geist, als Ebenbild des Geistes Gottes ist seine letzte Gewissheit. Er begründet vom Denken her.

Hume ist eher Materialist und strenger Empiriker. Wikipedia: "Hume zufolge gibt es kein „Selbst“ oder „Ich“" - wo bitte soll dann das Ebenbild Gottes wohnen? Hume hat mit seinem Hinweis, dass sich der kausale Schluss nicht empirisch begründen lässt, Kant zu seiner "Kritik der reinen Vernunft" veranlasst. Die Lekture Humes war Kants "Erweckungserlebnis", während er den Dualismus und Rationalismus Descarts abgelehnt hat.

Allerdings, Gedanken wie Hume und Kant hätte sich Descartes auch nicht leisten können. Die Inquisition hätte ihm erzählt, wo der Galgen steht.

Hey danke das hat mir gut geholfen da haben sie sich ja sehr bemüht danke

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Ganz allgemein gesprochen: sie gehören stark unterschiedlichen philosophischen Strömungen an. Während Descartes als Naturwissenschaftler stark rational geprägt war stellte (David) Hume den Menschen in den Mittelpunkt.

Wenn ich mich mal weit aus dem Fenster lehen, könnte man vilelicht zudem sagen: Descartes versucht zu ergründen, während Hume versuchtmit seinen Ergebnissen zu verbessern.

Meintest Du so etwas in der Art?

ja genau so was in der art hab ich gesucht DANKE VIEL MALS^^

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@Kyeck

Prima, gerne :-) Freut mich, dass ich helfen konnte.

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